{"id":1853,"date":"2015-02-03T16:27:48","date_gmt":"2015-02-03T15:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/?p=1853"},"modified":"2026-03-04T09:28:50","modified_gmt":"2026-03-04T08:28:50","slug":"ubuntu-linux-fruehjahrsputz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/ubuntu-linux-fruehjahrsputz\/","title":{"rendered":"Ubuntu-Fr\u00fchjahrsputz: So machen Sie Linux sauber, schnell und sicher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ubuntu<\/strong> geh\u00f6rt zu den <strong><a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Was_ist_Linux\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Linux-Distributionen<\/a> und basiert auf Debian<\/strong>. Namenspate f\u00fcr die Distribution war die Philosophie der Zulu einer afrikanischen Volksgruppe; <strong><a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Was_ist_Ubuntu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ubuntu<\/a> l\u00e4sst sich mit \u201eMenschlichkeit\u201c \u00fcbersetzen<\/strong>. Einst war Linux als Betriebssystem in Nerd-Kreisen ein Geheimtipp. Mit Ubuntu gelang jedoch ein OS, das <strong>auch f\u00fcr den Windows- und Mac-gewohnten User einfach zu bedienen<\/strong> ist. Seit<strong> Oktober 2014<\/strong> befindet sich <strong>Ubuntu in der Version 14.10<\/strong> (\u201eUtopic Unicorn\u201c) und wir schauen uns im Folgenden an, wie Sie Ubuntu s\u00e4ubern, die Performance optimieren und absichern. Sie k\u00f6nnen die <strong>Anleitung f\u00fcr nahezu jede Distribution<\/strong> (Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu, Ubuntu GNOME) anwenden, da die Distribution dieselbe ist und lediglich die Benutzeroberfl\u00e4chen anders dargestellt sind. Teilweise unterscheiden sich zwar die einzelnen Programme, jedoch ist die <strong>Technik hinter den Benutzeroberfl\u00e4chen immer dieselbe<\/strong>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Fr\u00fchjahrsputz: Ubuntu Linux aufr\u00e4umen<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr Ubuntu: <strong>Nach der Installation haben Sie eine bereits fertig eingerichtete und nutzbare Distribution vorliegen<\/strong>. Was Sie direkt nach der Installation noch einrichten sollten, <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Erste_Schritte\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">verraten Ubuntu-User im Wiki<\/a>, das Ihnen grunds\u00e4tzlich wertvolle Hilfe zur Arbeit mit Ubuntu und anderen Linux-Distributionen bietet. Arbeiten Sie bereits mit Ubuntu, k\u00f6nnte sich bereits<strong> erster Datenm\u00fcll angesammelt<\/strong> haben, den Sie mit den folgenden Tipps wieder loswerden. Bei all unseren Anleitungen verstehen Sie das<strong> Symbol ~\/<\/strong> bitte als Ihr eigenes <strong>Homeverzeichnis<\/strong>.<\/p>\n<h3>Datensicherung unter Ubuntu<\/h3>\n<p>Der erste Schritt zu einem sauberen System ist immer das <strong>Sichern Ihrer Daten<\/strong>. Ohnehin sind Datensicherungen nicht nur relevant, wenn Sie Ihr System s\u00e4ubern, sondern jeder, der mit elektronischen Medien arbeitet, muss sich mit der Thematik auseinandersetzen. Systemfehler, Hardwaredefekte oder auch <strong>Benutzerfehler<\/strong>, im \u00dcbrigen <strong>die h\u00e4ufigste Art, die zu Datenverlust f\u00fchrt<\/strong>, m\u00fcssen abgesichert sein. Weiter sind Datensicherungen relevant, wenn Sie tiefer in Ihr System eingreifen.<\/p>\n<p>Sie haben mit <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/D\u00e9j\u00e0_Dup\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">D\u00e9j\u00e0 Dup<\/a> (unter Ubuntu \u201eDatensicherungen\u201c genannt) ein <strong>Tool<\/strong> an der Hand, was <strong>bereits vorinstalliert<\/strong> ist. Alternativ k\u00f6nnen Sie auch<strong> ausschlie\u00dflich Ihre wichtigsten Daten sichern<\/strong>, indem Sie selbige <strong>mittels Dateimanager auf einen externen Speicher kopieren<\/strong>, wobei <strong>versteckte Dateien beachtet<\/strong> werden m\u00fcssen. Das <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Dateimanager\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Ubuntu-User-Wiki stellt diverse Dateimanager vor<\/a>, mit denen Sie arbeiten k\u00f6nnen. Hier erkennen Sie gleich eine <strong>Besonderheit von Linux:<\/strong> Sie selbst sind es, der entscheidet, mit welchem Dateimanager Sie standardm\u00e4\u00dfig arbeiten m\u00f6chten. Da allerdings einige Komponenten mit anderen Anwendungen zu tun haben, ist es wichtig, dass Sie den <strong>ehemaligen Standard-Dateimanager nicht deinstallieren!<\/strong> So sind beispielsweise die Dateimanager Thunar, Nautilus oder PCManFM nicht nur als Dateimanager aktiv, sondern<strong> verwalten Ihre Desktops sowie Wechseldatentr\u00e4ger<\/strong>. Um Probleme an anderer Stelle zu vermeiden, <strong>behalten Sie also den Dateimanager, der per default eingestellt ist<\/strong>, auf Ihrem System, w\u00e4hrend Sie den Ihrer Wahl anwenden.<\/p>\n<p>Um den<strong> Standard-Dateimanager<\/strong> nun zu <strong>\u00e4ndern<\/strong>, suchen Sie <strong>unter \/usr\/share\/applications die .desktop-Datei<\/strong> des Dateimanagers, mit dem Sie arbeiten m\u00f6chten. \u00d6ffnen Sie die <strong>Datei mimeapps.list im Verzeichnis ~\/.local\/share\/applications<\/strong> und f\u00fcgen Sie am Ende diese Zeilen hinzu (bitte ersetzen Sie \u201enemo.desktop\u201c durch den Namen der .desktop-Datei, die Sie vorher gefunden haben):<\/p>\n<pre>inode\/directory=nemo.desktop\r\nx-directory\/normal=nemo.desktop<\/pre>\n<p>Im Ubuntu-User-Wiki finden Sie eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Dateimanager#GNOME\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">beispielhafte Anleitung<\/a>, wie Sie den Nautilus-Dateimanager durch Dolphin ersetzen.<\/p>\n<p>Fehlt noch das <strong>Aufsp\u00fcren der versteckten Dateien und Ordner<\/strong>, damit Sie Ihre <strong>Datensicherung vollst\u00e4ndig<\/strong> durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Weder Dateimanager noch der Terminal zeigen solche versteckten Dateien und Ordner direkt an. Diese Verzeichnisse und Dateien <strong>beginnen mit einem Punkt<\/strong>, also zum Beispiel<strong> .mozilla oder auch .gnome<\/strong>. Dies zeigt Ihnen, dass wir von Dateien und Verzeichnissen sprechen, die <strong>Einstellungen von Anwendungsprogrammen enthalten<\/strong>. Im <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Homeverzeichnis\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Homeverzeichnis<\/a> eines jeden Benutzers liegen diese Dateien am h\u00e4ufigsten. Durch das L\u00f6schen der Konfigurationen k\u00f6nnen Sie Anwendungen auch s\u00e4ubern, etwa wenn Sie mit einem neuen Profil starten m\u00f6chten. <strong>Wichtig:<\/strong> Die versteckten Dateien und Verzeichnisse k\u00f6nnen <strong>nicht nur Konfigurationen, sondern auch sensible Daten<\/strong>, beispielsweise Ihre pers\u00f6nlichen Schl\u00fcssel oder aber die Dateien von Ihrem verschl\u00fcsselten Homeverzeichnis, enthalten. Um Datenverlust zu vermeiden, seien Sie mit dem L\u00f6schen also vorsichtig und lassen Sie Sorgfalt walten.<\/p>\n<p>In der <strong>Ubuntu-Standard-Installation<\/strong> ist <strong>Nautilus<\/strong> Ihr Dateimanager. Dr\u00fccken Sie die Tasten <strong>Strg + H<\/strong> oder gehen Sie <strong>nach dem \u00d6ffnen von Nautilus<\/strong> auf <strong>Ansicht &#8211; \u201eVerborgene Dateien anzeigen\u201c<\/strong>, um versteckte Dateien und Verzeichnisse zu sehen. Das Anzeigen der Dateien und Verzeichnisse<strong> trifft ausschlie\u00dflich das aktuell ge\u00f6ffnete Fenster<\/strong>. Schlie\u00dfen Sie es, sind auch die versteckten Dateien und Verzeichnisse wieder unsichtbar. Sie k\u00f6nnen sich die <strong>versteckten Dateien und Verzeichnisse jedoch auch dauerhaft anzeigen lassen<\/strong>: Gehen Sie in den <strong>Nautilus-Einstellungen<\/strong> auf <strong>\u201eBearbeiten\u201c &#8211; \u201eEinstellungen\u201c &#8211; \u201eAnsichten\u201c &#8211; \u201eVerborgene Dateien und Sicherheitskopien anzeigen\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p>\u00d6ffnen oder speichern Sie Dateien aus einer Anwendung heraus, sehen Sie einen <strong>Auswahldialog mit Dateibrowser<\/strong>, der Ihnen \u00fcblicherweise<strong> keine versteckten Dateien und Verzeichnisse<\/strong> anzeigt. M\u00f6chten Sie diese sehen, klicken Sie mit der <strong>rechten Maustaste in die Dateileiste<\/strong> und <strong>aktivieren Sie die Option \u201eVerborgene Dateien anzeigen\u201c<\/strong>. Diese Einstellung bleibt solange erhalten, bis Sie die Anzeige gegebenenfalls wieder deaktivieren.