{"id":1996,"date":"2015-02-17T16:33:56","date_gmt":"2015-02-17T15:33:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/?p=1996"},"modified":"2025-12-04T10:58:44","modified_gmt":"2025-12-04T09:58:44","slug":"android-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/android-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern\/","title":{"rendered":"Android Fr\u00fchjahrsputz: Googles Betriebssystem s\u00e4ubern, schneller machen und absichern"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. September 2008 erblickte mit \u201eBase\u201c die erste Android-Version das Licht der Welt. Seither hat das mobile Betriebssystem, das gleichzeitig als Software-Plattform dient, eine steile Karriere hingelegt: Das OS ist in mehr als 68 Sprachen verf\u00fcgbar und <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/kitkat-android-wird-zum-schokoriegel-1309-101362.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">bis September 2013 wurden mehr als eine Milliarde Android-Ger\u00e4te aktiviert<\/a>. Wenngleich Android einen Linux-Kernel beinhaltet, ist das mobile OS nicht als klassische Linux-Distribution zu verstehen. Nichtsdestotrotz teilt das Betriebssystem viele Eigenschaften mit etlichen Embedded-Linux-Distributionen. Wir haben uns Android f\u00fcr Sie genau angesehen und erkl\u00e4ren Ihnen, wie Sie Ihr System bereinigen, von Datenm\u00fcll befreien, wie Sie die Performance des Ger\u00e4ts und die Ihres Akkus optimieren und welche Stolpersteine bez\u00fcglich der Sicherheit vorhanden sind.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Smartphone und Tablet\u00a0Android aufr\u00e4umen<\/h2>\n<p>Es braucht nur ein paar Monate und das einst so leere Smartphone oder Tablet ist schon ziemlich zugem\u00fcllt. Apps, die Sie doch nicht ben\u00f6tigen, Downloads, die irgendwann mal wichtig waren, oder Musik, die Sie nur testweise heruntergeladen haben. Nicht zu vergessen: All die Apps, die bei Ihrem Smartphone oder Tablet bereits vorinstalliert waren. Mit den folgenden Tipps befreien Sie Ihr Android-Ger\u00e4t vom M\u00fcll vergangener Monate oder gar Jahre \u2013 bitte vergessen Sie nicht die vorherige Datensicherung, um Datenverlust zu vermeiden.<\/p>\n<h3>Android M\u00fcll beseitigen: Cache leeren<\/h3>\n<p>Das Vorgehen zahlreicher Android-Applikationen dient eigentlich der Beschleunigung Ihres Ger\u00e4ts: Die Apps lagern Daten auf Ihrer SD-Karte, sowie dem internen Ger\u00e4tespeicher zwischen, damit neuerliches Downloaden aus dem Web oder der neue Aufbau zu Datenbanken unn\u00f6tig wird. Geh\u00f6ren Sie jedoch zu den aktiven App-Nutzern, kann diese Beschleunigungsma\u00dfnahme schnell zur Bremse werden. Nebenbei ziehen Ihnen gecachte Dateien (Cache = Zwischenspeicher) Speicherkapazit\u00e4ten ab. Es macht Sinn, diese tempor\u00e4ren Dateien regelm\u00e4\u00dfig zu entfernen.<\/p>\n<ol>\n<li>Daf\u00fcr gehen Sie in die Systemeinstellungen Ihres Ger\u00e4ts.<\/li>\n<li>Wechseln Sie ins Men\u00fc \u201eApps\u201c und gehen Sie jede App der Reihe nach durch.<\/li>\n<li>Mit einem Klick auf eine App finden Sie den Men\u00fcpunkt \u201eCache l\u00f6schen\u201c.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Halten Sie es f\u00fcr unn\u00f6tig, den Cache f\u00fcr einzelne Apps zu l\u00f6schen, weil Sie dies f\u00fcr alle auf einmal machen m\u00f6chten, haben Sie auch die M\u00f6glichkeit, unter den Systemeinstellungen auf \u201eSpeicher\u201c zu tippen. Nun werden Telefonspeicher und Gesamtspeicher unterschieden. In beiden Men\u00fcpunkten sehen Sie die Option \u201eDaten im Cache\u201c. Tippen Sie darauf, k\u00f6nnen Sie mit \u201eOk\u201c best\u00e4tigen, dass s\u00e4mtliche gecachten Daten gel\u00f6scht werden sollen.<\/p>\n<h3>Nichtgenutze Apps deinstallieren oder auf Speichermedium (SD-Karte) auslagern<\/h3>\n<p>Als Sie Ihr Android-Ger\u00e4t gekauft haben, waren sicherlich <strong>diverse Apps vorinstalliert<\/strong>. Oftmals sind diese vorinstallierten Apps vielleicht gut gemeint, jedoch nicht sinnstiftend f\u00fcr den jeweiligen Anwender. Um wirklich alle Apps deinstallieren zu k\u00f6nnen, w\u00e4re das <strong>Rooten eine L\u00f6sung<\/strong>. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden empfehlen wir dies jedoch <strong>nur Nutzern, die sich hervorragend mit ihrem Ger\u00e4t auskennen<\/strong> \u2013 zu gro\u00df ist die Gefahr, dass Sie Ihr System durch das L\u00f6schen noch ben\u00f6tigter Komponenten kaputt machen w\u00fcrden und die Garantie erlischt. Anleitungen zum Rooten finden Sie zahlreich im Internet; in unserer Deinstallations-Anleitung verzichten wir auf dieses Sicherheitsrisiko und zeigen Ihnen, <strong>was Sie au\u00dferhalb des Rootens ohne gr\u00f6\u00dfere Risiken umsetzen<\/strong> k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen: Welche Ihrer Apps haben Sie <strong>in den vergangenen sechs Monaten nicht einmal angeschaut<\/strong>? Diese geh\u00f6ren gel\u00f6scht \u2013 wenn Sie in den letzten sechs Monaten darauf verzichten konnten, k\u00f6nnen Sie das auch in Zukunft. Haben Sie in Ihren Lieblingsgames in allen Levels den Highscore erlangt, k\u00f6nnen Sie sich auch von diesen trennen \u2013 zum Angucken von Spielst\u00e4nden m\u00fcssen Sie nicht die App auf Ihrem Ger\u00e4t lagern. Und diese Hotel-Bewertungs-App, die Ihnen einmal im Jahr den Weg in die sch\u00f6nsten \u00dcbernachtungsangebote weisen soll \u2026 Brauchen Sie die wirklich immer auf Ihrem Android-Ger\u00e4t?<\/p>\n<p>Nachdem Sie sich durch Ihren App-Wust gek\u00e4mpft haben, geht es ans <strong>Deinstallieren<\/strong>: Sie k\u00f6nnen den Weg <strong>\u00fcber den Google Play-Store<\/strong> nehmen, dort oben links auf das unscheinbare Icon mit drei Horizontal-Strichen tippen und <strong>zu \u201eMeine Apps\u201c wechseln<\/strong>. Sie sehen s\u00e4mtliche <strong>Anwendungen, die Sie auf Ihrem Android-Ger\u00e4t aus dem App-Store installiert<\/strong> haben. Mit einem <strong>Fingertipp auf eine App<\/strong> k\u00f6nnen Sie die Beschreibung inklusive notwendiger Berechtigungen lesen und kommen hier auch <strong>zum Button \u201eDeinstallieren\u201c<\/strong>. Nicht aufgelistet werden jedoch <strong>Apps aus Fremdquellen<\/strong>, so Sie die Installation dieser zugelassen haben. M\u00f6chten Sie auch diese verwalten, f\u00fchrt Ihr Weg in die <strong>Systemeinstellungen, dort in den Men\u00fcpunkt \u201eApps\u201c<\/strong>. Nun sehen Sie verschiedene Reiter: \u201eHeruntergeladen\u201c zeigt Ihnen s\u00e4mtliche Apps an, die auf Ihrem Ger\u00e4t lokal heruntergeladen wurden. \u201eSD-Karte\u201c zeigt jene Apps, die auf Ihrer SD-Karte lagern, unter \u201eAktiv\u201c finden Sie Apps, die im Hintergrund werkeln, und <strong>unter \u201eAlle\u201c werden Ihnen s\u00e4mtliche Apps angezeigt<\/strong> \u2013 allerdings auch die, die das System zum Funktionieren ben\u00f6tigt. Um nun Apps zu deinstallieren, nehmen Sie sich bitte <strong>nur die ersten beiden Reiter<\/strong> (\u201eHeruntergeladen\u201c und \u201eSD-Karte\u201c) vor, da Sie sonst Gefahr laufen, systemrelevante Daten zu l\u00f6schen. Wenn Sie eine App l\u00f6schen m\u00f6chten, tippen Sie diese einfach an und gehen Sie auf \u201eDeinstallieren\u201c.<\/p>\n<p>Der <strong>Informationswert dieser App-Anzeige<\/strong> ist \u00fcbrigens recht hoch: Sie sehen gleich, wie viel Speicher die App belegt und wie dieser Speicherverbrauch zwischen Ger\u00e4t und SD-Karte aufgeteilt wird. Au\u00dferdem sehen Sie, wie viele Daten im Cache lagern. Scrollen Sie weiter runter, sehen Sie auch die erteilten Berechtigungen, auf die wir im Bereich \u201eSicherheit\u201c noch mal sehr detailliert eingehen werden. Im \u00dcbrigen ist es <strong>sinnvoll, Apps auf die SD-Karte auszulagern<\/strong>. \u00d6ffnen Sie daf\u00fcr Ihre Apps-\u00dcbersicht wie eben beschrieben und w\u00e4hlen Sie den Reiter \u201eAuf SD-Karte\u201c aus. Sie verschieben eine App auf SD-Karte, indem Sie das H\u00e4kchen hinter dem App-Namen aktivieren. So wird Ihr interner Ger\u00e4tespeicher weniger belastet.<\/p>\n<h3>Android Apps deaktivieren<\/h3>\n<p>Einige <strong>Apps, die bereits vorinstalliert sind<\/strong>, werden Sie wahrscheinlich nie ben\u00f6tigen oder einfach durch eine von Ihnen bevorzugte App ersetzen, beispielsweise den Browser. Nun lassen sich allerdings nicht alle Apps deinstallieren. Mit Root-Zugriff ginge das, die Gefahren des Rootens haben wir bereits erl\u00e4utert. Die <strong>Standard-Apps, die Sie nicht deinstallieren k\u00f6nnen, k\u00f6nnen Sie jedoch deaktivieren<\/strong>. Beim Deaktivieren verschwinden die Apps aus dem App-Drawer und das <strong>L\u00f6schen Ihrer Daten bewirkt, dass die Apps nicht mehr im Hintergrund laufen<\/strong> oder sich aktualisieren k\u00f6nnen. Ein <a href=\"http:\/\/www.android-hilfe.de\/root-custom-roms-modding-fuer-sony-xperia-z1\/614423-loeschbare-apps-aus-custom-roms.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Forenbeitrag im Forum android-hilfe.de<\/a> zeigt Ihnen auf, <strong>welche Apps Sie problemlos und ohne Systemfolgen deaktivieren k\u00f6nnen<\/strong>. Bitte beachten Sie die genaue Beschreibung in den Tabellenk\u00f6pfen: Tabelle eins zeigt, welche Sie grunds\u00e4tzlich bedenkenlos deaktivieren k\u00f6nnen, Tabelle zwei zeigt, welche Apps Sie deaktivieren k\u00f6nnen, nachdem Sie f\u00fcr Ersatz gesorgt haben, und Tabelle drei zeigt Apps, die Sie erst dann deaktivieren d\u00fcrfen, wenn Ihre Ersatz-App auch funktioniert.<\/p>\n<p>Bei den nicht l\u00f6schbaren Hersteller-Apps spricht man auch von <strong>Bloatware<\/strong>. Um diese Bloatware nun zu deaktivieren, gehen Sie in den <strong>Einstellungen<\/strong> Ihres Android-Ger\u00e4ts <strong>auf \u201eApps\u201c<\/strong> und lassen sich die letzte Liste mit allen Apps anzeigen. Bei einigen Apps sehen Sie den Button \u201eDeinstallieren\u201c, den wir im vorigen Absatz bearbeitet haben, bei anderen hingegen haben Sie <strong>nur die Option \u201eDeaktivieren\u201c<\/strong>. L\u00e4sst sich eine App weder deinstallieren noch deaktivieren, geh\u00f6rt diese zu den systemrelevanten Apps, die Sie bitte einfach ruhen lassen. \u00dcber dem Button \u201eDeaktivieren\u201c sehen Sie den Button <strong>\u201eUpdates deinstallieren\u201c<\/strong>. Dies <strong>setzt die jeweilige App auf die Werkseinstellungen zur\u00fcck<\/strong>. L\u00f6schen Sie <strong>vorher den Speicher (\u201eDaten l\u00f6schen\u201c) und den Cache (\u201eCache leeren\u201c)<\/strong>, gehen Sie <strong>dann auf \u201eUpdates deaktivieren\u201c und schlie\u00dflich auf \u201eDeaktivieren\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p>Das System warnt Sie davor, dass <strong>andere Programme nicht mehr nutzbar<\/strong> sind, wenn Sie eine App deaktivieren. Das ist in Ordnung, denn diese Warnung <strong>bezieht sich auf Anwendungen, die die zu deaktivierende App zum Laufen ben\u00f6tigen<\/strong>. M\u00f6chten Sie jedoch zum Musikh\u00f6ren nicht auf Google Play Music setzen, sondern ihre bevorzugte App nutzen, bestehen keine Abh\u00e4ngigkeiten; Google Play Music k\u00f6nnen Sie bedenkenlos deaktivieren. Anders sieht das mit den <strong>Abh\u00e4ngigkeiten des Play Stores<\/strong> selbst aus \u2013 lassen Sie diesen bitte in jedem Fall aktiviert und nehmen Sie jedes Update mit! \u00c4ndern Sie Ihre Meinung zu den deaktivierten Apps beizeiten, ist das kein Problem: W\u00e4hlen Sie denselben Weg durch die Einstellungen, tippen Sie die betreffende App an und gehen Sie auf \u201eAktivieren\u201c. Idealerweise durchsuchen Sie sofort nach Updates, um nicht Gefahr zu laufen, veraltete Software auf Ihrem Android-Smartphone oder -Tablet zu haben.