<\/p>\n<p>M\u00f6chten Sie sich <strong>versteckte Dateien und Verzeichnisse im Terminal anzeigen lassen<\/strong>, reicht der Befehl Is nicht aus. H\u00e4ngen Sie die Option \u201e-a\u201c ran, werden s\u00e4mtliche Dateien und Ordner sichtbar.<\/p>\n<p>Wie Sie versteckte Dateien und Verzeichnisse mit den Standard-Dateimanagern unter Kubuntu, Xubuntu und Lubuntu anzeigen lassen, <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Versteckte_Dateien#Kubuntu-Dolphin\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">verr\u00e4t Ihnen wieder das Ubuntu-User-Wiki<\/a>.<\/p>\n<h3>Welche Daten m\u00fcssen gesichert werden?<\/h3>\n<p>Unter Linux (wie auch unter anderen Betriebssystemen) haben Sie <strong>verschiedene M\u00f6glichkeiten, Ihre Daten zu sichern:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Zum Sichern Ihres gesamten Datenbestands w\u00e4hlen Sie die Vollsicherung.<\/li>\n<li>Zum Sichern aller \u00c4nderungen, die Sie seit der letzten Vollsicherung unternommen haben, eignet sich die differentielle Sicherung.<\/li>\n<li>Zum Sichern aller \u00c4nderungen, die Sie seit der letzten Sicherung (Voll- oder differentielle Sicherung) unternommen haben, eignet sich die inkrementelle Sicherung.<\/li>\n<li>Zum Sichern kompletter Partitionen oder Festplatten sind Images Mittel der Wahl.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Sichern Sie <strong>Daten, die au\u00dferhalb des Homeverzeichnisses liegen<\/strong>, f\u00fchren Sie die <strong>Sicherung mit Root-Rechten<\/strong> durch. Andernfalls k\u00f6nnten Dateien der anderen Nutzer sowie Systemdateien nicht gesichert werden.<\/p>\n<p>Sehen Sie die folgende <strong>Anleitung zur Sicherung einzelner Dateien und Verzeichnisse bitte als Richtlinie<\/strong>. Einige Verzeichnisse haben wir mit einem \u201e<strong>*<\/strong>\u201c markiert. Halten Sie diese Sicherungen laufend aktuell, reichen diese Verzeichnisse,<strong> um im Falle eines Totalausfalls oder bei einer Neuinstallation Ihr System wieder vollst\u00e4ndig einzurichten<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li>Systemdateien:\n<ul>\n<li>die System-Konfigurationsdateien* finden Sie mit \/etc<\/li>\n<li>das komplette OS inklusive \/home-Verzeichnis finden Sie mit \/ (root)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>pers\u00f6nliche Einstellungen:\n<ul>\n<li>s\u00e4mtliche Programm- und Desktop-Einstellungen* finden Sie in den versteckten Dateien und Verzeichnissen des \/home-Ordners<\/li>\n<li>Programmliste* zum einfachen Wiederherstellen genutzter Pakete. Tools zum Erstellen einer solchen Liste <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Datensicherung#Weitere-Tipps\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">finden Sie hier<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>pers\u00f6nliche Daten: Ihre Daten k\u00f6nnen teilweise im System verstreut liegen, wobei sich die meisten Nutzerdaten im Homeverzeichnis des jeweiligen Users befindet. Schauen Sie dort in den Verzeichnissen .local, .config und .gconf. Weitere Daten finden Sie im Homeverzeichnis unter .anwendungsname. Wir empfehlen f\u00fcr Ihre Datensicherung:\n<ul>\n<li>Ihre pers\u00f6nlichen Dateien im \/home-Ordner* &#8211; sichern Sie auch Ihre nicht versteckten Dateien und Verzeichnisse<\/li>\n<li>Ihre pers\u00f6nlichen Dateien auf anderen Partitionen* finden Sie unter der jeweiligen Partition<\/li>\n<li>Ihre Linux-Spiele inklusive Spielst\u00e4nde* finden Sie unter \/var\/games<\/li>\n<li>Ihre E-Mails (Kmail)* finden Sie unter ~\/.local\/share\/local-mail\/<\/li>\n<li>Verwenden Sie Evolution oder Thunderbird, schauen Sie in ~\/.local\/share\/evolution\/, ~\/.thunderbird oder ~\/.mozilla-thunderbird<\/li>\n<li>Ihre Bookmarks (mit Konqueror) finden Sie unter ~\/.kde\/share\/apps\/konqueror\/bookmarks.xml<\/li>\n<li>Ihr Standard-Adressbuch \u201ePers\u00f6nliche Kontakte\u201c (Kaddressbook) finden Sie unter ~\/.local\/share\/contacts<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sichern Sie Ihre Daten <strong>immer, wenn Sie \u00c4nderungen am System vornehmen<\/strong>, also beispielsweise Updates einspielen, Partitionierungen bearbeiten oder einen Desktopwechsel vornehmen, <strong>wenn Sie Ihren individuellen Bed\u00fcrfnissen nachgehen m\u00f6chten<\/strong>, also beispielsweise eine alte Festplatte auswechseln, <strong>oder den merkw\u00fcrdigen Ger\u00e4uschen nachgehen<\/strong>, die Ihr Rechner macht, <strong>und wenn Ihnen Ihre Daten lieb sind<\/strong> \u2013 sichern Sie wichtige Daten sehr regelm\u00e4\u00dfig. Wohin Sie die Daten verbannen, ist in erster Linie davon abh\u00e4ngig, wie viele Daten Sie sichern werden. Das Ubuntu-User-Wiki gibt einmal mehr Aufschluss: <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Datensicherung#Wohin-mit-den-Daten\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">In einer Tabelle finden Sie Vorschl\u00e4ge<\/a>.<\/p>\n<h3>Ubuntu-Systempflege: Vieles, was Sie von Windows kennen, f\u00e4llt weg<\/h3>\n<p>Sie wissen es bereits <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/category\/antivirus-ist-tot\">aus unseren vorigen Artikeln<\/a>: Um ein stabiles, funktionales System zu erhalten, ist Systempflege unabdingbar. Arbeiten Sie mit Linux, f\u00e4llt einiges weg, was Sie aus der Windows-Welt vielleicht noch kennen: Eine <strong>Registry<\/strong>, die Sie aufr\u00e4umen m\u00fcssten, <strong>existiert nicht, Defragmentierungen sind \u00fcberfl\u00fcssig<\/strong>, und selbst, wenn Sie etliche Programme auf Ihrem System installiert haben, wird es <strong>nicht gebremst<\/strong>. Sie brauchen <strong>keine Dienste abschalten<\/strong>, um Ihre Performance zu optimieren. L\u00e4uft Ubuntu einmal, ist es schon eine <strong>riesige Herausforderung, das System zu zerst\u00f6ren<\/strong>. Sie m\u00fcssten schon Updates vernachl\u00e4ssigen, sinnlos ins System eingreifen und unkontrolliert aus Fremdquellen downloaden, um Ubuntu auszubremsen oder zu zerst\u00f6ren. Nichtsdestotrotz sind auch unter Ubuntu <strong>Ma\u00dfnahmen<\/strong> notwendig, <strong>mit denen Sie Ihr System pflegen:<\/strong><\/p>\n<p>Neben regelm\u00e4\u00dfigen Datensicherungen ist das <strong>Auslagern Ihrer pers\u00f6nlichen Daten<\/strong> durchaus sinnvoll, wenn diese besonders gro\u00df sind. So macht es etwa Sinn, eine <strong>Multimedia-Partition anzulegen<\/strong> oder <strong>gro\u00dfe Dateien auf externe Speicher auszulagern<\/strong>. Sie k\u00f6nnen dies automatisch oder tempor\u00e4r einbinden. Eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/mount#Statisches-und-temporaeres-Einbinden\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Anleitung h\u00e4lt das Ubuntu-User-Wiki bereit<\/a>. Um das <strong>System aufzur\u00e4umen<\/strong>, verschaffen Sie sich zun\u00e4chst einen <strong>\u00dcberblick \u00fcber die Belegung des Dateisystems<\/strong>. Daf\u00fcr verwenden Sie wahlweise <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Festplattenbelegung\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">eines der Festplattenbelegungs-Programme<\/a> oder Sie geben \u201edf -h\u201c ins Terminal ein. Ausgegeben wird Ihnen dann eine <strong>Tabelle, die das Dateisystem, seine Gr\u00f6\u00dfe, die benutzten und verf\u00fcgbaren Daten anzeigt<\/strong>. Der Punkt \u201e<strong>Verw%<\/strong>\u201c zeigt <strong>prozentual<\/strong> an, <strong>inwieweit das System belegt ist<\/strong>, <strong>\u201eEingeh\u00e4ngt auf\u201c verweist auf das Verzeichnis<\/strong>.