<\/p>\n<h3>Automatische Installation nicht gewollter Apps<\/h3>\n<p>Nun haben Sie Ihr Ger\u00e4t von alten App-Lasten befreit. W\u00fcrden Sie sich <strong>mit Ihrem Google-Account auf einem neuen Ger\u00e4t anmelden<\/strong>, k\u00f6nnte es jedoch passieren, dass Ihre <strong>bisherigen Downloads aus Google Play auf Ihrem neuen Ger\u00e4t landen<\/strong>. Um das zu verhindert, \u00f6ffnen Sie bitte auf Ihrem Ger\u00e4t den Google Play Store. W\u00e4hlen Sie im Men\u00fc mit den drei horizontalen Strichen den <strong>Men\u00fcpunkt \u201eMeine Apps\u201c<\/strong> und steuern Sie den Reiter \u201eAlle\u201c an. Wichtig ist, dass Sie die <strong>Apps bereits von Ihrem Ger\u00e4t gel\u00f6scht<\/strong> haben. Nun finden Sie oben rechts <strong>bei jeder App ein kleines, graues Kreuz<\/strong>. Dies bedeutet, dass Sie die <strong>App zwar gerade nicht auf Ihrem Ger\u00e4t verwenden, allerdings sieht Google sie noch als von Ihnen gewollte App an<\/strong>. Tippen Sie auf den X-Button, entfernen Sie die App. Auch eine <strong>Mehrfachauswahl<\/strong> k\u00f6nnen Sie treffen, indem Sie <strong>l\u00e4nger auf eine App-Kachel tippen<\/strong>. Im Anschluss k\u00f6nnen Sie <strong>weitere Apps mit einem kurzen Fingertipp ausw\u00e4hlen<\/strong> und diese <strong>zusammen entfernen, indem Sie auf das M\u00fclleimer-Symbol tippen<\/strong>. Best\u00e4tigen Sie das Entfernen und Ihre neuen Ger\u00e4te sind sicher vor alten Apps.<\/p>\n<p><strong>Ordnungstipp:<\/strong> Wenn Sie eine neue App installieren, platziert Android automatisch einen <strong>Shortcut irgendwo auf einem Ihrer Homescreens<\/strong>. M\u00f6gen Sie Ihre Homescreens am liebsten aufger\u00e4umt und f\u00fchlen Sie sich von automatischen Shortcuts gest\u00f6rt, k\u00f6nnen Sie dieses Vorgehen einfach abschalten: Starten Sie die <strong>Play Store-App<\/strong> und tippen Sie auf die horizontalen Striche, um das Men\u00fc zu \u00f6ffnen. W\u00e4hlen Sie <strong>\u201eEinstellungen\u201c<\/strong> an und suchen Sie sich auf dem Bildschirm die <strong>Option \u201eSymbol zu Startbildschirm hinzuf\u00fcgen\u201c<\/strong>. Nachdem Sie das H\u00e4kchen rechts entfernt haben, werden keine App-Shortcuts mehr auf Ihrem Homescreen landen. <strong>Neu installierte Apps<\/strong> finden Sie von nun an <strong>in alphabetischer Reihenfolge im App-Drawer<\/strong>.<\/p>\n<h3>Standard-Apps wechseln und festlegen<\/h3>\n<p>Sie haben sich von App-M\u00fcll befreit, nicht gewollte Apps deinstalliert oder deaktiviert und <strong>Alternativen gefunden, die Sie nun als Standard-App festlegen<\/strong> m\u00f6chten. Dass mehrere Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet installiert sind, die denselben Zweck erf\u00fcllen, sehen Sie, wenn Sie eine Aktion ausf\u00fchren m\u00f6chten und <strong>gefragt werden, mit welcher App sie ausgef\u00fchrt werden soll<\/strong>. Beispielsweise haben Sie neben dem Standard-Browser eine Alternative installiert und m\u00f6chten aus Ihrer Reader-App einem Link folgen. Nun \u00f6ffnet sich ein Dialogfenster, das erfragt, mit welcher App die Aktion durchgef\u00fchrt werden soll. Sind Sie sich noch <strong>nicht sicher, welcher Browser es letztlich werden soll, testen Sie und w\u00e4hlen \u201enur diesmal\u201c aus<\/strong>. M\u00f6chten Sie sich jedoch f\u00fcr die Zukunft <strong>festlegen, treffen Sie Ihre Auswahl und tippen auf \u201eImmer\u201c<\/strong>. Nun wei\u00df das System, welche App es zum Ausf\u00fchren der Aktion verwenden soll. \u00c4ndern Sie Ihre Meinung, wollen also beispielsweise anstelle des alternativen Browsers nun doch den vorinstallierten nutzen, w\u00e4hlen Sie <strong>in den \u201eApps\u201c-Einstellungen die jeweilige App<\/strong> und tippen unten auf <strong>\u201eAktionen auf Standard zur\u00fccksetzen\u201c<\/strong>.<\/p>\n<h3>Dateien und Downloads l\u00f6schen<\/h3>\n<p>Mal eben ein Video downloaden, Folge 43 vom Lieblingspodcast herunterladen und noch ein Foto knipsen: Unsere mobilen Ger\u00e4te k\u00f6nnen viel, allerdings geht damit auch ein <strong>h\u00f6herer Wartungsbedarf<\/strong> einher. Wenn Sie die Folgen 1 \u2013 42 von Ihrem Lieblingspodcast schon geh\u00f6rt, das Video bereits angeschaut und die Fotos auf den Rechner oder in die Cloud \u00fcbertragen haben, ist das nur noch <strong>unn\u00fctzer Datenm\u00fcll, der ausgemistet geh\u00f6rt<\/strong>. Wieder rufen Sie <strong>in den Systemeinstellungen den Men\u00fcpunkt \u201eSpeicher\u201c<\/strong> auf. Sie sehen eine Auflistung <strong>verschiedener Kategorien<\/strong>. Um die Apps haben Sie sich bereits gek\u00fcmmert, der Cache ist \u00fcber diese Men\u00fcf\u00fchrung ebenfalls geleert, fehlen noch <strong>Audio-, Video-, Bilddateien sowie Downloads<\/strong>. Diese sehen und l\u00f6schen Sie mit einem Fingertipp auf den entsprechenden Men\u00fcpunkt.<\/p>\n<p>Der <strong>Download-Ordner verdient \u00fcbrigens besondere Beachtung<\/strong>, da er zu den <strong>fiesesten Speicherfressern<\/strong> geh\u00f6rt: Jedes PDF, das Sie sich je heruntergeladen haben, jede Excel-Tabelle, die Sie angeschaut haben \u2013 <strong>alles landet im Download-Ordner<\/strong>. Deshalb machen Sie es sich <strong>in regelm\u00e4\u00dfigen Intervallen zur Aufgabe, diesen M\u00fcllschlucker zu leeren<\/strong>.<\/p>\n<h3>Tabula rasa: Zur\u00fccksetzen auf Werkzustand bei &#8222;Neu-Start-Variante&#8220;<\/h3>\n<p>Sie erinnern sich zu gerne daran, wie aufger\u00e4umt und schnell Ihr Android-Smartphone oder -Tablet am ersten Tag war und sehnen sich danach zur\u00fcck. Da scheint es verf\u00fchrerisch, das <strong>Ger\u00e4t nach einer Datensicherung auf den Werkzustand zur\u00fcckzusetzen<\/strong> und noch mal ganz von vorn zu beginnen. Jedoch gilt auch f\u00fcr diese radikale L\u00f6schmethode: <strong>Google beh\u00e4lt immer noch Daten zur\u00fcck<\/strong>. Das ist auch gut zu wissen, wenn Sie Ihr Android-Ger\u00e4t verkaufen m\u00f6chten und in dem Glauben leben, ein Zur\u00fccksetzen auf Werkseinstellungen l\u00f6sche all Ihre Daten. Das <strong>Inhaltsverzeichnis Ihres internen Speichers beispielsweise bleibt beim Zur\u00fccksetzen komplett unangetastet<\/strong>. Vermeintlich <strong>gel\u00f6schte Daten lassen sich kinderleicht wiederherstellen<\/strong> \u2013 es handelt sich um eine <strong>Fake-Bereinigung<\/strong>. Gel\u00f6scht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Google-Account-Einstellungen<\/li>\n<li>System- sowie App-Daten inklusive Anwendungseinstellungen<\/li>\n<li>Installierte Apps, Musik, Fotos und Videos<\/li>\n<li>sonstige Nutzerdaten<\/li>\n<li>sonstige Account-Verkn\u00fcpfungen wie die zu Facebook oder Dropbox<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tats\u00e4chlich braucht es einiges mehr, um Ihr Ger\u00e4t komplett zu leeren: <strong>Zun\u00e4chst verschl\u00fcsseln, dann vernichten und schlie\u00dflich \u00fcberschreiben<\/strong>. Im Einzelnen:<\/p>\n<p>Seit der Android-Version 3.x k\u00f6nnen Sie den <strong>Speicherbereich mit Ihren sensiblen Daten mit Bordmitteln verschl\u00fcsseln<\/strong>. Dies machen Sie sich zunutze, verschl\u00fcsseln den Speicher, f\u00fcllen ihn bis zum Rand mit Zufallsdaten und setzen dann das Ger\u00e4t endg\u00fcltig zur\u00fcck. Vergeben Sie zun\u00e4chst ein <strong>Lockscreen-Passwort<\/strong>, indem Sie in Ihren <strong>Einstellungen den Men\u00fcpunkt \u201eSicherheit\u201c<\/strong> w\u00e4hlen und dort die <strong>\u201eDisplay-Sperre\u201c<\/strong> aufrufen. W\u00e4hlen Sie ein <strong>m\u00f6glichst langes Passwort<\/strong>, um die folgende Datenverschl\u00fcsselung richtig sicher zu gestalten. Nun w\u00e4hlen Sie im <strong>Men\u00fcpunkt \u201eSicherheit\u201c &#8211; \u201eTelefon verschl\u00fcsseln\u201c &#8211; \u201eTelefon verschl\u00fcsseln\u201c<\/strong> aus. Damit die Verschl\u00fcsselung starten kann, brauchen Sie einen <strong>vollst\u00e4ndig geladenen Akku, eine Verbindung mit dem Stromnetz sowie mindestens eine, maximal zwei Stunden Zeit<\/strong> (je nach zu verschl\u00fcsselndem Volumen). Bedenken Sie, dass <strong>Ihre SD-Karte nicht mit verschl\u00fcsselt<\/strong> wird \u2013 da es aktuell nicht um Sicherheit, sondern um Speicherkapazit\u00e4t geht, <strong>entfernen Sie die SD-Karte<\/strong> sicherheitshalber, um keine Daten versehentlich zu l\u00f6schen. Vor dem L\u00f6schen k\u00f6nnen Sie noch ben\u00f6tigte Daten auf Ihre SD-Karte schieben.<\/p>\n<p>Die Daten auf Ihrem Android-Ger\u00e4t sind nun verschl\u00fcsselt und damit f\u00fcr Dritte nicht mehr lesbar. Jetzt <strong>vernichten Sie den Schl\u00fcssel<\/strong> und geben den Speicherplatz auf Ihrem Smartphone oder Tablet frei, indem Sie <strong>auf die Werkseinstellungen zur\u00fccksetzen<\/strong> (Einstellungsmen\u00fc &#8211; \u201eSichern &amp; zur\u00fccksetzen\u201c &#8211; \u201eAuf Werkszustand zur\u00fcck\u201c &#8211; \u201eTelefon zur\u00fccksetzen\u201c). Einige Modelle verlangen einen Haken als Best\u00e4tigung, um auch Medieninhalte l\u00f6schen zu d\u00fcrfen. Nun startet Ihr Ger\u00e4t neu und Sie \u00fcberschreiben den kompletten Speicherbereich mit Zufallszahlen: Richten Sie Ihr Ger\u00e4t nach dem Neustart <strong>ohne irgendwelche WLAN- oder Konto-Zugangsdaten<\/strong> ein. Schlie\u00dfen Sie Ihr Tablet oder Handy anschlie\u00dfend ans Stromnetz an und <strong>legen Sie es mit dem Display nach unten auf den Schreibtisch<\/strong> oder eine sonstige Unterlage. Lassen Sie nun Ihre <strong>Videokamera einfach laufen, bis der Speicher komplett \u00fcberschrieben wurde<\/strong>. Es kann passieren, dass Sie Ihre <strong>Kamera daf\u00fcr mehrmals starten<\/strong> m\u00fcssen \u2013 in einigen Ger\u00e4ten sind Stoppmechanismen integriert, die den Akku schonen sollen. Im Anschluss nehmen Sie ein <strong>erneutes Zur\u00fccksetzen auf die Werkseinstellungen<\/strong> vor und Ihr Ger\u00e4t ist von s\u00e4mtlichen Altlasten befreit.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen sind die <strong>Werkseinstellungen auch in Bezug auf Ihre SD-Karte unsicher<\/strong> \u2013 auch diese wird nur oberfl\u00e4chlich bearbeitet. Nehmen Sie die Speicherkarte idealerweise aus dem Ger\u00e4t und <strong>formatieren Sie diese am Rechner \u00fcber Windows<\/strong>. Speicherkarten f\u00fcr Mobilger\u00e4te werden <strong>mittels FAT32-Dateisystem partitioniert<\/strong>. Nachdem Sie Ihre Speicherkarte \u00fcber einen USB-Kartenleser oder einen microSD-Adapter mit dem Rechner verbunden haben, wird sie als eigenst\u00e4ndiges Laufwerk angezeigt. Ein Rechtsklick darauf gibt das <strong>Kontextmen\u00fc \u201eFormatieren\u201c<\/strong> frei, womit Sie Daten von der Speicherkarte endg\u00fcltig l\u00f6schen, da Windows die Speicherkarte Block f\u00fcr Block \u00fcberschreibt.<\/p>\n<h3>Cleaning-Tools f\u00fcr Android?<\/h3>\n<p>Es ist schon ein Kreuz: Da wird Ihnen oftmals geraten, Ihr System auszumisten, indem Sie daf\u00fcr neue Downloads in Kauf nehmen. Cleaning-Tools bringen leider h\u00e4ufig diverse Probleme mit sich: Abgesehen von den Apps, die alles andere als reinigend sind, da sie Adware oder andere Sch\u00e4dlinge mit im Gep\u00e4ck tragen, existieren auch jene Apps, die es zu gut meinen k\u00f6nnen. Oder solche, die Ihnen mehr versprechen als sie am Ende halten. An dieser Stelle gilt dieselbe Warnung, die wir bereits zu Cleaning-Tools im Desktop-Bereich ausgesprochen haben: Verwenden Sie solche Tools ausschlie\u00dflich dann, wenn Sie sich \u00fcber die Arbeitsweise des jeweiligen Tools absolut sicher sind. Werden wichtige Systemkomponenten gel\u00f6scht, hat die Reinigungsaktion nichts als \u00c4rger gebracht. Bringt der Cleaner sogar noch Schadsoftware mit, d\u00fcrfte Ihr lautstarkes Fluchen noch das Harmloseste sein. Das manuelle Reinigen Ihres Android-Systems mag Ihnen langwieriger erscheinen, jedoch ist es wesentlich sicherer. Z\u00e4hlen Sie sich zu den versierten Usern, die wissen, welche Komponenten welchen Nutzen haben, und m\u00f6chten Sie lieber auf Tools setzen, finden Sie <a href=\"http:\/\/www.androidpit.de\/android-fuer-anfaenger-smartphone-aufraeumen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">diverse Cleaning-Tools bei androidpit.de<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die Leistung unter Google Android optimieren<\/h2>\n<p>Ihr Android-Tablet oder -Smartphone ist clean; eventuell sogar durchs Zur\u00fccksetzen fast wie neu. Mit welchen <strong>Handkniffen Sie die Performance Ihres Ger\u00e4ts verbessern<\/strong> und welche Tipps und Tricks Ihnen au\u00dferdem weiterhelfen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.<\/p>\n<h3>Was bremst Android aus?<\/h3>\n<p>\u00dcberfrachtete Homescreens, Widgets und Live-Wallpaper sind <strong>hervorragende M\u00f6glichkeiten, Ihr Android-System auszubremsen<\/strong>. Diese meist h\u00fcbsch anzusehenden und stellenweise wirklich praktischen Tools kosten Prozessorleistung, was auch f\u00fcr <strong>im Hintergrund laufende Apps<\/strong> gilt. Auch <strong>veraltete Android- oder andere Software-Versionen bremsen<\/strong> sp\u00fcrbar. In den <strong>Systemeinstellungen<\/strong> \u00fcberpr\u00fcfen Sie, <strong>ob Updates verf\u00fcgbar sind<\/strong>. Bez\u00fcglich der Wallpapers und Widgets gilt, was auch f\u00fcr Apps gilt: Nutzen Sie nur, was Sie wirklich ben\u00f6tigen. W\u00e4hlen Sie einen <strong>statischen anstelle eines dynamischen Hintergrunds<\/strong>, hat Ihr Ger\u00e4t gleich viel weniger zu tun und Sie d\u00fcrften bereits bemerken, dass die Performance anzieht. Bremsen Widgets und dynamische Hintergr\u00fcnde, merken Sie das an <strong>winzigen Rucklern bei Wischgesten<\/strong>, die Sie durchf\u00fchren. <strong>Widgets<\/strong> werden Sie ganz einfach los, indem Sie sie <strong>zum oberen Bildschirmrand ziehen<\/strong>. Zum <strong>Wechseln eines dynamischen Hintergrunds<\/strong> auf einen statischen w\u00e4hlen Sie entweder den <strong>Men\u00fcpunkt \u201eHintergrund\u201c in den Display-Einstellungen<\/strong> oder Sie <strong>dr\u00fccken l\u00e4nger auf den Homescreen<\/strong>.<\/p>\n<h3>Animationen ausschalten<\/h3>\n<p>Weitere <strong>Ressourcenfresser sind Animationen<\/strong>, die immer dann aktiv werden, wenn Sie Anwendungen \u00f6ffnen, schlie\u00dfen oder wechseln, die Sie jedoch ausschalten k\u00f6nnen. Um das zu tun, ist es wichtig, dass Sie die <strong>Entwickleroptionen in den Systemeinstellungen aktiviert<\/strong> haben. Sie finden dort <strong>drei Animationseinstellungen<\/strong>: Den Ma\u00dfstab der Fensteranimationen, den der \u00dcbergangsanimationen sowie den der Animatorzeit. Stellen Sie die jeweiligen Ma\u00dfst\u00e4be auf <strong>\u201eAnimation aus\u201c<\/strong> (erster Kontextmen\u00fcpunkt), kann dies Geschwindigkeitsvorteile mit sich bringen und die Benutzeroberfl\u00e4che zudem minimal vereinfachen.<\/p>\n<h3>Autostart ausmisten<\/h3>\n<p>Autostart ausmisten? Das d\u00fcrfte Ihnen von Ihrem Desktop-System bekannt vorkommen. Wie in Ihrem Desktop-System werden auch <strong>unter Android diverse Apps direkt nach dem Start aktiv und werkeln im Hintergrund<\/strong>. Dies ist in aller Regel dann der Fall, <strong>wenn Anwendungen Daten aus dem Netzwerk ben\u00f6tigen und beziehen<\/strong>. Die Folge ist logisch: Je mehr Apps sich selbst erlauben, sich als Autostart-Programme einzutragen, umso mehr Aufwand muss Ihr Ger\u00e4t beim Start leisten und umso langsamer wird es. Leider bringt Android <strong>keine Funktion daf\u00fcr mit, den Autostart zu bereinigen<\/strong>, deshalb bleibt Ihnen hierbei nichts anderes \u00fcbrig, als das Installieren einer App. Zwei solcher Apps finden Sie mit dem Startup Manager oder dem Autorun Manager; beide sind kostenfrei im App-Store erh\u00e4ltlich und leicht anzuwenden. Mit einem Aber: Mit dem <strong>n\u00e4chsten Update<\/strong> kann es Ihnen passieren, <strong>dass sich die App wieder an den Autostart heftet<\/strong>. Apps, die lediglich on-demand laufen sollen, tragen Sie am besten in die <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.oasisfeng.greenify&amp;hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Greenify<\/a>-Liste ein. <strong>Greenify geh\u00f6rt zu den wenigen Apps, die sich durch Datenschutz und Service auszeichnen<\/strong>; die begeisterten Kundenstimmen im Play-Store sprechen f\u00fcr sich. Programme, die Sie nicht ben\u00f6tigen, packt die App in den Ruhemodus, die App \u00fcberpr\u00fcft den Akku auf M\u00f6glichkeiten zur Optimierung der Laufzeit und die Entwickler haben darauf geachtet, dass die App selbst kein Ressourcenfresser ist: CPU- und Akku-Verbrauch sind sehr gering.<\/p>\n<h3>Synchronisationen reduzieren<\/h3>\n<p>Wie oft vibriert oder pfeift Ihr Smartphone oder Tablet neue Benachrichtigungen in Ihre Richtung? Eine neue Mitteilung bei Twitter, eine Antwort auf Ihr Facebook-Posting, drei neue E-Mails und ein neuer Spielstand im Multiplayer-Game \u2026 m\u00fcssen Sie das alles unbedingt jetzt wissen? Sie k\u00f6nnen die <strong>automatische Synchronisation komplett abstellen<\/strong>, indem Sie <strong>in den Einstellungen auf Datenverbrauch<\/strong> gehen und dort <strong>oben rechts die Einstellungen<\/strong> (Symbol: 3 Kacheln untereinander) anw\u00e4hlen. Nehmen Sie dort das <strong>H\u00e4kchen bei \u201eDaten automatisch synchronisieren\u201c heraus<\/strong>, um Hintergrundaktivit\u00e4ten entsprechend einzuschr\u00e4nken. Bedenken Sie dann jedoch, dass Ihre <strong>Konten sich lediglich im WLAN-Netz synchronisieren<\/strong>. Verwenden Sie Ihr Ger\u00e4t ausschlie\u00dflich im Mobilfunknetz, ist das Deaktivieren nicht zielf\u00fchrend.<\/p>\n<p>Um <strong>einzelne Apps in ihrer Synchronisation einzuschr\u00e4nken<\/strong>, gehen Sie <strong>in den Einstellungen unter \u201eKonten\u201c auf die jeweilige App<\/strong>, zum Beispiel Google. Tippen Sie oben auf Ihren Account und Sie sehen die Synchronisationsliste, beispielsweise App-Daten, Gmail, Google Drive etc. M\u00f6chten Sie die <strong>Synchronisation ausschalten, entfernen Sie das H\u00e4kchen dahinter<\/strong>. In einigen Apps k\u00f6nnen Sie sehr umfangreiche Einstellungen vornehmen, beispielsweise den Synchronisationsintervall anpassen, andere erlauben jedoch gar keine Einstellungen. Hier hilft nur eines: ausprobieren.<\/p>\n<h3>Akkulaufzeit im Keller?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/android-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern\/1996\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2001\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-akku.jpg\" alt=\"Binary code - Virus search\" width=\"200\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-akku.jpg 815w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-akku-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-akku-768x555.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Akkulaufzeiten sind ein leidiges Thema: Die Smartphone-Batterie wird durch t\u00e4glich notwendige Handlungen wie E-Mails, App-Updates, Telefonate, Games, Musik h\u00f6ren etc. geschw\u00e4cht, bis Sie als Anwender eines Tages das Gef\u00fchl bekommen, <strong>mindestens einmal t\u00e4glich Ihren Smartphone-Akku laden<\/strong> zu m\u00fcssen. Bevor es soweit kommt, wenden Sie unsere Tipps an, mit denen Sie die <strong>Akkulaufzeit verl\u00e4ngern<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Display-Helligkeit: Als Akkufresser Nummer 1 sind Modifikationen am Display naheliegend. Je heller Ihr Display eingestellt ist, umso schw\u00e4cher wird Ihr Akku. Ziehen Sie die Schnelleinstellungen vom oberen Bildschirmrand herunter, finden Sie den Men\u00fcpunkt \u201eHelligkeit\u201c und passen diese an Ihren Bed\u00fcrfnissen an.<\/li>\n<li>Ruhezustand: Um den Akkufresser Bildschirm weiter zu stoppen, k\u00f6nnen Sie die Zeit zum automatischen Ruhestand in Ihren Einstellungen unter \u201eDisplay\u201c &#8211; \u201eRuhezustand\u201c \u00e4ndern. Je schneller sich Ihr Android-Ger\u00e4t in den Ruhemodus versetzt, umso mehr wird der Akku geschont.