<\/p>\n<h3>Update-M\u00fcll beseitigen<\/h3>\n<p>Eines haben Windows, Mac und Ubuntu Linux gemeinsam: <strong>Update-M\u00fcll.<\/strong> Durch laufende Aktualisierungen sammeln sich<strong> zahlreiche alte Kernel<\/strong> an, die Ihren Speicherplatz f\u00fcllen, ohne einen Sinn zu verfolgen. Deshalb steht das <strong>Entfernen dieser alten Kernel an Nummer 1 der Tipps zur Systempflege<\/strong> \u2013 bitte passen Sie aber auf:<strong> Mindestens ein Kernel<\/strong> \u2013 in aller Regel der aktuellste \u2013 <strong>muss unbedingt bestehen bleiben!<\/strong> L\u00f6schen Sie s\u00e4mtliche Kernel, verweilt Ihr n\u00e4chster Systemstart in einer Endlosschleife. Damit dies nicht passiert, <strong>fragen Sie zun\u00e4chst den aktuell benutzten Kernel \u00fcbers Terminal ab<\/strong>: \u201e<strong>uname -a<\/strong>\u201c. Um ganz sicherzugehen,<strong> behalten Sie neben dem aktuellen auch den direkten Vorg\u00e4nger<\/strong>. Sollte es mit dem neueren Kernel zu Problemen kommen, haben Sie so immer noch die Chance, \u00fcber den Vorg\u00e4nger-Kernel zu booten.<\/p>\n<p>Wenn Sie Ihr System booten, sehen Sie<strong> in GRUB 2 verschiedene Boot-Eintr\u00e4ge<\/strong>. Seit Ubuntu 11.04 w\u00e4hlen Sie bitte das <strong>Untermen\u00fc \u201ePrevious Linux versions\u201c, um sich \u00e4ltere Kernel anzusehen<\/strong>. Suchen Sie <strong>in der Paketverwaltung nach diesen Dateien und deinstallieren Sie diese<\/strong>. Automatisch werden dabei <strong>s\u00e4mtliche dazugeh\u00f6rigen Kernel-Module entfernt<\/strong>, au\u00dferdem der <strong>Eintrag in den Bootmanagern<\/strong>, sodass GRUB 2 beim n\u00e4chsten Systemstart alte Module nicht mehr anzeigen sollte. Das Software-Center zeigt alte Kernel nicht an, sodass es empfehlenswert ist, die <strong>grafische Paketverwaltung <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Synaptic\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Synaptic<\/a> <\/strong>zu installieren. Alternativ l\u00e4sst sich <strong>apt-get im Terminal<\/strong> anwenden: <strong>sudo apt-get remove &#8211;purge dateiname<\/strong>. \u201eDateiname\u201c kann beispielsweise das Image \u201elinux-image-3.0.0-16\u201c oder der Header \u201elinux-headers-3.0.0-16\u201c sein.<\/p>\n<p>Schlummern<strong> sehr viele alte Kernel in Ihrem System<\/strong>, kann es m\u00fchsam werden, all diese mit diesen Befehl zu entfernen. Eine Alternative bietet Ihnen der folgende <strong>Befehl, mit dem Sie s\u00e4mtliche alten Kernel inklusive Header-Dateien entfernen, bis auf den aktuellsten<\/strong>:<\/p>\n<pre>dpkg -l 'linux-*' | sed '\/^ii\/!d;\/'\"$(uname -r | \r\nsed \"s\/\\(.*\\)-\\([^0-9]\\+\\)\/\\1\/\")\"'\/d;s\/^[^ ]* [^ \r\n]* \\([^ ]*\\).*\/\\1\/;\/[0-9]\/!d'<\/pre>\n<p>Kontrollieren Sie die Terminal-Ausgabe und erg\u00e4nzen Sie einen Zusatz, um die jeweiligen Pakete zu entfernen:<\/p>\n<pre>dpkg -l 'linux-*' | sed '\/^ii\/!d;\/'\"$(uname -r | \r\nsed \"s\/\\(.*\\)-\\([^0-9]\\+\\)\/\\1\/\")\"'\/d;s\/^[^ ]* [^ \r\n]* \\([^ ]*\\).*\/\\1\/;\/[0-9]\/!d' | xargs sudo apt-\r\n\r\nget -y purge<\/pre>\n<p><strong>Seit Ubuntu 13.04<\/strong> gen\u00fcgt auch der folgende Ablauf: Mit dem Befehl<\/p>\n<pre>sudo apt-get -s autoremove --purge<\/pre>\n<p>testen Sie zun\u00e4chst, was das System selbst als unn\u00f6tig ansieht und deinstallieren w\u00fcrde. Stimmen Sie zu und m\u00f6chten aus dieser Auswahl nichts erhalten, schreiten Sie mit diesem Befehl zur Tat:<\/p>\n<pre>sudo apt-get autoremove --purge<\/pre>\n<p>Dieser Befehl l\u00f6scht s\u00e4mtliche Kernel, bis auf die beiden aktuellsten. Je nach System werden auch<strong> manchmal drei Kernel behalten<\/strong>. Seit Ubuntu 13.10 hat sich der Befehl \u00fcbrigens verk\u00fcrzt:<\/p>\n<pre>sudo apt-get autoremove<\/pre>\n<p>Bedenken Sie bitte, dass der <strong>Befehl \u201eautoremove\u201c nicht nur Kernel-Pakete l\u00f6scht<\/strong>.<\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>Einsteiger<\/strong> ist die <strong>Paketverwaltung<\/strong> ratsam: Suchen Sie hier die <strong>Pakete \u201elinux-image\u201c sowie \u201elinux-headers\u201c<\/strong>, werden Ihnen<strong> s\u00e4mtliche installierten Kernel aufgelistet<\/strong>. Nicht ben\u00f6tigte k\u00f6nnen Sie <strong>einfach markieren und l\u00f6schen<\/strong>.<\/p>\n<h3>Programme l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Auch beim<strong> Verwalten Ihrer Programme<\/strong> k\u00f6nnen Sie <strong>wahlweise<\/strong> auf die <strong>Paketverwaltung<\/strong> (empfehlenswert f\u00fcr Einsteiger) oder aufs <strong>Terminal<\/strong> (f\u00fcr Fortgeschrittene) setzen: Gehen Sie <strong>\u00fcber die Paketverwaltung genauso vor wie beim L\u00f6schen alter Kernel<\/strong>. Nutzen Sie das <strong>Terminal<\/strong>, lautet der purge-Befehl:<\/p>\n<pre>sudo apt-get [OPTIONEN] purge PAKET1 [PAKET2]<\/pre>\n<p>au\u00dferdem:<\/p>\n<pre>sudo apt-get autoremove<\/pre>\n<p>oder:<\/p>\n<pre>sudo apt-get clean<\/pre>\n<p>Bedenken Sie bitte auch hier die <strong>Root-Rechte<\/strong>. Weitere <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/apt\/apt-get?redirect=no\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Informationen zu apt-get zeigt Ihnen das Ubuntu-User-Wiki<\/a>.<\/p>\n<h3>Weitere Verzeichnisse und Dateien s\u00e4ubern<\/h3>\n<p>Widmen wir uns zun\u00e4chst dem <strong>Homeverzeichnis<\/strong>: Es ist das <strong>Pendant zum \u201ePers\u00f6nlichen Ordner\u201c unter Windows<\/strong> und <strong>liegt entweder auf einer eigenen Partition oder ist Bestandteil der Systempartition<\/strong>. Befindet sich \/home\/BENUTZERNAME\/<strong> auf der Systempartition<\/strong>, sind die <strong>Pflegema\u00dfnahmen wesentlich bedeutsamer<\/strong>, denn: Wird die Systempartition bis zum Letzten strapaziert, kann sich Ihr System nicht mehr updaten. Das root-Homeverzeichnis (\/root\/) spielt hingegen keine Rolle, da Ubuntu dort normalerweise keinerlei Daten ablegt. Folgendes k\u00f6nnen Sie bereinigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorschaubilder: Das Verzeichnis ~\/.thumbnails\/ geh\u00f6rt zu den versteckten Verzeichnissen, das Sie mit der Tastenkombination Strg + H oder wie oben beschrieben sichtbar machen. Da das Verzeichnis lediglich Vorschaubilder Ihrer Bilddateien enth\u00e4lt, k\u00f6nnen Sie es ohne Bedenken vollst\u00e4ndig leeren.<\/li>\n<li>Konfigurationsdateien:\u00a0Nachdem Sie die Pakete jener Programme, die Sie nicht mehr ben\u00f6tigen, deinstalliert haben, bleiben Konfigurationsdateien zur\u00fcck. Sie k\u00f6nnen diese durchaus erhalten, da sie nur wenig Platz wegnehmen. M\u00f6chten Sie diese dennoch l\u00f6schen, durchsuchen Sie die Ordner ~\/ sowie ~\/.config\/ (versteckt) nach Namen gel\u00f6schter Programme und l\u00f6schen Sie die Konfigurationsdateien, die zum Vorschein kommen. Wichtig: Leider sind Ordnernamen nicht immer den korrekten Programmen zugeordnet. Konfigurationsdateien des E-Mail-Clients Thunderbird finden Sie beispielsweise direkt unter ~\/.thunderbird, w\u00e4hrend die Konfigurationsdateien Ihres Browsers Firefox in ~\/.mozilla\/firefox liegen. Haben Sie versehentlich Konfigurationsdateien von Programmen entfernt, die Sie noch verwenden m\u00f6chten, wird beim n\u00e4chsten Programmstart automatisch eine neue Konfigurationsdatei angelegt. Dennoch sind einige Einstellungen wom\u00f6glich verloren. Nehmen Sie im Zweifelsfall Abstand davon, alte Konfigurationsdateien zu l\u00f6schen. Sie k\u00f6nnen sich eine Alternative schaffen, indem Sie alte Konfigurationsdateien erst mal umbenennen, z. B. indem Sie ein .old erg\u00e4nzen. Sind Sie sich \u00fcber die Programme und Ihre Abh\u00e4ngigkeiten hingegen sicher, f\u00fchlen Sie sich frei, alte Konfigurationsdateien zu l\u00f6schen.