<\/li>\n<li>WLAN: Wo verwenden Sie Ihr Ger\u00e4t? Nutzen Sie im heimischen Umfeld und damit in WLAN-Reichweite ausschlie\u00dflich Ihr Android-Tablet, muss das WLAN in Ihrem Smartphone nicht eingeschaltet sein. Auch wenn Sie au\u00dfer Haus gehen, ist es unn\u00f6tig, das WLAN aktiviert und damit nach neuen Netzwerken scannen zu lassen. Auch diese Einstellung finden Sie in den Schnelleinstellungen. Mit einem Fingertipp haben Sie die WLAN-Funktion ein- oder ausgeschaltet. Gehen Sie in den Systemeinstellungen auf WLAN, k\u00f6nnen Sie oben rechts bei den Einstellungs-Kacheln auf \u201eErweitert\u201c gehen, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Zwei Dinge ben\u00f6tigen Sie nicht: Wenn Sie ausschlie\u00dflich zuhause mit Ihrem Tablet surfen, ist der Netzwerkhinweis unn\u00f6tig, denn Sie sind ja mit Ihrem Router verbunden. Immer unn\u00f6tig ist die Option \u201eErkennungsfunktion immer verf\u00fcgbar\u201c, denn: Google sowie andere Apps, die Standortzugriff ben\u00f6tigen, suchen selbst dann nach Netzwerken, wenn Sie WLAN deaktiviert haben. Eine Funktion also, die nur auf Ihren Akku geht und Ihnen ansonsten nichts bringt. Entfernen Sie hier in jedem Fall das H\u00e4kchen.<\/li>\n<li>GPS: GPS ist irre praktisch: Anstelle eines konventionellen Navigationssystems lassen Sie sich von Ihrem Smartphone navigieren. Beim Stadtspaziergang finden Sie garantiert den Weg zum Auto zur\u00fcck. Gebiete, in denen die Netzabdeckung kl\u00e4glich versagt, k\u00f6nnen Ihrer Orientierung dank GPS im Smartphone ebenfalls nichts anhaben. Und dazwischen? Zwischen Ihren Outdoor-Wanderungen, Navigationshilfen und Parkplatzsuchen dient die GPS-Funktion lediglich einem: Dem Nachverfolgen Ihrer aktuellen Position. Brauchen Sie nicht, also deaktivieren Sie die GPS-Funktion, wenn Sie nicht gerade eine App anwenden, die darauf zugreifen muss. In den Schnelleinstellungen am oberen Bildschirmrand k\u00f6nnen Sie den GPS-Zugriff auf der Schaltfl\u00e4che \u201eGPS\u201c oder \u201eStandort\u201c (je nach Ger\u00e4t\/ Version) mit einem Fingertipp aktivieren oder deaktivieren. Sie schonen nicht nur Ihren Akku, sondern bewirken gleichzeitig Positives f\u00fcr den Datenschutz.<\/li>\n<li>LTE: Ihr Smartphone mag LTE beherrschen, aber was sagt Ihr Mobilfunkvertrag dazu? Besitzen Sie keinen LTE-Vertrag, k\u00f6nnen Sie auch nichts mit LTE anfangen. Deaktivieren Sie LTE in den Systemeinstellungen unter \u201eDrahtlos &amp; Netzwerke\u201c &#8211; \u201eMehr\u201c. W\u00e4hlen Sie dort \u201eMobilfunknetze\u201c und w\u00e4hlen Sie als Netzwerkmodus 3G aus. Geh\u00f6ren Sie zu den mobilen Wenig-Surfern, d\u00fcrfte auch eine 2G-Verbindung ausreichend sein.<\/li>\n<li>Tastatur-Vibration: Es mag ja recht praktisch sein, bei jeder Tastatureingabe eine Vibration zu sp\u00fcren, jedoch geht das auf den Akku. Diesen heimlichen Akkusauger k\u00f6nnen Sie bedenkenlos abstellen \u2013 die automatische Rechtschreibhilfe passt drauf auf, dass Sie keinen Buchstaben vergessen. In den Einstellungen navigieren Sie sich zu \u201eNutzer\u201c &#8211; \u201eSprache &amp; Eingabe\u201c, dort zum Men\u00fcpunkt \u201eGoogle-Tastatur\u201c. Dahinter sehen Sie das Einstellungs-Symbol, das Sie ansteuern, um dort in die \u201eEinstellungen\u201c zu gehen. Entfernen Sie das H\u00e4kchen hinter \u201eBei Tastendruck vibrieren\u201c und, wenn Sie auch darauf verzichten k\u00f6nnen, bei \u201eTon bei Tastendruck\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Sicherheit unter Android<\/h2>\n<p>Es d\u00fcrfte gemeinhin bekannt sein, dass <strong>Android ein riesiges Malware-Problem<\/strong> hat. <a href=\"http:\/\/www.mactechnews.de\/news\/article\/Kaspersky-98-Prozent-der-Mobil-Malware-greift-Android-an-iOS-sicherer-160493.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mitte Januar berichteten diverse Medien<\/a> von einer Studie im Antiviren-Hause Kaspersky, die zu dem Schluss kommt, dass es <strong>98 % der mobilen Malware auf Android abgesehen hat<\/strong> \u2013 das spricht eine deutliche Sprache. Neben dem Malware-Problem stellen sich zahlreiche Security-Fragen: Wie sieht es mit <strong>Datenschutz und Privatsph\u00e4re unter Android<\/strong> aus? Was gibt es beim <strong>Patch-Management<\/strong> zu beachten? Wie k\u00f6nnen Kinder gesch\u00fctzt werden? Und wie steht es um die Apps: Welche <strong>Zugriffsberechtigungen<\/strong> machen Sinn, welche Apps sollten aufgrund dieser Berechtigungen das Smartphone schnellstm\u00f6glich wieder verlassen?<\/p>\n<h3>Smartphone-\/Tablet-Sicherheit unter Android<\/h3>\n<p>Wenngleich Android ein <strong>quelloffenes Betriebssystem<\/strong> ist, steht es oft in der Kritik. Diese <strong>Kritikpunkte, die insbesondere die Sicherheit im Allgemeinen sowie die mangelnde Privatsph\u00e4re im Besonderen treffen<\/strong>, listet <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Android_(Betriebssystem)#Kritik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a> \u00fcbersichtlich auf. Nun sind <strong>Daten auf Mobilger\u00e4ten f\u00fcr Cyberkriminelle oft noch interessanter<\/strong> als die von Desktop-Systemen, da es sich <strong>oftmals um personenbezogene Daten<\/strong> handelt. Denken Sie nur an Ihr Adressbuch: Nicht nur Ihre personenbezogenen Daten k\u00f6nnen durch Ihre Mobilger\u00e4te preisgegeben werden, sondern auch die Ihrer Freunde, Familie und sonstigen Kontakten. Neben Kontaktdaten sind auch Ger\u00e4teinformationen (eindeutige Ger\u00e4te-ID sowie Rufnummer), Nachrichten jedweder Art, Standortprotokolle, Kalender- und Termindaten, Telefonate sowie Daten vom Surfen im Web (Passw\u00f6rter, Lesezeichen, Login-Daten, usw.) gewinnbringend f\u00fcr Cyberkriminelle. Jedoch sind nicht nur Kriminelle an Ihnen bzw. Ihren Daten interessiert: <strong>Ger\u00e4tehersteller, Provider und Entwickler<\/strong> k\u00f6nnen <strong>Ihre personenbezogenen Daten hervorragend f\u00fcr wirtschaftliche Interessen<\/strong> verwenden.<\/p>\n<p>Es existieren leider <strong>gen\u00fcgend Apps, die Ihre Informationen nicht nur ungefragt, sondern auch unverschl\u00fcsselt und nicht anonymisiert an irgendwelche Server senden<\/strong>, von denen Sie nicht mal wissen k\u00f6nnen, wo sich diese befinden. Was auch immer Sie mit Ihrem Mobilger\u00e4t anstellen: <strong>Bleiben Sie kritisch!<\/strong> Pr\u00fcfen Sie die Berechtigungen, die Apps verlangen. In den folgenden Abs\u00e4tzen erkl\u00e4ren wir Ihnen mehr dazu. Behalten Sie im Hinterkopf, dass eine \u201ekostenlose\u201c App nicht bedeutet, dass Sie diese v\u00f6llig umsonst erhalten \u2013 <strong>oftmals bezahlen Sie mit Ihren Daten<\/strong>. So finanziert sich gut die H\u00e4lfte aller Apps mit standortbezogener Werbung. Die folgenden, allgemein gehaltenen <strong>Tipps zeigen Ihnen in aller K\u00fcrze, was Sie beachten sollten, um sicherer zu sein<\/strong>. Anschlie\u00dfend gehen wir in die Tiefe.<\/p>\n<ul>\n<li>unbefugter Zugriff: Sch\u00fctzen Sie Ihr Android-Ger\u00e4t vor unbefugtem Zugriff. Lassen Sie es zum einen nicht in der \u00d6ffentlichkeit liegen und richten Sie zum anderen einen Sperrbildschirm ein, der den Zugriff durch unbefugte Dritte verweigert. In den Einstellungen w\u00e4hlen Sie daf\u00fcr den Punkt \u201eSicherheit\u201c und tippen auf \u201eDisplay-Sperre\u201c. Je nach Ger\u00e4t haben Sie nun diverse Optionen. Idealerweise richten Sie ein Passwort ein, das 8 oder mehr Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen enth\u00e4lt, aber nicht als Wort im Duden zu finden ist.<\/li>\n<li>App-Quellen: Ebenfalls im Men\u00fcpunkt \u201eSicherheit\u201c finden Sie die Option, Apps aus Fremdquellen zuzulassen. Lassen Sie diese Option nach M\u00f6glichkeit deaktiviert. Wenn Sie nicht widerstehen k\u00f6nnen, beispielsweise weil im App-Store von Amazon die App, die Sie schon so lange haben m\u00f6chten, im Angebot ist, aktivieren Sie die Option lediglich vor\u00fcbergehend und deaktivieren Sie diese nach dem Download sofort wieder.<\/li>\n<li>Mobile Banking: Verwenden Sie Ihr Ger\u00e4t zum Online-Banking, lassen Sie sich Ihre Transaktionsnummer (mTAN) unbedingt auf ein anderes Ger\u00e4t schicken. Der Banking-Vorgang selbst und die mTAN d\u00fcrfen nie auf einem Ger\u00e4t landen, da Ihre TAN sonst von Angreifern abgefangen und missbraucht werden kann. Vielleicht k\u00f6nnen Sie \u00dcberweisungen auf den Rechner oder Ihr Tablet verlegen, w\u00e4hrend Sie Ihr Smartphone nur f\u00fcr den TAN-Empfang verwenden.<\/li>\n<li>Schnittstellen: Oftmals werden diverse Schnittstellen wie GPS, WLAN, NFC, Bluetooth oder andere von Angreifern ausgenutzt. Deaktivieren Sie jene Verbindungen, die Sie ohnehin nicht nutzen.<\/li>\n<li>sinnvoll aufbewahren: Wir sind ziemlich bequem geworden, und so kommt es h\u00e4ufig vor, dass Anwender sensible Daten auf ihren Mobilger\u00e4ten speichern. Verzichten Sie unbedingt darauf, Ihre Kreditkartendaten, die EC-Karten-PIN oder \u00e4hnliche Daten in Ihrem Adressbuch aufzubewahren \u2013 zu viele Apps greifen darauf zu. Kommt dann noch ein Angriff, ist das Chaos perfekt.<\/li>\n<li>verschl\u00fcsselte Verbindungen: Setzen Sie, wenn es sich irgendwie vermeiden l\u00e4sst, nie auf unverschl\u00fcsselte Verbindungen. Betrachten Sie \u00f6ffentliche WLAN-Netze als das, was sie sind: Risiken. Es ist ein Leichtes, den Datenverkehr auszuspionieren. Nutzen Sie, wann immer es Ihnen m\u00f6glich ist, verschl\u00fcsselte WLAN- sowie Bluetooth-Verbindungen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Privatsph\u00e4re unter Android<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/android-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern\/1996\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2002\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-privatsphaere.jpg\" alt=\"android-privatsphaere\" width=\"200\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-privatsphaere.jpg 590w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/android-privatsphaere-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Aufschlussreicher Standortverlauf, geschw\u00e4tziger Browser und spionierendes Gyroskop: im Bereich der <strong>Privatsph\u00e4re und des Datenschutzes unter Android<\/strong> gibt es einige Punkte zu beachten. Starten wir gleich mit dem <strong>Standortverlauf<\/strong>: Sobald Sie <strong>Google-Services<\/strong> wie Google Maps verwenden, wird dies <strong>in den Datenbanken des Internetriesen<\/strong> sichtbar. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden sendet Ihr Smartphone oder Tablet <strong>Standortdaten an die Google-Server<\/strong> und macht diese f\u00fcr Apps zug\u00e4nglich, so diese die Berechtigung daf\u00fcr erhalten haben. M\u00f6chten Sie wissen, <strong>wo Sie innerhalb der letzten 30 Tage unterwegs waren<\/strong>, gibt Ihnen Google im Standortverlauf (<a href=\"https:\/\/maps.google.com\/locationhistory\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">maps.google.com\/locationhistory<\/a>) Aufschluss dar\u00fcber. Sie k\u00f6nnen <strong>maximal 30 Tage einstellen, Google wei\u00df jedoch auch noch, wo Sie davor unterwegs waren<\/strong>. Sie k\u00f6nnen den Verlauf f\u00fcr einen Tag oder den gesamten Verlauf l\u00f6schen, <strong>bleiben jedoch auf Googles Servern bestehen<\/strong>. Sie k\u00f6nnen <strong>einstellen, ob Sie getrackt werden m\u00f6chten<\/strong> oder nicht: \u00d6ffnen Sie Ihre <strong>Google Maps-App<\/strong> auf dem Smartphone oder Tablet und w\u00e4hlen Sie <strong>in den Einstellungen den Men\u00fcpunkt \u201eGoogle-Standorteinstellungen\u201c<\/strong> aus. Sie k\u00f6nnen nun den Google-Apps vollen Standortzugriff gew\u00e4hren, diesen entziehen und den Standortbericht sowie den Standortverlauf (de-)aktivieren. Den <strong>Bericht<\/strong> stellen Sie <strong>ger\u00e4teweise<\/strong> ein, der <strong>Verlauf<\/strong> hingegen <strong>arbeitet ger\u00e4te\u00fcbergreifend<\/strong>. Hei\u00dft: Hier werden <strong>Daten von all Ihren Android-Ger\u00e4ten mit Ihrem pers\u00f6nlichen Account verkn\u00fcpft<\/strong>. M\u00f6chten Sie das vermeiden, unterbinden Sie Standortbericht und Standortverlauf.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass Sie sich \u00fcber die <strong>Folgen einer Deaktivierung<\/strong> im Klaren sind, denn Sie <strong>tauschen Datenschutz gegen Funktionseinschr\u00e4nkungen<\/strong>. Dienste wie <strong>Google Maps oder Google Now sind in ihrer Funktionalit\u00e4t von Ihrem Standort abh\u00e4ngig<\/strong>. Wir empfehlen Ihnen, sich <strong>Alternativen zu diesen Apps<\/strong> zu suchen und <strong>kein Bewegungsprofil von sich anlegen zu lassen<\/strong>. \u00dcbrigens: Mit dem Deaktivieren schonen Sie sogleich auch Ihren Akku.<\/p>\n<p>Da wir gerade bei <strong>Google Now<\/strong> waren: Bei dieser App handelt es sich um ein sehr <strong>datenhungriges Ungeheuer<\/strong>. Ein Blick auf die Funktionen des Dienstes reicht, um zu wissen, warum das so ist: <strong>Wetter- und Verkehrskarten, Nachrichteninformationen sowie das Durchsuchen Ihrer E-Mails oder anderer Dateien nach Informationen<\/strong> werden von dem Konkurrenzprodukt zu Apples Siri f\u00fcr Sie erledigt. Haben Sie das jemals gebraucht? Wenn ja, empfehlen wir Ihnen, den App Store nach Alternativen zu durchsuchen. Wenn nicht, k\u00f6nnen Sie <strong>Google Now ohnehin deaktivieren<\/strong>. Daf\u00fcr <strong>\u00f6ffnen Sie die App mit einer Wischgeste<\/strong> von unten nach oben (auf Nexus-Modellen f\u00fchren Sie einen Swipe nach rechts durch). Gehen Sie <strong>in die Einstellungen und dort auf \u201eNow-Karten\u201c<\/strong>. Deaktivieren Sie die Option \u201eKarten anzeigen\u201c. Sie werden nun gefragt, <strong>ob Sie auch die Google Now-Einstellungen l\u00f6schen m\u00f6chten<\/strong>. Best\u00e4tigen Sie dies, ist <strong>Google Now auf all Ihren Ger\u00e4ten deaktiviert<\/strong>.<\/p>\n<p>Ihrer Privatsph\u00e4re ist es zudem dienlich, wenn Sie den <strong>Browser-Verlauf l\u00f6schen<\/strong>. In aller Regel finden Sie den <strong>Verlauf zusammen mit anderen Browser-Daten, etwa dem Cache, Cookies oder Ihren Passw\u00f6rtern, in den Browser-Einstellungen<\/strong>. Verwenden Sie <strong>Chrome an Ihrem Android-Ger\u00e4t und Ihrem Desktop<\/strong>, bedenken Sie, dass im Verlauf <strong>alle von Ihnen angesteuerten Websites angezeigt werden, also auch die, die Sie station\u00e4r aufgerufen haben<\/strong>. Sie k\u00f6nnen sowohl <strong>einzelne aufgerufene Seiten l\u00f6schen, indem Sie das graue X antippen<\/strong>, oder Sie gehen <strong>unten auf \u201eBrowserdaten l\u00f6schen\u201c<\/strong>. Im nun angezeigten Kontextmen\u00fc sollten Sie in jedem Fall den <strong>Browserverlauf, den Cache und Cookies\/ Daten anw\u00e4hlen<\/strong>. In den folgenden Punkten entscheiden Sie bitte selbst zwischen Sicherheit oder Bequemlichkeit: L\u00f6schen Sie auch Ihre Passw\u00f6rter und AutoFill-Daten, m\u00fcssen Sie logischerweise alle Angaben manuell t\u00e4tigen. Das <strong>verringert das Missbrauchsrisiko<\/strong> Ihrer pers\u00f6nlichen Daten und Passw\u00f6rter ungemein, steht aber der Bequemlichkeit entgegen. Vielleicht k\u00f6nnen Sie sich selbst zu mehr Sicherheit disziplinieren, indem Sie <strong>unterwegs einen anderen Browser verwenden<\/strong>. <a href=\"http:\/\/www.androidmag.de\/tipps\/einsteiger\/diskreter-web-browser\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Androidmag.de schw\u00e4rmt vom Privatsph\u00e4re-Browser Frost Lite<\/a>, der <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.crowbar.beaverlite\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in den Google Play-Bewertungen<\/a> jedoch gemischte Gef\u00fchle ausl\u00f6st. Verwenden Sie einen <strong>Mobil-Browser, der Ihre Privatsph\u00e4re sch\u00fctzt<\/strong>, freuen wir uns auf <strong>Ihre Empfehlung in den Kommentaren<\/strong>! Das gilt selbstredend auch f\u00fcr andere Apps, die Sie als Alternative zum vorinstallierten Standard einsetzen.<\/p>\n<p>Auch mit dem <strong>Tor-Client \u201e<a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=org.torproject.android&amp;hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Orbot: Proxy with Tor<\/a>\u201c surfen Sie anonym<\/strong>. Haben Sie Ihr Ger\u00e4t nicht gerootet, ist das Anwenden der App m\u00f6glich, jedoch k\u00f6nnen <strong>nur Apps darauf zugreifen, die Orbot unterst\u00fctzen<\/strong>. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Firefox und Twitter. Nach dem Installieren der App m\u00fcssen Sie noch konfigurieren. Lesen Sie daf\u00fcr die Informationen, die der Entwickler im App-Store hinterlegt hat; dort finden Sie Links zur korrekten Konfiguration gerooteter und nicht gerooteter Smartphones. <strong>Ohne Root<\/strong> ist es empfehlenswert, auf <strong>Orweb<\/strong> zu setzen. Der <strong>Security-Browser verwischt zusammen mit der Orbot-App Ihre Surfspuren<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Lauschangriffe auf Ihr Smartphone<\/strong> k\u00f6nnen \u00fcbrigens nicht nur \u00fcbers Mikrofon stattfinden, sondern <strong>auch \u00fcbers Gyroskop<\/strong>, das in fast allen modernen Smartphones verbaut ist. Wie unter anderem <a href=\"http:\/\/www.giga.de\/extra\/archiv\/news\/smartphone-sicherheit-gyroskop-kann-fuer-lauschangriffe-verwendet-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Giga.de berichtet hat<\/a>, ist es Mitarbeitern des Sicherheitsunternehmens Rafael und Forschern der Stanford University gelungen, <strong>den Lagesensor zum Mitschneiden von Gespr\u00e4chen zu missbrauchen<\/strong>. Da zahlreiche Apps auf das Gyroskop zugreifen, k\u00f6nnen Bedrohungen \u00fcberall lauern. Wenn Sie den Giga-Artikel gelesen haben, wissen Sie, dass <strong>umfangreiche Lauschaktionen nicht m\u00f6glich<\/strong> sind. Und doch besteht die M\u00f6glichkeit eines Lauschangriffs \u2013 und ein schlechtes Gef\u00fchl bleibt. M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber dieses Lausch-Experiment erfahren, <a href=\"http:\/\/www.wired.com\/2014\/08\/gyroscope-listening-hack\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">lesen Sie diesen Wired-Artikel<\/a>. Abhilfe k\u00f6nnen Sie bez\u00fcglich des Gyroskops derzeit nicht schaffen. Die Gefahr ist, wie gesagt, auch eher gering, nichtsdestotrotz ist es wichtig, hier ein <strong>Bewusstsein \u00fcber das zu schaffen, was technisch m\u00f6glich ist<\/strong>.<\/p>\n<h3>Patch-Management unter Android<\/h3>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen macht es Ihnen Android einfach, w\u00e4ren da nicht die einzelnen Hersteller, die es Ihnen wieder erschweren k\u00f6nnen. Beginnen wir mit dem <strong>f\u00fcr jedes Android-Ger\u00e4t einfachen Teil: Die Aktualisierung der Apps<\/strong>. Per Default sind auf Ihrem Androiden <strong>Auto-Updates<\/strong> eingestellt. Haben Sie das im Laufe der Zeit ge\u00e4ndert, ist es empfehlenswert, dass Sie diese Einstellung zur\u00fccksetzen. \u00d6ffnen Sie daf\u00fcr Ihre <strong>Google Play-App<\/strong> und rufen Sie <strong>in den Einstellungen \u201eAllgemein\u201c<\/strong> auf. Dort w\u00e4hlen Sie die <strong>Option \u201eAutomatische App-Updates\u201c<\/strong> aus und nehmen Ihre Einstellungen vor.<\/p>\n<p>Kompliziert wird es oftmals, wenn es um <strong>eine neue Android-Version<\/strong> geht: Wird dieses Update auf Ihrem Ger\u00e4t verteilt? Immerhin: Die einstige Update-M\u00fcdigkeit der Hersteller ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden; Samsung, HTC &amp; Co. werden immer seltener f\u00fcr langsame oder gar fehlende Update-Bereitstellung kritisiert. Nun sind Sie hier <strong>der Willk\u00fcr Ihres Hardware-Herstellers und der Ihres Providers ausgesetzt<\/strong>, denn <strong>ob und wann Updates verteilt werden, liegt in erster Instanz am Hersteller, in zweiter Instanz stehen teilweise die Provider im Wege<\/strong>. Sie selbst k\u00f6nnen wenig Einfluss nehmen \u2013 gerootete Ger\u00e4te wie immer ausgenommen. Mittlerweile sind <strong>gr\u00f6\u00dfere Hersteller dazu \u00fcbergegangen, \u00fcber Updates zu informieren<\/strong>. Im Folgenden finden Sie eine Liste einiger Hersteller und ihrer Update-Infos; gerne k\u00f6nnen Sie diese in den Kommentaren erg\u00e4nzen:<\/p>\n<ul>\n<li>HTC: F\u00fcr alle Ger\u00e4te aus der One-Serie finden Sie <a href=\"http:\/\/www.htc.com\/de\/go\/htc-software-updates\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Update-Infos auf dieser dedizierten Website<\/a>.<\/li>\n<li>Huawei: Im Gegensatz zu der aufger\u00e4umten HTC-Site geht es bei Huawei ziemlich unorganisiert zu. <a href=\"http:\/\/www.huaweidevices.de\/support\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Auf der Supportseite<\/a> finden Sie in der Kachel unten rechts \u201eHilfreiche Downloads\u201c &#8211; irgendwo darin k\u00f6nnten sich auch Updates verbergen. Klicken Sie Ihr Smartphone- oder Tablet-Modell an, kommen Sie auf die Download-Seite zum Produkt. Finden Sie dort den Punkt \u201eSoftware Upgrade\u201c, k\u00f6nnen Sie Android updaten. Bleibt der Punkt \u201eSoftware Upgrade\u201c aus, steht f\u00fcr Ihr Ger\u00e4t auch kein Update zur Verf\u00fcgung \u2013 Sie m\u00fcssen sich also leider durchklicken.<\/li>\n<li>LG: Auch LG k\u00f6nnte seine Update-Informationen noch optimieren; Sie erfahren <a href=\"http:\/\/www.lgblog.