<\/li>\n<li>Papierkorb: Es mag wie eine Bagatelle klingen, aber der Papierkorb wird gerne mal \u00fcbersehen. Auch unter Linux k\u00f6nnen Sie Ihren Papierkorb \u00f6ffnen, um sich zu vergewissern, keine weiterhin ben\u00f6tigten Dateien zu entsorgen. Sie k\u00f6nnen Ihren Papierkorb mit den folgenden Befehlen auch \u00fcbers Terminal leeren, bedenken Sie aber bitte, dass diese Befehle nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden k\u00f6nnen. F\u00fcrs Leeren des Papierkorbs des aktuellen Benutzers verwenden Sie bitte rm -rf ~\/.local\/share\/Trash\/*<br \/>\nIst der Papierkorb nicht vollst\u00e4ndig geleert, hilft dieser Befehl:\u00a0sudo rm -rf \/root\/.local\/share\/Trash\/*<br \/>\nSie haben auch die Option, Dateien zu l\u00f6schen, ohne dass diese den Umweg \u00fcber den Papierkorb nehmen. Markieren Sie daf\u00fcr die entsprechende Datei direkt, dr\u00fccken Sie gleichzeitig die Pfeiltaste nach oben + Entf. Ihnen wird ein Warnhinweis angezeigt. Best\u00e4tigen Sie, wird die Datei direkt gel\u00f6scht.<\/li>\n<li>Browser: Die Dateien, die ein Webbrowser ansammelt, werden ebenfalls gerne untersch\u00e4tzt. Bedenkt man aber Cache, Chronik, Cookies und Verlauf, wird schnell deutlich, dass Sie damit ebenfalls Platz gewinnen k\u00f6nnen. Alternativ k\u00f6nnen Sie in den Einstellungen Ihres Browsers den Cache auf eine bestimmte Gr\u00f6\u00dfe beschr\u00e4nken.<\/li>\n<li>E-Mail-Clients: Pr\u00fcfen Sie Ihre Postf\u00e4cher. Durch das Aufr\u00e4umen und Komprimieren schaffen Sie ordentlich Platz \u2013 das Komprimieren wirkt insbesondere dann Wunder, wenn Sie mit Thunderbird arbeiten.<br \/>\nQuelltext: Kompilieren Sie selbst, ist der Quelltext wichtig f\u00fcr Sie. Wenn nicht, k\u00f6nnen Sie ihn l\u00f6schen. Gehen Sie daf\u00fcr in die \u201eSoftware-Paketquellen\u201c, dort unter \u201eSoftware von Ubuntu\u201c auf \u201eQuelltexte deaktivieren\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gew\u00f6hnen Sie sich auch f\u00fcrs Reinigen <strong>Regelm\u00e4\u00dfigkeit<\/strong> an. Ubuntu ist von Haus aus ein stabiles, wartungsarmes System. Nichtsdestotrotz ist<strong> einiges an manueller Arbeit notwendig<\/strong>, um Ihr System sauber zu halten. Und auch bez\u00fcglich der Performance k\u00f6nnen Sie ein wenig optimieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Leistung unter Ubuntu Linux optimieren<\/h2>\n<p>Wie auch unter Windows und Mac OS X gibt es unter Ubuntu Linux<strong> diverse Handgriffe, mit denen sich die Leistung des Systems optimieren l\u00e4sst<\/strong>.<\/p>\n<h3>Desktop-Design f\u00fcr mehr Performance<\/h3>\n<p>Gerade<strong> \u00e4ltere Rechner<\/strong> k\u00f6nnen mit einem<strong> falsch gew\u00e4hlten Desktop-Design<\/strong> leicht in die Knie gehen. Ist Ihre<strong> Desktop-Performance beeinflusst, <\/strong>merken Sie das an der<strong> tr\u00e4gen Geschwindigkeit der Darstellung im Allgemeinen<\/strong> und des<strong> Scrollens im Besonderen. Ubuntus Standard-Design nutzt die <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/GTK_Engines#Murrine\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Murrine-Engine<\/a><\/strong>. Diese ist zwar h\u00fcbsch anzusehen, aber<strong> alles andere als performant<\/strong>. Empfehlen lassen sich hingegen die <strong>Designs \u201eMist\u201c oder \u201eCrux\u201c<\/strong> sowie die <strong>Xfce-Designs<\/strong>. Sie finden diese<strong> Empfehlungen in gtk2-engines-xfce sowie in gtk2-engines<\/strong> (bereits vorinstalliert). Weitere Design-Pakete finden Sie im Internet, beispielsweise unter <a href=\"http:\/\/gnome-look.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">gnome-look.org<\/a>. Zum Installieren folgen Sie einfach der Installationsanleitung oder lesen Sie die mitgelieferte README-Datei. Grunds\u00e4tzlich gilt: Sie speichern das<strong> Designpaket f\u00fcr einen einzelnen Benutzer in ~\/.themes oder mit Root-Rechten in \/usr\/share\/themes<\/strong> (systemweiter Zugriff). F\u00fcr die <strong>systemweite Installation<\/strong> wird das Theme <strong>\u00fcber das Terminal<\/strong> mit folgendem Befehl nutzbar gemacht:<\/p>\n<pre>sudo chmod -R 755 \/usr\/share\/themes\/[NAME DES THEMAS]<\/pre>\n<p><strong>Wechseln<\/strong> k\u00f6nnen Sie das Desktop-Theme <strong>in den Systemeinstellungen<\/strong>, dort im <strong>Reiter \u201eDarstellung\u201c<\/strong> beim <strong>Punkt \u201eThema\u201c<\/strong>. Hier sehen und wechseln Sie verf\u00fcgbare Designs und beschleunigen so Ihr System.<\/p>\n<h3>Animationen deaktivieren<\/h3>\n<p>Zu den<strong> Systembremsen geh\u00f6ren auch Animationen<\/strong>, die Sie unter Ubuntu <strong>einfach deaktivieren<\/strong> k\u00f6nnen. \u00d6ffnen Sie daf\u00fcr den <strong>Konfigurationseditor im Terminalfenster: gconf-editor<\/strong><br \/>\nRufen Sie anschlie\u00dfend diesen Schl\u00fcssel auf: <strong>\u201e\/desktop\/gnome\/interface\/enable_animations\u201c<\/strong> und <strong>entfernen Sie das H\u00e4kchen<\/strong>. Nun sind jegliche Animationen, beispielsweise die, die beim Minimieren eines Fensters entsteht, ausgeschaltet. F\u00fcr <strong>geringf\u00fcgig mehr Performance<\/strong> sorgt auch das <strong>Ausschalten der Fensterinhaltanzeige beim Verschieben<\/strong>. Im <strong>gconf-editor<\/strong> setzen Sie daf\u00fcr unter <strong>\u201e\/apps\/metacity\/general\u201c<\/strong> einfach das <strong>H\u00e4kchen bei \u201ereduced_resources\u201c<\/strong>.<\/p>\n<h3>Performance-Schrauben an der Festplatte drehen<\/h3>\n<p>Auch mit der <strong>Optimierung der Festplatte<\/strong> k\u00f6nnen Sie an Geschwindigkeit gewinnen. Schauen wir uns zun\u00e4chst das<strong> Optimieren der Ext3- beziehungsweise Ext4-Partitionen<\/strong> an: ext3 beziehungsweise ext4 ist ein Dateisystem mit zahlreichen Einstellm\u00f6glichkeiten, die Sie mit dem Befehl \u201etune2fs\u201c setzen k\u00f6nnen. Wenden Sie<strong> \u201ee2fsck\u201c auf keinen Fall auf eingebundenen Partitionen<\/strong> an! Idealerweise setzen Sie eine <strong>Desktop-CD<\/strong> ein. F\u00fchren Sie <strong>\u201etune2fs\u201c sowie \u201ee2fsck\u201c mit Root-Rechten<\/strong> aus. Mit dem folgenden Befehl <strong>aktivieren Sie das automatische Indizieren Ihrer Ordnerinhalte<\/strong>:<\/p>\n<pre>sudo tune2fs -O dir_index \/dev\/sdXY<\/pre>\n<p>Der <strong>Dateizugriff<\/strong> wird damit zwar <strong>beschleunigt<\/strong>, das<strong> Kopieren und L\u00f6schen hingegen verlangsamt<\/strong>. Entscheiden Sie f\u00fcr sich, was Ihnen wichtiger ist und an welcher Stelle Sie die Performance optimieren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Um mittels <strong>ext3 beziehungsweise ext4 Speicherplatz f\u00fcr root freizugeben, um auch bei vollen Rootpartitionen booten<\/strong> zu k\u00f6nnen, nutzen Sie den folgenden Befehl:<\/p>\n<pre>sudo tune2fs -m 1 \/dev\/sdxY<\/pre>\n<p>So reservieren Sie f\u00fcr root anstelle von 5 Prozent nur 1 Prozent Speicher; das sollte f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Partitionen ausreichen. Bedenken Sie, dass durch diese Ma\u00dfnahme der <strong>Fragmentierungsgrad steigt<\/strong> (es sind weniger zusammenh\u00e4ngende Bl\u00f6cke frei, wenn die Partition voller wird).\u00a0Umsetzen k\u00f6nnen Sie die eingestellten Optimierungen mit diesem Befehl:<\/p>\n<pre>sudo e2fsck -fD \/dev\/sdXY<\/pre>\n<p>Auch <strong>Fragmentierungen k\u00f6nnen zum Einbrechen der Leistung unter Ubuntu Linux f\u00fchren<\/strong>. Solche Fragmentierungen entstehen bei weitem <strong>nicht in einem solchen Umfang wie unter Windows<\/strong> auf FAT32- beziehungsweise NTFS-formatierten Platten. Dieser geringe Grad an Fragmentierungen unter Linux ist insbesondere den ausgekl\u00fcgelten Schreibstrategien sowie Datentr\u00e4geraufteilungen der Dateisysteme geschuldet. Ext3 und insbesondere ext4 <strong>cachen beispielsweise Schreibvorg\u00e4nge<\/strong> oder<strong> belegen Bl\u00f6cke auf dem Datentr\u00e4ger vor<\/strong>. Fragmentierungen sind jedoch <strong>insbesondere auf Systemen, die viel Schreib- und L\u00f6schvorg\u00e4nge zu erledigen haben<\/strong>, nicht auszuschlie\u00dfen. Auch <strong>volle Dateisysteme k\u00f6nnen anf\u00e4llig werden<\/strong>. Verwenden Sie Ihr System nicht ausgerechnet f\u00fcr kontinuierlich wachsende Dateien, etwa als Archiv, sind <strong>Fragmentierungen nichts, was Ihr System nun wirklich ausbremst<\/strong>. Deshalb sind <strong>Defragmentierungen unter Linux eigentlich unn\u00f6tig<\/strong>, Sie k\u00f6nnen diese dennoch durchf\u00fchren. Bevor Sie defragmentieren, denken Sie unbedingt an die Datensicherung, da beim Defragmentieren Datenpakete verschoben werden und es zu Datenverlust kommen kann. Eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Defragmentierung#ext2-ext-3\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Anleitung zum Defragmentieren<\/a> h\u00e4lt das Ubuntu-User-Wiki f\u00fcr Sie bereit.<\/p>\n<h3>Systemaktivit\u00e4ten reduzieren<\/h3>\n<p>Linux <strong>speichert Zugriffszeiten<\/strong> in der Inodetabelle. Sind diese Zeiten f\u00fcr Sie irrelevant, k\u00f6nnen Sie die<strong> Funktion deaktivieren<\/strong>, womit Sie die Festplattenaktivit\u00e4t einschr\u00e4nken und die Performance optimieren. In der<strong> \/etc\/fstab<\/strong> muss die <strong>Option \u201erealtime\u201c oder \u201enoatime\u201c gesetzt<\/strong> werden. Das kann etwa so aussehen:<\/p>\n<pre># \/dev\/sda6\r\nUUID=523ed7b8-a8c7-4f93-9b37-6a3518dc7a81 \/home ext4 relatime 0 2<\/pre>\n<p>Je nachdem, welches Dateisystem Sie verwenden, setzen Sie bitte ext3 oder ext4 in der fstab.<\/p>\n<p>Ob Sie den n\u00e4chsten Tipp, n\u00e4mlich das <strong>Schreiben in den Arbeitsspeicher<\/strong>, anwenden sollten, h\u00e4ngt<strong> von zwei verschiedenen Faktoren ab<\/strong>: Der <strong>Gr\u00f6\u00dfe Ihres Arbeitsspeichers<\/strong> und ob Ihnen der Sinn danach steht, <strong>Logfiles auf Fehler und Angriffe zu analysieren<\/strong>. Ist Ihr RAM weniger gro\u00dfz\u00fcgig und\/ oder m\u00f6chten Sie analysieren, \u00fcberspringen Sie diesen Schritt bitte, andernfalls k\u00f6nnen Sie ihn anwenden: <strong>Logfiles sowie tempor\u00e4re Dateien k\u00f6nnen Sie im RAM schreiben<\/strong>, anstatt auf die Festplatte. F\u00fcr die <strong>tempor\u00e4ren Dateien<\/strong> tragen Sie bitte <strong>diese Zeile in die \/etc\/fstab<\/strong> ein:<\/p>\n<pre>tmpfs \/tmp tmpfs defaults 0 0<\/pre>\n<p>Bitte beachten Sie: Manchmal ist <strong>\/tmp sehr stark gef\u00fcllt<\/strong>, beispielsweise wenn Sie eine .iso dort parken. Solche<strong> Sonderf\u00e4lle k\u00f6nnen das Auslagern von \/tmp dem Arbeitsspeicher blockieren<\/strong>, was wiederum Swapping und eine deutlich zu sp\u00fcrende Festplattenaktivit\u00e4t zur Folge hat. Sie k\u00f6nnen jedoch die <strong>Gr\u00f6\u00dfe des \/tmp-Ordners \u00e4ndern<\/strong>, indem Sie defaults durch die gew\u00fcnschte Gr\u00f6\u00dfe ersetzen, z. B. defaults,size=10G f\u00fcr 10 GB.<strong> Verzichten Sie darauf, das \/var\/tmp-Verzeichnis im RAM auszulagern<\/strong>, da hier Dateien liegen, die einen Neustart \u00fcberleben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die <strong>Logdateien<\/strong> tragen Sie die folgende Zeile in \/etc\/fstab ein:<\/p>\n<pre>tmpfs \/var\/log tmpfs defaults 0 0<\/pre>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> \u00dcberlegen Sie sich den Schritt, die Log-Files auszulagern, doppelt und dreifach, denn: Abgesehen von der Analyse von Angriffen und Fehlern existieren auch <strong>Programme, die w\u00e4hrend ihrer Installation Log-Verzeichnisse beziehungsweise -Dateien anlegen und diese beim Starten auch ben\u00f6tigen<\/strong>. Liegen die Dateien im RAM, k\u00f6nnen sie nach dem Neustart verschwunden sein. Um die betreffenden Programme am Laufen zu halten, <strong>legen Sie im Start-up-Skript entsprechende Dateien und Verzeichnisse an<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Tool-Tipp:<\/strong> Liegt der <strong>RAM<\/strong> Ihres Rechners <strong>zwischen 512 MB bis 2 GB<\/strong>, d\u00fcrfte <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/zRam\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">zRAM<\/a> ein interessantes Tool f\u00fcr Sie sein. Sie erhalten <strong>zus\u00e4tzlich virtuellen Arbeitsspeicher<\/strong>. Ist Ihr Rechner mit mehr als 2 GB ausger\u00fcstet, lohnt sich das Tool nicht mehr.<\/p>\n<p>Die <strong>Swappartition<\/strong> k\u00f6nnen Sie ebenfalls f\u00fcr eine optimierte Performance nutzen. Per <strong>sysctl<\/strong> k\u00f6nnen Sie<strong> einstellen, wie aggressiv nicht genutzte Speicherbereiche vom Hauptspeicher auf die Swappartition ausgelagert<\/strong> werden.\u00a0Verf\u00fcgt Ihr System \u00fcber <strong>gen\u00fcgend Arbeitsspeicher, k\u00f6nnen ausgelagerte Speicherbereiche die Reaktionsf\u00e4higkeit im Desktopbetrieb<\/strong> erh\u00f6hen.\u201c Wenn Sie den Befehl<\/p>\n<pre>sudo sysctl -a | grep \"vm.swappiness\"<\/pre>\n<p>ins Terminal eingeben, sollten Sie <strong>folgende Ausgabe<\/strong> erhalten: <strong>vm.swappiness = 60<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zwischen 0 bis 100<\/strong> k\u00f6nnen Sie den Wert der Variablen einstellen, wobei 0 daf\u00fcr steht, dass der Kernel die Swappartition ausschlie\u00dflich dann verwendet, wenn es gar nicht anders geht, und 100 steht f\u00fcr das Gegenteil, also daf\u00fcr, so oft wie m\u00f6glich auszulagern. Eine Empfehlung k\u00f6nnen wir Ihnen hier nicht geben \u2013 zu verschieden sind die Anspr\u00fcche, Einsatzzwecke, etc. Testen Sie gerne ein wenig, um herauszufinden, wie die von Ihnen bevorzugten Einstellungen aussehen. Damit Sie den <strong>Wert im Terminal on-the-fly \u00e4ndern<\/strong> k\u00f6nnen, geben Sie dieses Kommando ein (den Wert 30 haben wir beispielhaft gew\u00e4hlt):<\/p>\n<pre>sudo sysctl vm.swappiness=30<\/pre>\n<p>Haben Sie<strong> Ihre Einstellungen gefunden<\/strong> und m\u00f6chten den Wert (unser Wert 30 ist wieder beispielhaft)<strong> nun dauerhaft festlegen<\/strong>, erstellen Sie den <strong>folgenden Eintrag in der Datei \/etc\/sysctl.conf<\/strong>:<\/p>\n<pre>vm.swappiness=30<\/pre>\n<h3>Weitere Systembeschleuniger unter Ubuntu<\/h3>\n<p>In den meisten F\u00e4llen ist <strong>IPv6 (noch) unn\u00f6tig<\/strong>, was das System zu langsameren Reaktionen animieren kann. Sie k\u00f6nnen es<strong> systemweit deaktivieren<\/strong>, indem Sie die folgenden <strong>Zeilen in die Datei \/etc\/sysctl.config mit Root-Rechten<\/strong> schreiben:<\/p>\n<pre>net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1\r\nnet.ipv6.conf.default.disable_ipv6=1\r\nnet.ipv6.conf.lo.disable_ipv6=1<\/pre>\n<p>Starten Sie den Rechner anschlie\u00dfend neu. Um zu <strong>pr\u00fcfen, ob IPv6 aktiviert oder deaktiviert<\/strong> wurde, nutzen Sie folgenden Befehl:<\/p>\n<pre>ip a | grep inet6<\/pre>\n<p>Verweigert Ihr Terminal eine Ausgabe, ist IPv6 deaktiviert. <strong>Wichtig:<\/strong> Schalten Sie IPv6 ab, kann dies das Anlegen von X-Displays bei SSH-Verbindungen vermeiden.<\/p>\n<p><strong>Tool-Tipp:<\/strong> <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Preload\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Preload<\/a> ist ein kleines Tool, mit dem Sie <strong>Programme \u00fcberwachen und Ihr Nutzerverhalten protokollieren<\/strong>. F\u00fcr die Programme, die Sie sehr h\u00e4ufig verwenden, legt das Tool <strong>Komponenten im Speicher ab<\/strong>, was dazu f\u00fchrt, dass der <strong>Startvorgang um bis zu 60 Prozent beschleunigt<\/strong> werden kann. Nach der Installation aus den Paketquellen <strong>aktivieren Sie Preload nur noch im Boot-Up-Manager<\/strong>, den Rest erledigt das Tool von selbst.