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">lediglich im Blog<\/a>, ob Aktualisierungen verteilt werden. Allgemein <a href=\"http:\/\/www.lg.com\/de\/support\/fota\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">informiert LG zus\u00e4tzlich \u00fcber FOTA<\/a>, zeigt jedoch weder die aktuell verteilte Version an noch, wann mit einem Update zu rechnen ist.<\/li>\n<li>Motorola: Der Hersteller hat offenbar aus seiner Vergangenheit oder <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2012-05\/google-motorola-uebernahme\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">von seiner &#8222;neuen Mutter&#8220; Google<\/a> gelernt: <a href=\"https:\/\/motorola-global-portal-de.custhelp.com\/app\/software-upgrade-news\/g_id\/1979\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Auf dieser Seite<\/a> erfahren Sie, f\u00fcr welche Motorola-Ger\u00e4te Updates bereitgestellt werden. Leider verzichtet der Hersteller aufs Nennen eines Termins. Zudem k\u00f6nnen Sie nach Ihrer spezifischen Ger\u00e4te- und Mobilfunkanbieter-Kombination suchen, indem Sie ganz unten auf der Seite Schritt 1 und die folgenden durchf\u00fchren.<\/li>\n<li>Oppo: Dieser Hersteller macht <a href=\"http:\/\/en.oppo.com\/firmware\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">seinen Informationsjob ziemlich gut<\/a>! Abgesehen davon, dass Sie nach einem Klick auf Ihr Smartphone-Modell direkt zur neuesten Firmware des Herstelleraufsatzes ColorOS kommen, k\u00f6nnen Sie sich auch n\u00e4her mit CyanogenMod, Stock Android, Paranoid Android oder PAC ROM besch\u00e4ftigen. Die Links, die Sie sehen, verweisen auf die Websites der ROM-Autoren und Forenposts, sodass Sie direkt erfahren, mit welcher Android-Version die Images arbeiten. Ein kleines Aber gibt es dennoch: Diese Informationen sind f\u00fcr Einsteiger oder technisch weniger Versierte zu viel des Guten. Ein Android-Einsteiger mit einem Oppo-Ger\u00e4t wird kaum was mit CyanogenMod anzufangen wissen und die Seite schnell wieder schlie\u00dfen wollen \u2013 schade, denn interessant sind Oppos Infos allemal. Andererseits finden hier fortgeschrittene User, die auch vor dem Rooten nicht zur\u00fcckschrecken, hilfreiche Informationen.<\/li>\n<li>Samsung: Auch dieser Hersteller informiert lediglich <a href=\"http:\/\/www.samsung-blog-news.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in seinem Blog<\/a> \u00fcber Updates. Ob die Update-Versorgung von \u00e4lteren Modellen gestoppt wird, wird leider erst auf Anfrage \u00fcber g\u00e4ngige Support-Kan\u00e4le bekanntgegeben.<\/li>\n<li>Sony: Die <a href=\"http:\/\/support.sonymobile.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ger\u00e4teseite, die Sony eingerichtet hat<\/a>, erinnert ein wenig an die Site von Motorola. Klicken Sie auf Ihr Ger\u00e4t, finden Sie sehr schnell und \u00fcbersichtlich zu den Update-Informationen. Protokolliert wird nicht nur die Firmware-Version, sondern auch das Ver\u00f6ffentlichungsdatum. Das hat Vorbildcharakter!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist \u00e4rgerlich, dass Sie als Smartphone- oder Tablet-Besitzer in der Pflicht sind, sich Ihre Informationen selbst zusammen zu suchen. Ein <strong>sinnvoll organisiertes Update-Management, das Hersteller wie Provider gleicherma\u00dfen in die Pflicht nimmt, w\u00e4re w\u00fcnschenswert<\/strong>, ist jedoch nicht in Sicht. Sie haben also die Aufgabe, sich selbstst\u00e4ndig \u00fcber etwaige Updates zu informieren.<\/p>\n<h3>Passwortschutz f\u00fcr Google Play Store<\/h3>\n<p>Es macht nicht nur aus Sicht von Eltern Sinn, einen <strong>Passwortschutz f\u00fcr App-K\u00e4ufe im Google Play Store<\/strong> einzurichten. Sicherlich haben Sie auch schon von dem einen oder anderen Fall gelesen, in dem sich User im App-Store ausgetobt und <strong>horrende Kosten<\/strong> verursacht haben \u2013 oftmals passiert das Kindern, manchmal jedoch kann man gar nicht so dumm denken, wie es kommt, und so macht der Passwortschutz einfach Sinn. In der Google Play-App gehen Sie in Ihre <strong>Einstellungen<\/strong> und dort <strong>unter \u201eNutzersteuerung\u201c auf die Option \u201ePasswort\u201c<\/strong> (auf einigen Ger\u00e4ten auch \u201eAuthentifizierung erforderlich\u201c), um dies zu setzen. M\u00f6chten Sie nun <strong>etwas im App-Store kaufen, geben Sie vorher zur Authentifizierung Ihr Passwort ein<\/strong>. Denken Sie dabei bitte an die <strong>Regeln f\u00fcr sichere Passw\u00f6rter<\/strong>: Mindestens 8 Zeichen, Buchstaben-\/Zahlen-\/Sonderzeichen-Kombination, die nicht im Duden zu finden ist.<\/p>\n<h3>Kinder- und Jugendschutz f\u00fcr Android<\/h3>\n<p>Da wir gerade das Thema Kinder angeschnitten haben: Im Mobile-Bereich verdient der <strong>Schutz von Kindern und Jugendlichen<\/strong> einen eigenen Bereich. Zu verf\u00fchrerisch ist es f\u00fcr den Nachwuchs, wenn Smartphone und Tablet zum Benutzen bereitliegen oder er selbst bereits im Besitz eines Android-Ger\u00e4ts ist. <strong>In-App-K\u00e4ufe, spannende Links, interessante Games<\/strong>: Die Industrie hat l\u00e4ngst begriffen, dass Kinder und Jugendliche zu ihrer Zielgruppe z\u00e4hlen, und dementsprechend einfach machen es manche Entwickler auch, unvorsichtig zu sein. Und so bleibt es <strong>Aufgabe der Eltern<\/strong>, sich mit den Android-Ger\u00e4ten der Spr\u00f6sslinge zu befassen und genau zu wissen, wo etwaige Stolperfallen lauern.<\/p>\n<p>Viele Schutzprogramme, \u00fcber die wir sp\u00e4ter noch berichten werden, enthalten <strong>Kindersicherungen<\/strong>. Diese k\u00f6nnen <strong>Surf- oder gar Benutzungszeiten beschr\u00e4nken<\/strong>, k\u00f6nnen <strong>Kinder tracken oder ihr Verhalten \u00fcberwachen<\/strong>. Ob Sie diese teilweise sinnvollen, teilweise \u00fcberfl\u00fcssigen Features nutzen oder nicht: Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Kind und kl\u00e4ren Sie es \u00fcber die Gefahren auf. Dazu geh\u00f6rt auch, ihnen klarzumachen, dass <strong>vermeintlich kostenfreie Games irgendwann nur noch Spa\u00df machen, wenn man weitere Features durch In-App-K\u00e4ufe freischaltet<\/strong>. Machen Sie ihm klar, dass nichts umsonst ist: Datenkraken und In-App-K\u00e4ufe k\u00f6nnen sehr unlustig werden. App-K\u00e4ufe k\u00f6nnen Sie immerhin mit dem eben erw\u00e4hnten Passwortschutz vermeiden. Besitzt Ihr Filius jedoch ein <strong>eigenes Ger\u00e4t, hinterlegen Sie keine Kreditkarten- oder andere Zahlungsdaten<\/strong> \u2013 das ist ohnehin der beste Schutz. Sch\u00fctzen k\u00f6nnen Sie Ihr Konto auch, indem Sie <strong>\u201eWap-Billing\u201c<\/strong>, also das Bezahlen \u00fcber Ihre Telefonrechnung, was viele Provider kostenfrei anbieten, <strong>sperren lassen<\/strong>. Kontaktieren Sie daf\u00fcr Ihren Provider.<\/p>\n<p>Nicht nur Kosten f\u00fcr Apps k\u00f6nnen in Bezug auf den Kinder- und Jugendschutz zum Thema werden, auch <strong>Inhalte, die nicht f\u00fcr Kinderaugen gemacht sind<\/strong>, sollten wir uns anschauen. Verschiedene Apps, insbesondere Games, beinhalten gewaltvolle oder pornografische Darstellungen. Google gibt f\u00fcr seine Apps <strong>keine Altersempfehlungen<\/strong> aus, <strong>stuft die Apps jedoch nach inhaltlichen Kriterien ein<\/strong>, beispielsweise \u201eniedrige Stufe\u201c, \u201emittlere Stufe\u201c usw. Ist Ihnen eine App aufgefallen, die Sie f\u00fcr Ihren Spr\u00f6ssling als unangebracht empfinden, haben Sie die M\u00f6glichkeit, die App als unangemessen zu melden. Sie finden den Button in der App-Beschreibung in der Google Play-App.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es Deutschland noch nicht geschafft hat, <strong>Apps mit beh\u00f6rdlicher Unterst\u00fctzung altersgerecht einzustufen<\/strong>, hat sich dem in den USA das Entertainment Software Rating Board, kurz: ESRB, angenommen. Zwar ist die Website <a href=\"http:\/\/www.esrb.org\/index-js.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">esrb.org<\/a> nur in englischer Sprache verf\u00fcgbar und Sie m\u00fcssen sich zun\u00e4chst mit dem Rating-System vertraut machen, dennoch haben Sie hier schon mal eine <strong>Anlaufstelle, um Apps zu pr\u00fcfen<\/strong>. So kompliziert ist das Rating-System auch gar nicht; das ESRB <a href=\"http:\/\/www.esrb.org\/ratings\/ratings_guide.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">erkl\u00e4rt die verschiedenen Kategorien an dieser Stelle<\/a>.<\/p>\n<p>Den <strong>Passwortschutz zum Download kostenpflichtiger Inhalte<\/strong> haben Sie bereits kennengelernt; der App-Store h\u00e4lt dar\u00fcber hinaus einen <strong>Inhaltsfilter<\/strong> bereit. Gehen Sie <strong>in die Einstellungen der Google Play-App und w\u00e4hlen Sie \u201eFilter f\u00fcr Inhalte\u201c unter \u201eNutzersteuerung\u201c<\/strong> aus. Die <a href=\"https:\/\/support.google.com\/googleplay\/answer\/1075738\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">verschiedenen Inhaltsstufen erkl\u00e4rt Google auf seinen Supportseiten<\/a>. Richten Sie beispielsweise den Inhaltsfilter der mittleren Stufe ein, k\u00f6nnen Sie und Ihre Kinder <strong>nur noch Apps auf dem Ger\u00e4t herunterladen, die maximal mit \u201emittel\u201c eingestuft sind<\/strong>.<\/p>\n<p>F\u00fcr Eltern, die ihre Kinder sch\u00fctzen m\u00f6chten, existieren <strong>verschiedene Angebote, auf denen Sie sich weiterf\u00fchrend informieren k\u00f6nnen<\/strong>. Empfehlenswert sind davon besonders <a href=\"https:\/\/www.fragfinn.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">fragFINN.de<\/a>, wo Ihnen auch technische M\u00f6glichkeiten zum Kinderschutz an die Hand gegeben werden, sowie <a href=\"http:\/\/www.klicksafe.de\/themen\/kommunizieren\/smartphones\/apps-kinder-bzw-jugendschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">klicksafe.de<\/a>, eine EU-weite Initiative, die sich mit IT-Sicherheit im Allgemeinen und Jugendschutz im Web im Besonderen befasst. <strong>Klicksafe.de hat einige beliebte Apps auf ihre Sicherheit hin \u00fcberpr\u00fcft<\/strong>; die Ergebnisse k\u00f6nnen Sie sich <a href=\"http:\/\/www.klicksafe.de\/themen\/kommunizieren\/smartphone-und-apps\/apps-fuer-kinder-und-jugendliche\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in dieser Tabelle<\/a> anschauen.<\/p>\n<h3>Verschl\u00fcsselung unter Android<\/h3>\n<p>Googles mobiles Betriebssystem <strong>Android unterst\u00fctzt seit der Version 2.3.4 die Verschl\u00fcsselung Ihres Telefonspeichers<\/strong>. Sie selbst legen einen Schl\u00fcssel fest und <strong>sichern somit den kompletten Speicher inklusiver s\u00e4mtlicher App-Daten<\/strong>. Diese werden anschlie\u00dfend <strong>nur nach Eingabe Ihres Schl\u00fcssels lesbar<\/strong>. Da die Verschl\u00fcsselung des Smartphones oder Tablets zu den Bordmitteln z\u00e4hlt, ben\u00f6tigen Sie keine externe App. Die Verschl\u00fcsselung geschieht in zwei Schritten: Gehen Sie zun\u00e4chst in die <strong>Einstellungen, dort auf \u201eSicherheit\u201c &#8211; \u201eBildschirmsicherheit\u201c<\/strong>. Steuern Sie den <strong>Men\u00fcpunkt \u201eDisplaysperre\u201c<\/strong> an und <strong>w\u00e4hlen Sie eine PIN oder ein Passwort<\/strong>. Ebenfalls <strong>unter \u201eSicherheit\u201c steuern Sie nun \u201eVerschl\u00fcsselung\u201c &#8211; \u201eTablet\/ Smartphone verschl\u00fcsseln\u201c (oder \u00e4hnlich) an<\/strong>. Bedenken Sie bitte zweierlei: Zum einen dauert das Verschl\u00fcsseln Ihres Androiden mindestens eine, manchmal auch zwei Stunden. Zum anderen \u2013 und das ist das Wichtigste: <strong>Merken Sie sich unbedingt Ihren Schl\u00fcssel!<\/strong> M\u00fcssen Sie die Verschl\u00fcsselung Ihres Tablets aufheben, k\u00f6nnen Sie dies nur machen, wenn Sie Ihr Ger\u00e4t auf die Werkseinstellungen zur\u00fccksetzen \u2013 und damit all Ihre Daten l\u00f6schen!<\/p>\n<p>Ihr Akku muss zum Verschl\u00fcsseln Ihres Ger\u00e4ts mindestens zu 80 Prozent geladen sein, idealerweise schlie\u00dfen Sie w\u00e4hrend des Vorgangs das Ladeger\u00e4t an. Da der <strong>Verschl\u00fcsselungsvorgang sehr langwierig<\/strong> ist, werden Sie Ihr <strong>Ger\u00e4t w\u00e4hrenddessen nicht verwenden k\u00f6nnen<\/strong> \u2013 die CPU ben\u00f6tigt die komplette Power zum Verschl\u00fcsseln. Da der Prozessor so extrem belastet wird, legen Sie Ihr Smartphone oder Tablet w\u00e4hrend des Vorgangs an einen eher k\u00fchlen Ort. Unterbrechen Sie den Prozess nicht, andernfalls kann es zu Datenverlust kommen.<\/p>\n<p>Um <strong>verschl\u00fcsselt und damit abh\u00f6rsicher zu kommunizieren<\/strong>, legen wir Ihnen <strong>unsere Messenger-Testreihe<\/strong> ans Herz. Die Einzelberichte k\u00f6nnen Sie an <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/category\/testberichte\">dieser Stelle<\/a> einsehen, die Ergebnisse stellen wir Ihnen <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/die-ergebnisse-unseres-grossen-messenger-tests\/1297\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in aller K\u00fcrze hier vor<\/a> und wir unterst\u00fctzt Sie dabei, den Messenger zu finden, der Ihren Bed\u00fcrfnissen am n\u00e4chsten kommt. Daneben verweisen wir an dieser Stelle auf <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/chaos-im-messenger-dschungel-die-psw-group-testet-ausfuhrlich\/1003\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">unseren gro\u00dfen App-Test<\/a>, in dem wir <strong>thematisch sortiert die beliebtesten Apps auf ihre Sicherheit getestet<\/strong> haben.<\/p>\n<h3>App-Sicherheit unter Android<\/h3>\n<p>Neue und mal mehr oder weniger n\u00fctzliche <strong>Apps sind ziemlich schnell installiert<\/strong>. Jedoch ist Vorsicht geboten: Insbesondere in Bezug auf die Berechtigungen gibt es einige Fallstricke, die daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass Sie <strong>unbemerkt ausspioniert<\/strong> werden. Es ist absolut normal und sogar notwendig, dass Sie den <strong>Apps diverse Berechtigungen zusprechen<\/strong>. So ist eine Navigations-App absolut unbrauchbar, wenn diese nicht auf Ihren Standort zugreifen kann. <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/tv\/sterntv\/foto-spionage-handy-apps-klauen-private-bilder-2058280.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Im September 2013 unternahm stern TV ein kleines Experiment<\/a>, das einmal mehr unter Beweis stellt, wie <strong>elementar ein Blick auf die Zugriffsberechtigungen<\/strong> sein kann: Entwickler schleusten zwei Veranstaltungs-Apps in den App-Store, deren <strong>Berechtigungen v\u00f6llig das Ziel verfehlten<\/strong>. So erlaubten sich die Apps <strong>Zugriff auf den Speicher<\/strong>. Zwar hei\u00dft es in den offiziellen Entwicklerrichtlinien, <strong>Google verbiete unn\u00f6tige App-Berechtigungen<\/strong> \u2013 jedoch fallen die Kontrollen ziemlich mau aus. So wurde das <strong>Fake-Entwicklerteam nicht einmal gefragt, warum eine Veranstaltungs-App auf Fotos und Speicher zugreifen<\/strong> solle. Binnen zwei Wochen war es den Entwicklern m\u00f6glich, <strong>1.964 Fotos von knapp 50 Smartphones zu erbeuten<\/strong>. Da der Standort einfach mitgeliefert wurde, konnte stern TV die App-Nutzer \u00fcber ihr Experiment aufkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt sollte es darum gehen, Ihre <strong>aktuell installierten Apps auf ihre Berechtigungen zu \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong>. W\u00e4hlen Sie <strong>in Ihren Einstellungen \u201eApps\u201c<\/strong> an, gehen Sie <strong>auf den Reiter \u201eAlle\u201c<\/strong> und <strong>klicken Sie sich einmal durch<\/strong>: Muss die Notiz-App, die Sie installiert haben, wirklich auf Ihr Telefon zugreifen k\u00f6nnen? Ist es denn zwingend notwendig, dass das Sudoku-Pausenspiel auf Ihren Standort zugreift? <strong>Ersetzen Sie jedes Ihrer Datenungeheuer gegen eine App, die lediglich Berechtigungen einfordert, die zum Funktionieren der App zwingend notwendig sind<\/strong>. Umfassende Security-Suiten pr\u00fcfen oftmals App-Berechtigungen und trennen die Spreu vom Weizen f\u00fcr Sie. Solche Suiten thematisieren wir sp\u00e4ter ausf\u00fchrlicher. Auch <strong>Stand-alone-L\u00f6sungen<\/strong> existieren, jedoch ist auch hier <strong>Vorsicht geboten<\/strong>: Es gibt diverse <strong>Apps, die vorgeben, datenfressende Apps f\u00fcr Sie herauszufinden, um bei der erstbesten Gelegenheit selbst Ihre Daten zu verschleudern<\/strong>. Setzen Sie lieber auf <strong>Security-Suiten, die sich Sicherheitsexperten schon genauer angeschaut haben<\/strong>.<\/p>\n<p>In den Anf\u00e4ngen der App-Stores konnte man sich noch auf Bewertungen und Download-Zahlen besinnen: Miese Bewertungen und nur geringe Download-Zahlen lie\u00dfen auch R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Sicherheit einer App zu. Das hat sich massiv ge\u00e4ndert! Nehmen wir <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.kiloo.subwaysurf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">dieses Game als Beispiel<\/a>: Subway Surfers kann <strong>etliche Installationen und haufenweise positive Bewertungen<\/strong> verbuchen. Schaut man sich die <strong>Berechtigungen<\/strong> an, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, warum das so ist: Wenn sie k\u00f6nnte, w\u00fcrde diese App auch noch Ihre Unterw\u00e4sche fotografieren! Installieren Sie diese App, greift sie auf Ihren Standort zu \u2013 ohne dass dieser Zugriff seine Berechtigung h\u00e4tte, denn mit dem Gameplay hat das nichts zu tun. Die App erlaubt sich zudem, <strong>Dateien ohne eine Benachrichtigung herunterzuladen<\/strong>. WLAN-Verbindungen k\u00f6nnen selbstst\u00e4ndig hergestellt und getrennt werden. Dass das <strong>Game dennoch so beliebt<\/strong> ist, zeigt in aller Deutlichkeit, <strong>wie unsensibel wir mit sensiblen Daten umgehen<\/strong>; Experten sprechen gern von der <strong>\u201edigitalen Sorglosigkeit\u201c<\/strong>. Wer die Berechtigungen durchliest, kann gar nicht mehr den Wunsch versp\u00fcren, dieses Game zu spielen.<\/p>\n<p>Wenn Ihnen beim Aufr\u00e4umen Ihrer eigenen Apps aufgefallen ist, dass Ihre <strong>Wecker-App Ihren Standort kennt<\/strong> oder Ihre <strong>Taschenlampen-App Ihre SMS lesen m\u00f6chte<\/strong>, tun Sie sich und anderen Usern einen Gefallen und <strong>melden Sie diese App<\/strong>. Um eine App an Google zu melden, was Sie in der jeweiligen App-Beschreibung in Google Play ausf\u00fchren k\u00f6nnen, muss sie nicht gegen die <a href=\"https:\/\/play.google.com\/intl\/ALL_de\/about\/developer-content-policy.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Programmrichtlinien f\u00fcr Entwickler<\/a> versto\u00dfen. Es gen\u00fcgt, <strong>wenn Sie betr\u00fcgerische Absichten vermuten<\/strong>, und was bleibt einem in Anbetracht des Berechtigungs- und Zugriffswahns anderes \u00fcbrig? Sie k\u00f6nnen also <strong>mithelfen, die Situation im App-Store von Google zu verbessern<\/strong>, indem Sie Auff\u00e4lligkeiten melden und sich \u00fcberhaupt mit Berechtigungen auseinandersetzen. Wenn Sie am Ende der jeweiligen App-Beschreibung auf \u201eAls unangemessen melden\u201c tippen, w\u00e4hlen Sie anschlie\u00dfend einen Grund aus und geben dann im Feld f\u00fcr Ihre eigenen Worte beispielsweise \u201eirref\u00fchrende Berechtigungen\u201c oder \u201eApp-Inhalte nicht wie beschrieben\u201c an.<\/p>\n<p>Da <strong>von Entwickler-Seite nichts zu erwarten<\/strong> ist, um faule Eier von guten Apps zu unterscheiden, haben sich bereits verschiedene Seiten und Foren der Thematik zugewandt und unterst\u00fctzen Sie. Ein solches Forum ist das <strong><a href=\"http:\/\/www.androidpit.de\/forum\/android-apps\/neue-beitraege\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Androidpit-Forum<\/a>, das nicht nur Apps vorstellt, sondern auch die faulen App-Eier benennt<\/strong>. Haben Sie Fragen zu einer App, k\u00f6nnen Sie diese gerne an das Forum richten. Eine <strong>weitere Anlaufstelle ist <a href=\"http:\/\/www.reddit.com\/r\/BadApps\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">reddit-BadApps<\/a><\/strong> (englischsprachig), wo Ihnen <strong>von verschiedenen Apps abgeraten wird<\/strong>. Einige Hersteller haben die Wichtigkeit bereits erkannt, einer von ihnen ist Huawei. Android-Phones wurden <strong>von Huawei mit einem Berechtigungsmanager ausger\u00fcstet<\/strong>. Das hatte Google offenbar nicht sonderlich gern, denn in einer <a href=\"http:\/\/forum.golem.de\/read.php?83543,3768972,3773932\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Stellungnahme des Herstellers auf eine Supportanfrage hie\u00df es<\/a>: &#8222;Wir bedauern Ihnen mitzuteilen, dass wir den <strong>Berechtigungsmanager aufgrund der Vorgabe von Google nicht weiter implementieren durften<\/strong>. Resultierend hieraus ist dieser bei unseren Ger\u00e4ten ab der Android Version 4.4.2 nicht mehr vorhanden.\u201c<\/p>\n<h3>Berechtigungswahn: Welche Zugriffe sind sinnvoll?