<\/p>\n<p>Wenn Ihre<strong> Programmstarts eher langsam ausgef\u00fchrt<\/strong> werden, k\u00f6nnen Sie die <strong>Namensaufl\u00f6sung anpassen<\/strong>. In der <strong>\/etc\/hosts<\/strong> machen Sie aus diesen Zeilen<\/p>\n<pre>127.0.0.1 localhost\r\n127.0.1.1 Rechnername<\/pre>\n<p>diese Zeilen:<\/p>\n<pre>127.0.0.1 localhost Rechnername\r\n127.0.1.1 Rechnername<\/pre>\n<p>und verhelfen den Programmen so zu einem z\u00fcgigeren Start.<\/p>\n<p>Ein weiterer Beschleuniger ist das <strong>Kompilieren des Kernels<\/strong>. Von Anf\u00e4ngern sollte diese Ma\u00dfnahme unbedingt vermieden werden; das Kompilieren ist nicht unbedingt das Leichteste. Eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Kernel\/Kompilierung\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Anleitung finden Sie im Ubuntu-User-Wiki<\/a>; beachten Sie unbedingt die in Rot gehaltenen Sicherheitshinweise!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Sicherheit unter Ubuntu Linux<\/h2>\n<p>Sicherheitsl\u00fccken in Software werden umso intensiver ausgenutzt, je popul\u00e4rer die Software ist. Kein Wunder also, dass der<strong> Hauptteil der im Umlauf befindlichen Malware auf Windows-Systeme aus<\/strong> ist. Linux beansprucht hingegen eine Besonderheit f\u00fcr sich: Es wird umso h\u00e4ufiger eingesetzt, je wichtiger ein System erscheint. Bedenken Sie nur, dass <strong>\u00fcber 50 Prozent aller Server mit Linux<\/strong> laufen, sogar die <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Google_platform#Software\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Webserver, die Google f\u00fcr seine Online-Services unterh\u00e4lt<\/a>. Hei\u00dft das, dass Sie auf Virenscanner verzichten k\u00f6nnen, wenn Sie mit Linux arbeiten? Und dass Ihnen faktisch keine Gefahren drohen? Wir schauen es uns in den kommenden Abschnitten an.<\/p>\n<h3>Was bringt Ubuntu bez\u00fcglich der Sicherheit mit?<\/h3>\n<p>Die <strong>Bordmittel<\/strong>, die <strong>Ubuntu Linux<\/strong> mitbringt, schaffen bereits ein <strong>sauberes Ma\u00df an Sicherheit<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Der wohl wichtigste Ubuntu-Befehl lautet sudo. Diesen Befehl stellen Sie Programmaufrufen voran, um entsprechend berechtigten Benutzern zu gestatten, dieses Programm mit anderen Benutzerrechten auszuf\u00fchren, etwa mit administrativen Rechten. Diese Rechte (root) sind standardm\u00e4\u00dfig als Zielbenutzer f\u00fcr den sudo-Befehl eingestellt. Was Sie mit sudo konkret anfangen, k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/sudo\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">im Ubuntu-User-Wiki nachlesen<\/a>. Unter Sicherheitsaspekten ist relevant, dass der standardm\u00e4\u00dfige Systemadmin root zwar als eigener Benutzer gehandhabt wird, jedoch weist ihm Ubuntu kein Passwort zu. Somit ist es nicht m\u00f6glich, sich als root einzuloggen, sondern administrative Rechte m\u00fcssen punktuell best\u00e4tigt werden. Dieses Konzept tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zur Sicherheit von Ubuntu Linux bei.<\/li>\n<li>Auch das Passwort-Management verdient n\u00e4here Betrachtung: Automatisch vorinstalliert ist der GNOME-Schl\u00fcsselbund als Standardpasswortverwaltung. Der Schl\u00fcsselbund wird von immer mehr GNOME-Anwendungen genutzt und speichert Passw\u00f6rter verschl\u00fcsselt. Gesch\u00fctzt werden diese zus\u00e4tzlich durch ein Masterpasswort. Verwenden Sie ein Masterpasswort von hoher Qualit\u00e4t, wechseln Sie es regelm\u00e4\u00dfig und machen Sie es niemandem zug\u00e4nglich, so ist das Auslesen Ihrer Passw\u00f6rter selbst dann nicht m\u00f6glich, wenn Ihr Linux-Ger\u00e4t gestohlen wird. Informationen \u00fcber den GNOME-Schl\u00fcsselbund und seine Anwendung finden Sie <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/GNOME_Schl\u00fcsselbund\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">auf der Schl\u00fcsselbund-Seite im Ubuntu-User-Wiki<\/a>. Beim Erstellen eines Passworts k\u00f6nnen Sie sich von <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/pwgen?redirect=no\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">pwgen<\/a> unterst\u00fctzen lassen. Mit <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/John_the_Ripper\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">John the Ripper<\/a> \u00fcberpr\u00fcfen Sie Ihre Passw\u00f6rter.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/ubuntu-fruehjahrsputz-so-machen-sie-linux-sauber-schnell-und-sicher\/1853\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1970\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Ubuntu-datenschutz.jpg\" alt=\"Ubuntu-datenschutz\" width=\"200\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Ubuntu-datenschutz.jpg 590w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Ubuntu-datenschutz-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Die Verschl\u00fcsselung Ihres Systems sch\u00fctzt sensible Daten und unterst\u00fctzt Sie beim Bewahren Ihrer Privatsph\u00e4re. Ubuntu Linux h\u00e4lt daf\u00fcr sinnvolle Bordmittel und\/ oder Zusatztools bereit:\n<ul>\n<li>Systemverschl\u00fcsselung mit LVM: Diese Speziall\u00f6sung ist die richtige f\u00fcr Sie, wenn Ihr Rechner \u00fcber mehr als eine Festplatte verf\u00fcgt. <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/System_verschl\u00fcsseln\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Diese Anleitung zeigt Ihnen<\/a>, wie Sie Ubuntu in einem verschl\u00fcsselten Bereich installieren.<\/li>\n<li>Systemverschl\u00fcsselung mit LUKS-Schl\u00fcsselabteilung: Arbeiten Sie mit einer Festplatte, ist die LUKS-Schl\u00fcsselabteilung die Methode Ihrer Wahl. Wieder erkl\u00e4rt Ihnen eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/System_verschl\u00fcsseln\/Schl\u00fcsselableitung\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Anleitung, wie Ubuntu in verschl\u00fcsselten Partitionen installiert wird<\/a>.<\/li>\n<li>USB-Stick als Schl\u00fcssel verwenden: Sind Sie genervt davon, Ihre Daten mit jedem Systemstart erneut durch die Passworteingabe zu entschl\u00fcsseln, h\u00e4lt Linux die Option f\u00fcr Sie bereit, einen USB-Stick als Schl\u00fcsselersatz zu verwenden. <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/System_verschl\u00fcsseln\/Entschl\u00fcsseln_mit_einem_USB-Schl\u00fcssel\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Diese Anleitung zeigt Ihnen<\/a>, wie dies funktioniert und was Sie beachten sollten.<\/li>\n<li>Einzelne Daten verschl\u00fcsseln: Um einzelne Daten oder Verzeichnisse zu verschl\u00fcsseln, <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Daten_verschl\u00fcsseln\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">stellt Ihnen das Ubuntu-User-Wiki hier diverse M\u00f6glichkeiten vor<\/a>.<br \/>\nMit <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/ecryptfs\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">ecryptfs<\/a> verschl\u00fcsseln Sie einzelne Ordner in einem unverschl\u00fcsselten Homeverzeichnis oder aber das komplette Homeverzeichnis.<br \/>\nUm plattformunabh\u00e4ngig zu verschl\u00fcsseln, eignet sich <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/bcrypt\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">bcrypt<\/a>.<br \/>\nUnd mit <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/EncFS\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">EncFS<\/a> laden Sie sich eine Verschl\u00fcsselungserweiterung, mit der Sie ohne Root-Rechte binnen k\u00fcrzester Zeit vertrauliche Dateien in versteckten, verschl\u00fcsselten Ordnern ablegen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Proxy-Server einrichten: Um den Zugriff aufs Web zu filtern und \u00fcberwachen zu k\u00f6nnen, haben Sie unter Linux die M\u00f6glichkeit, einen Proxy-Server aufzusetzen. Die Installation, Konfiguration und weitere Details <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Inhaltsfilter\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">entnehmen Sie bitte dieser Anleitung<\/a>. Mehr \u00fcber <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Proxyserver\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Proxy-Server unter Linux erfahren Sie hier<\/a>.<\/li>\n<li>Boot-Reihenfolge anpassen: So \u201edicht\u201c Sie Ihr System auch gemacht haben: Von einem bootf\u00e4higen Medium ist es ein Leichtes, an all Ihre Daten zu kommen. Deshalb macht es Sinn, die Boot-Reihenfolge im BIOS so einzustellen, dass erst von der Festplatte gebootet wird. Sollte sich eine bootbare CD im Laufwerk befinden, wird das System dennoch von der Festplatte gestartet. Oftmals gen\u00fcgt allerdings ein Tastendruck, und ein gesondertes Bootmen\u00fc erlaubt das Einstellen des Mediums, von dem aus gestartet werden soll. Bitte schauen Sie ins Handbuch Ihres Mainboards bzw. Rechners, wie Sie die Bootreihenfolge \u00e4ndern. Setzen Sie dar\u00fcber hinaus ein BIOS-Passwort, l\u00e4sst sich die Boot-Reihenfolge schwieriger \u00e4ndern.<\/li>\n<li>Root-Passwort: Wie bereits einige Male erw\u00e4hnt, verf\u00fcgt Ubuntu \u00fcber kein Root-Passwort. Sie k\u00f6nnen jedoch eines setzen (<a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/sudo\/Konfiguration#Root-Passwort-einrichten\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">zur Anleitung<\/a>). Im t\u00e4glichen Gebrauch ben\u00f6tigen Sie das gesetzte Root-Passwort nicht. Ein solches Passwort verhindert, dass Manipulationen w\u00e4hrend des Bootens so stattfinden, das ein Ausnahmefehler w\u00e4hrend des Boot-Prozesses hervorgerufen wird. Das System w\u00fcrde dann in eine Shell zur\u00fcckspringen. Ohne Verifikation durch das Root-Passwort h\u00e4tten unbefugte Dritte Root-Rechte auf dem System.<\/li>\n<li>Weitere Tools und Utilities: Im Bereich <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Sicherheit#Systemanalyse-und-Netzwerksicherheit\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Systemanalyse und Netzwerksicherheit<\/a> des Ubuntu-User-Wikis werden Ihnen zus\u00e4tzliche Tools und Utilities vorgestellt, die Ihnen helfen k\u00f6nnen, die Sicherheit Ihres Systems zu optimieren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Patch-Management unter Ubuntu<\/h3>\n<p>Wir haben Updates in den vorigen Abs\u00e4tzen bereits h\u00e4ufiger angesprochen \u2013 dieser Punkt verdient gro\u00dfe Aufmerksamkeit. \u00dcber die <strong>Update-Politik der Ubuntu-Entwickler<\/strong> lesen Sie <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Aktualisierungen\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">im Ubuntu-User-Wiki bitte die Seite Aktualisierungen<\/a>. In den <strong>Standardeinstellungen sucht Ubuntu t\u00e4glich automatisch nach Updates<\/strong> und gibt dem Benutzer mit administrativen Rechten dar\u00fcber Bescheid. Zum <strong>Aktualisieren vorinstallierter Pakete<\/strong> ist die <strong>Eingabe des Admin-Kennworts \u00fcberfl\u00fcssig<\/strong> geworden. M\u00f6chten Sie Pakete neu oder deinstallieren, werden Sie weiterhin danach gefragt. In Ihrer <strong>Aktualisierungsverwaltung<\/strong> finden Sie <strong>s\u00e4mtliche verf\u00fcgbaren Updates<\/strong> aufgelistet. Die Paketquellen werden mit einem Klick auf \u201ePr\u00fcfen\u201c neu durchforstet. Das Feld \u201eBeschreibung der Aktualisierung\u201c liefert Ihnen Informationen, \u00fcber \u201eAktualisierungen installieren\u201c laden Sie markierte Updates herunter und installieren diese.<\/p>\n<p>Damit Sie <strong>kein Update auslassen<\/strong>, k\u00f6nnen Sie unter Ubuntu einstellen, dass <strong>Updates ohne Interaktionen Ihrerseits eingespielt<\/strong> werden. Dies trifft jedoch<strong> nur Updates, die Fehlerkorrekturen enthalten<\/strong> (also keine Updates, in denen an der Funktionalit\u00e4t geschraubt wurde). Gehen Sie ins<strong> \u201eSoftware-Center\u201c<\/strong>, dort auf <strong>\u201eBearbeiten\u201c <\/strong>&#8211;<strong> \u201eSoftware-Paketquellen\u201c<\/strong> &#8211;<strong> \u201eAktualisierungen\u201c<\/strong> (alternativ: \u201eAktualisierungsverwaltung\u201c &#8211; \u201eEinstellungen\u201c). Unter<strong> \u201eWenn Sicherheitsaktualisierungen verf\u00fcgbar sind:\u201c<\/strong> ersetzen Sie die aktuelle Auswahl durch <strong>\u201eAutomatisch herunterladen und installieren\u201c<\/strong>. Um <strong>Updates auch automatisch zu installieren<\/strong>, ben\u00f6tigen Sie <strong>unattended-upgrades<\/strong>, das Sie <strong>\u00fcbers Terminal mit sudo apt-get install unattended-upgrades laden<\/strong>.<\/p>\n<p>M\u00f6chten Sie, dass auch <strong>Updates au\u00dferhalb von Fehlerkorrekturen automatisch installiert<\/strong> werden, editieren Sie die <strong>Datei \/etc\/apt\/apt.conf.d\/50unattended-upgrades<\/strong>, indem Sie die Zeile<\/p>\n<pre>\/\/ \"${distro_id} ${distro_codename}-updates\";<\/pre>\n<p>ersetzen durch<\/p>\n<pre>   \"${distro_id} ${distro_codename}-updates\";<\/pre>\n<h3>Linux vs. Windows: Wer ist sicherer?<\/h3>\n<p>Bedenkt man, wie h\u00e4ufig Linux Einsatz findet, w\u00e4re es<strong> mit der passenden Linux-Malware m\u00f6glich, die halbe Rechner-Welt zu kontrollieren<\/strong>. Aber nicht nur Malware, die es auf Linux direkt abgesehen hat, kann gef\u00e4hrlich werden: <strong>Schadsoftware kann genauso gut L\u00fccken in aufgespielten Programmen ausnutzen<\/strong>, um Ihr System zu belagern. Das Gros der Schadsoftware erwartet jedoch Windows-Systeme, sodass das <strong>Ausnutzen solcher L\u00fccken kein so gro\u00dfes Problem ist wie unter Windows<\/strong>. Das <strong>Konzept beider Systeme<\/strong> unterscheidet sich \u00fcbrigens gar nicht so sehr voneinander, lediglich<strong> in der Umsetzung kommen die Unterschiede deutlich hervor<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Beide Systeme erlauben es, Benutzer mit verschiedenen Berechtigungen auszustatten. Jedoch ist es einem Anwender unter Linux lediglich m\u00f6glich, eigene Daten zu l\u00f6schen. Bis einschlie\u00dflich Windows XP hielt es Microsoft f\u00fcr angebrachter, den Benutzer von Haus aus mit Adminrechten auszustatten. Das dies der Sicherheit nicht sonderlich dienlich ist, d\u00fcrfte klar sein. Seit Vista setzte Microsoft durch Sicherheitsmechanismen und -abfragen etwas mehr auf sinnvolle Benutzerrollen, allerdings ist nach wie vor der erste angelegte Benutzer mit Adminrechten ausgestattet. Ubuntu behandelt dies anders: Administrative Rechte m\u00fcssen explizit angefordert und mit dem Admin-Kennwort best\u00e4tigt werden. Auch dann sind die Rechte lediglich eine bestimmte Zeit, etwa eine Viertelstunde, g\u00fcltig.<\/li>\n<li>Microsoft hat urspr\u00fcnglich unsichere Dienste in den Voreinstellungen im Web nicht zugelassen. Aufgrund etlicher Benutzerw\u00fcnsche nach einem Plus an Bequemlichkeit hat der Software-Riese dies allerdings etwas gelockert. Linux hingegen verzichtet auf jedwede Ausnahmen: unsichere Dienste werden in den Grundeinstellungen nicht angeboten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus diesem kurzen Ausflug ergibt sich direkt, warum Sie, wenn Sie mit Windows arbeiten, nicht auf eine Anti-Malware-L\u00f6sung verzichten sollten: Windows hat gen\u00fcgend L\u00f6cher, die gestopft werden m\u00fcssen. <strong>Ubuntu<\/strong> wird also insgesamt <strong>wesentlich weniger angriffsbereit ausgeliefert<\/strong>. Neben einem Ziel ben\u00f6tigt ein erfolgreicher Angriff aufs System allerdings noch einen Zugangspunkt.<strong> Unter Linux<\/strong> w\u00e4re es <strong>zwingend erforderlich, auf einem Computer verschiedene Sicherheitsl\u00fccken in Kombination auszunutzen<\/strong>, damit ein Angriff gelingen kann. Das zeigt,<strong> wie wichtig das Patch-Management f\u00fcr die Sicherheit Ihres Systems ist<\/strong>.<\/p>\n<p>Unter Ubuntu ist <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/AppArmor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AppArmor<\/a> bereits integriert und aktiv. Dieses Konzept soll<strong> systemnahe Dienste sch\u00fctzen und Zugriffe auf Systemteile oder -verzeichnisse stark einschr\u00e4nken<\/strong>, sollte es zu einer System\u00fcbernahme durch Cyberkriminelle kommen. Zu interaktiven Eingaben werden Sie als Benutzer bei AppArmor genauso wenig aufgefordert wie bei<strong> SELinux, einem weiteren Baustein des Sicherheitskonzepts, das nachtr\u00e4glich installiert werden sollte<\/strong>. Mit SELinux k\u00f6nnen Sie die <strong>Rechtevergabe noch detaillierter zuordnen<\/strong>.<\/p>\n<h3>Sind Virenscanner und\/ oder Firewall unter Ubuntu notwendig?<\/h3>\n<p>Dringt ein Angreifer in Ihr Windows-System ein, kann er, wenn er den Benutzer mit Admin-Rechten erwischt, so ziemlich alles ver\u00e4ndern. Unter Linux w\u00fcrde demselben Szenario gleich die Luft unter den Fl\u00fcgeln entzogen werden: Aufgrund der<strong> Notwendigkeit, administrative Rechte erst anzufordern und dann zu best\u00e4tigen<\/strong>, k\u00f6nnen Angreifer<strong> keine System\u00fcbernahmen<\/strong> bewirken. F\u00fcr <strong>Linux existieren kaum Viren<\/strong> (<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Linux_malware\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Wikipedia stellt eine \u00dcbersicht \u00fcber Linux-Malware bereit<\/a>). <strong>Eine Antiviren-L\u00f6sung bleibt dennoch n\u00f6tig:<\/strong> proof-of-concept-Viren k\u00f6nnen genauso ihr Unwesen treiben wie Windows-Viren auf einem Linux-System. Diese m\u00f6chten Sie sicherlich nicht \u201elagern\u201c, sondern loswerden \u2013 und das geh\u00f6rt zu den Aufgaben einer sinnvollen Virenl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Und die <strong>Firewall<\/strong>? Verbinden Sie Ihren Computer nicht direkt mit dem Internet, sondern<strong> schalten Sie einen Router dazwischen, verwenden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ohnehin die Router-eigene Firewall<\/strong>. Sind Sie <strong>direkt verbunden, wird eine Personal Firewall in dem Moment notwendig, in dem Sie Server-Software nachinstallieren<\/strong>, um Dienste im lokalen Netzwerk, aber nicht aus dem Web anzubieten. Software aus Ubuntu-Quellen enth\u00e4lt <strong>keine Spionageprogramme<\/strong>. Eine <strong>Ausnahme<\/strong> ist mit <strong>Shopping-Lens<\/strong> gegeben, ein durchaus<strong> kritisiertes Tool von Ubuntu<\/strong>, das <strong>standardm\u00e4\u00dfig aktiviert<\/strong> ist, aber ausgeschaltet werden kann. Eine <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Unity\/Unity_Lenses#Shopping-Lens\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Anleitung daf\u00fcr finden Sie im Ubuntu-User-Wiki<\/a>. Dass Sie versehentlich Software installieren, wie es unter Windows schon mal passieren kann ist durch das Sicherheitskonzept von Linux nicht m\u00f6glich, sodass <strong>diesbez\u00fcglich kein Firewall-Bedarf<\/strong> existiert.<\/p>\n<h3>Ubuntu ist das sicherste Betriebssystem<\/h3>\n<p><strong>Ubuntu wurde <a href=\"http:\/\/ikhaya.ubuntuusers.de\/2014\/01\/14\/ubuntu-als-sicherstes-betriebssystem-ausgezeichnet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">in der Version 12.04 als sicherstes Betriebssystem ausgezeichnet<\/a><\/strong>. Allerdings existiert<strong> keine 100-prozentige Sicherheit<\/strong> \u2013 Linux ist nicht vollkommen sicher! Bisher treffen <strong>Angriffe vorrangig Linux-Server<\/strong>; denken Sie an <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/shellshock-schwachstelle-macht-betriebssysteme-angreifbar\/1568\">ShellShock<\/a> oder an die <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/glibc-ein-geist-gefaehrdet-linux-systeme-1501-111976.html\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Sicherheitsl\u00fccke GHOST in der Glibc-Bibliothek<\/a>. Schwerwiegende Bedrohungen sind real. Als Open Source-System hat Linux den riesigen Vorteil, dass <strong>Sicherheitsl\u00fccken<\/strong> in aller Regel<strong> innerhalb k\u00fcrzester Zeit behoben<\/strong> werden. Wichtig daf\u00fcr ist es allerdings,<strong> aktuelle und offizielle Distributionen zu verwenden<\/strong>. Nehmen Sie die Updates ernst, g\u00f6nnen Sie Ihrem System eine schlanke Anti-Viren-Suite und die <strong>Gefahren im Desktop-Betrieb sind relativ gering<\/strong>.<\/p>\n<h3>Ubuntus gr\u00f6\u00dfte Schwachstelle: Der Benutzer<\/h3>\n<p>Jeder Computer mit jedem beliebigen System ist<strong> letztlich immer nur so sicher wie der davor sitzende Anwender es im Umgang mit ihm ist<\/strong>. Diffuse Malware-Gefahren sind an sich ein geringes Problem von Linux. Wohl aber k\u00f6nnen sie zum riesigen Problem werden, wenn der Benutzer beispielsweise <strong>Software aus Fremdquellen installiert<\/strong>. Bedenken Sie: Wenn Sie die <strong>Installation einer Software mit Ihren administrativen Rechten best\u00e4tigen<\/strong>, r\u00e4umen Sie der Software, die von fremden Entwicklern stammt, <strong>kurzfristig Root-Rechte<\/strong> ein. So k\u00f6nnen<strong> wichtige Komponenten Ihres Systems gegen manipulierte Komponenten ausgetauscht<\/strong> werden. Die Folge k\u00f6nnen <strong>Backdoors sowie Trojaner<\/strong> sein, die Ihr System belagern. Wie gef\u00e4hrlich fremde Paketquellen werden k\u00f6nnen, zeigt die \u201e<a href=\"http:\/\/ikhaya.ubuntuusers.de\/2006\/11\/20\/eine-kleine-geschichte-ueber-fremde-paketquellen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">kleine Geschichte \u00fcber fremde Paketquellen<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit Ubuntu Linux: Wartungsarm, schnell und Effizient mit dem Ubuntu Betriebssystem!<\/h2>\n<p>Es ist wohl mehr als nachvollziehbar, wenn jemand \u00fcber Ubuntu Linux ins Schw\u00e4rmen ger\u00e4t: Die gesamte<strong> Systemarchitektur ist so wartungsarm wie kein anderes System<\/strong>, Probleme, die Windows-Usern den letzten Nerv rauben, kennen Ubuntu-User nicht mal und der <strong>Benutzer ist das gr\u00f6\u00dfte Sicherheitsproblem, das Ubuntu Linux haben kann<\/strong>. Zahlreiche <strong>Bordmittel und Extra-Tools<\/strong> sorgen f\u00fcr einen <strong>gr\u00fcndlich gereinigten, sicheren Rechner<\/strong> mit verschl\u00fcsselten Dateien und die Benutzerverwaltung macht es einem wirklich leicht, Sicherheit zu leben. Nichtsdestotrotz kann es auch ein Linux-System erwischen, oder um es <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Sicherheitskonzepte#Ist-Linux-vollkommen-sicher\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">mit den Worten der Autoren im Ubuntu-User-Wiki<\/a> zu sagen: <strong>Linux ist nicht vollkommen sicher. \u201eEs ist weit davon entfernt, wenn auch nicht so weit wie andere &#8230;\u201c<\/strong> Beherzigen Sie jedoch unsere Tipps und Anleitungen, arbeiten Sie mit einem sehr gut abgesicherten System. \u00dcber weitere Tipps und Tricks, die Sie unseren Lesern in den Kommentaren mitteilen k\u00f6nnen, freuen wir <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/kontakt\/\">uns<\/a>.<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fubuntu-linux-fruehjahrsputz%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fubuntu-linux-fruehjahrsputz%2F&text=Ubuntu-Fr%C3%BChjahrsputz%3A%20So%20machen%20Sie%20Linux%20sauber%2C%20schnell%20und%20sicher\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fubuntu-linux-fruehjahrsputz%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fubuntu-linux-fruehjahrsputz%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ubuntu geh\u00f6rt zu den Linux-Distributionen und basiert auf Debian. 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