<\/h3>\n<p>Da <strong>Navigations-Apps zu den beliebtesten Kategorien<\/strong> geh\u00f6ren, sollen sie hier <strong>als Beispiel f\u00fcr sinnvolle App-Berechtigungen<\/strong> dienen. In unserem <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/in-300-m-links-halten-wo-geht-es-zur-besten-navigations-app\/1402\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Navi-App-Test<\/a> konnten wir Sie immerhin zu einer sicheren Navigations-App f\u00fchren. Was macht eine <strong>Navi-App<\/strong> nun aus? Sie <strong>ben\u00f6tigt eine Adresse, die als Reiseziel dient<\/strong>, und <strong>Ihren aktuellen Standort, um zur Zieladresse navigieren zu k\u00f6nnen<\/strong>. Manche Apps ben\u00f6tigen auch Adressbuch-Zugriff. Dies dient ausschlie\u00dflich dem Komfort: Anstatt eine Zieladresse manuell einzugeben, k\u00f6nnen Sie diese <strong>direkt aus dem Adressbuch anw\u00e4hlen<\/strong>. Standortinformationen k\u00f6nnen \u00fcber WLAN, das Mobilfunknetz sowie \u00fcber GPS bezogen werden und eine Navi-App greift h\u00f6chstwahrscheinlich auch auf lokal gespeichertes Kartenmaterial zu. Nun werden <strong>bei Installationen folgende Berechtigungen angefordert<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li>Genauer Standort (GPS- &amp; netzwerkbasiert): Die App kann so Ihre konkrete Position via GPS oder \u00fcber Netzwerkstandortquellen (Sendemasten oder WLAN) ermitteln.<\/li>\n<li>Ungef\u00e4hrer Standort (netzwerkbasiert): Standortangaben stammen von Standortdiensten, die Netzwerkstandortquellen (Sendemasten, WLAN) nutzen.<\/li>\n<li>Anrufliste leeren: Die Navi-App darf Ihr Anrufprotokoll lesen und speichern \u2013 inklusive aller Informationen \u00fcber eingehende und abgehende Telefonate.<\/li>\n<li>Kontakte lesen: Das klingt ungef\u00e4hrlich und oben haben wir den Nutzen dieser Funktion bereits beschrieben. Aber Apps erhalten damit nicht nur die Berechtigung, die Kontakte an sich zu lesen, sondern auch die, die H\u00e4ufigkeit zu erfahren, mit der Sie mit bestimmten Personen telefoniert, E-Mails oder SMS versendet haben. Apps k\u00f6nnen Ihre Kontaktdaten speichern \u2013 und spionierende Apps versenden auch gerne mal Ihre Daten.<\/li>\n<li>USB-Speicherinhalte \u00e4ndern oder l\u00f6schen: Apps d\u00fcrfen in Ihren USB-Speicher schreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr Navigations-Apps sind die <strong>Berechtigungen \u201eStandort\u201c und \u201eKontakte\u201c sinnvoll<\/strong>. Was aber ist mit <strong>\u201eAnrufliste leeren\u201c und \u201eUSB-Speicherinhalte \u00e4ndern oder l\u00f6schen\u201c<\/strong>? Bei vorausschauenden Anwendern d\u00fcrften nun einige Fragen f\u00fcr <strong>berechtigte Zweifel<\/strong> sorgen: M\u00f6chte die App etwa auf Ihre Dokumente, Musik, Bilder oder Videos auf der Speicherkarte zugreifen? Was ist so interessant an Ihren Anruflisten? Schlie\u00dflich sind diese mit aufschlussreichen Einzelverbindungsnachweisen vergleichbar. Und werden die Daten eigentlich <strong>lokal verarbeitet oder werden sie an externe Server gesendet<\/strong> und dort gespeichert?<\/p>\n<p>F\u00fcr Verwirrung sorgt auch die Tatsache, dass <strong>mehrere Berechtigungen zu einer zusammengefasst werden<\/strong>. M\u00f6chte eine App etwa den <strong>\u201eungef\u00e4hren Standort\u201c<\/strong> ermitteln, werden dabei <strong>Informationen \u00fcber die Sendemasten der Mobilfunkanbieter und Informationen \u00fcber WLAN eingeholt<\/strong>. <strong>\u201eGenauer Standort\u201c<\/strong> ist noch umfangreicher: Standortinformationen werden <strong>\u00fcber GPS, WLAN und die Sendemasten<\/strong> ermittelt. Selbst wenn die <strong>App lediglich Teilrechte ben\u00f6tigt, muss die Zugriffsberechtigung komplett gegeben werden<\/strong>, denn Berechtigungen sind nicht teilbar. Andersherum existieren <strong>Berechtigungen, die andere bedingen<\/strong>. Unser Navi-App-Beispiel bringt das sch\u00f6n auf den Punkt: die <strong>zweifelhafte Berechtigung \u201eAnruflisten lesen\u201c<\/strong> ist daf\u00fcr <strong>n\u00f6tig, das \u201eKontakte lesen\u201c auszuf\u00fchren<\/strong>. Bis einschlie\u00dflich Android in der Version 4.0.x sind diese <strong>Berechtigungen aneinander gekoppelt<\/strong>. Diese Android-Version ist noch ziemlich weit verbreitet, w\u00e4hrend die aktuelle Version 5.x erst auf den wenigsten Ger\u00e4ten zu finden ist. Damit <strong>Apps abw\u00e4rtskompatibel<\/strong> bleiben und weit genutzt werden k\u00f6nnen, <strong>m\u00fcssen beide Berechtigungen eingeholt werden, um die Funktionalit\u00e4t sicherzustellen<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Abstraktheit, mit der Apps in den App-Stores beschrieben werden, ist <strong>fern der Transparenz, die wir uns f\u00fcr Sie als Anwender w\u00fcnschen<\/strong> w\u00fcrden. Die <strong>Verwirrung wird perfekt<\/strong>, wenn man bedenkt, wie <strong>viele verschiedene Rechte in App-Stores gelten<\/strong>: Die <strong>deutschen Datenschutzgesetze gem\u00e4\u00df \u00a7 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)<\/strong> kommen lediglich dann zum Tragen, wenn der <strong>App-Anbieter seinen Hauptsitz, mindestens aber eine datenverarbeitende Niederlassung in Deutschland unterh\u00e4lt<\/strong>. Machen Sie sich einmal den Spa\u00df und werfen Sie einen Blick auf die App-Entwickler: Sie werden feststellen, dass das auf die wenigsten zutrifft. Auch gelten <strong>andere Regeln, wenn mindestens datenverarbeitende Niederlassungen innerhalb der EU oder innerhalb des EWR<\/strong> (Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsraums) bestehen. Zur Anwendung kommt dann das <strong>jeweils nationale Datenschutzrecht des Mitglieds- oder Vertragsstaats<\/strong>. Wenn Hauptsitz und\/ oder Niederlassung(en) <strong>au\u00dferhalb der EU oder des EWR<\/strong> liegen, kommt das <strong>deutsche Datenschutzrecht nur dann<\/strong> zum Tragen, <strong>wenn personenbezogene Daten im Inland erhoben und genutzt werden<\/strong>. Es gibt zahlreiche Ausnahmen, die diese Regel best\u00e4tigen, einschr\u00e4nken und erweitern, und weitere Gesetze, wie das Telemediengesetz TMG, die weiter beeinflussen. Um es ganz kurz zu machen: <strong>Es ist mehr als kompliziert und Transparenz suchen Sie derzeit vergeblich<\/strong>.<\/p>\n<p>Als <strong>personenbezogene Daten gelten gem\u00e4\u00df Datenschutzrecht alle Informationen, mit deren Hilfe direkt oder indirekt R\u00fcckschl\u00fcsse auf Ihre Person m\u00f6glich sind<\/strong>. Dazu z\u00e4hlen folgende Angaben:<\/p>\n<ul>\n<li>IP-Adresse<\/li>\n<li>Ger\u00e4te- und Kartenkennungen (Netzbetreiber speichern sie oft gemeinsam mit Ihrem Namen):\n<ul>\n<li>IMEI (einzigartige Ger\u00e4tenummer)<\/li>\n<li>UDID (einzigartige Ger\u00e4tenummer von iOS-Ger\u00e4ten)<\/li>\n<li>IMSI (Kartennummer)<\/li>\n<li>MAC-Adresse (Netzwerkadapter-Hardware-Adresse)<\/li>\n<li>MSISDN (Mobilfunknummer)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Telefonname (wenn der Nutzer sein Telefon benennt, um es beispielsweise im Netzwerk verf\u00fcgbar zu machen)<\/li>\n<li>Standortdaten (h\u00e4ufig werden IP-Adresse sowie weitere eindeutige Kennungen mit den Standortdaten \u00fcbertragen, woraus Bewegungsprofile erstellt werden k\u00f6nnen)<\/li>\n<li>Audiodaten mit Stimmaufnahmen sowie Foto- und Filmaufnahmen von Personen<\/li>\n<li>Daten aus biometrischen Erkennungsverfahren wie dem Fingerabdrucksensor, aber auch Iris, Gesichtsgeometrie und weitere Verfahren, die Personen eindeutig identifizieren<\/li>\n<li>App-Nutzungs-Informationen, etwa wann Sie eine App wof\u00fcr verwenden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zusammen mit den <strong>Kontaktdaten in Ihrem Adressbuch, Ihren Kalendereintr\u00e4gen, Ihren Registrierungsdaten, Ihren Anruflisten, Nachrichten jedweder Art<\/strong> (SMS sowie E-Mails und Chats) ergibt das eine <strong>gigantische Datenmasse<\/strong>. F\u00fcr diese Masse ist <strong>aus datenschutzrechtlicher Sicht der App-Anbieter verantwortlich<\/strong> \u2013 nicht der Entwickler, sondern derjenige, der sie anbietet. Ein wenig <strong>Klarheit \u00fcber den Sinn und Unsinn der Berechtigungen<\/strong>, die Apps von Ihnen einholen k\u00f6nnten, <a href=\"http:\/\/www.giga.de\/apps\/android\/specials\/app-berechtigungen-und-was-sie-bedeuten\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">gibt Giga.de auf dieser Seite<\/a>.<\/p>\n<p>An <strong>Bordmitteln d\u00fcrfen Sie leider nichts erwarten<\/strong>, was dem Berechtigungswahn ein Ende bereitet. Gerootete Ger\u00e4te sind einmal mehr im Vorteil, die Masse verf\u00fcgt jedoch \u00fcber nicht-gerootete Ger\u00e4te. Sie haben lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera: <strong>Geben Sie Ihre Privatsph\u00e4re auf und installieren Sie die App oder verzichten Sie auf diese App und lassen sich auch nicht ausspionieren?<\/strong> &#8211; Bevor Sie so denken, schauen Sie zun\u00e4chst nach <strong>Alternativen<\/strong>. Zum oben erw\u00e4hnten Game \u201eSubway Surfers\u201c d\u00fcrfte es gen\u00fcgend gesunde Alternativen geben; Jump&#8217;n&#8217;Run-Games finden Sie an allen Ecken und Enden (leider d\u00fcrften nur wenige mit sinnvollen Berechtigungen darunter sein).<\/p>\n<p>Mit dem <strong>Google Play Store-Update auf Version 4.8.19<\/strong> Mitte letzten Jahres ist das Berechtigungsmanagement keinesfalls besser geworden. Android-Apps k\u00f6nnen seither <strong>bei automatischen Aktualisierungen Berechtigungen verdoppeln, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen<\/strong>. Das liegt daran, dass Google <strong>insgesamt 13 Berechtigungsgruppen geschaffen<\/strong> hat. So wird bei der <strong>Gruppe \u201eStandort\u201c nicht mehr wie oben beschrieben unterschieden<\/strong>. Wenn eine App nun vormals den ungef\u00e4hren Standort abgefragt hat, kann sich die Berechtigung durch ein Update in \u201egenauen Standort\u201c \u00e4ndern \u2013 ohne dass Sie gefragt werden. Was tun?<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit best\u00fcnde darin, <strong>automatische Updates zu unterbinden<\/strong>. Da jedoch <strong>mit Updates auch Sicherheitsl\u00fccken geschlossen<\/strong> werden, ist dies nur bedingt empfehlenswert. Hinzu kommt die Tatsache, dass Sie so <strong>mehr Arbeit<\/strong> haben: Updates m\u00fcssen nun mal eingespielt werden. Sie sind dann in der Pflicht \u2013 Ihrer eigenen Sicherheit zuliebe \u2013 Updates manuell abzufragen. Dann nehmen die Apps sich zwar eventuell ebenfalls aktualisierte Berechtigungen, allerdings erhalten Sie <strong>immerhin eine Information dar\u00fcber<\/strong>. In der Android-Version 4.3 existierte das <strong>Tool App Ops<\/strong>, mit dem Sie <strong>Berechtigungen nachtr\u00e4glich entziehen<\/strong> k\u00f6nnen. Arbeiten Sie mit dieser Android-Version, machen Sie sich das gerne zunutze! In <strong>Android 4.4.x verschwand dieses Tool schon wieder<\/strong> (von den meisten Ger\u00e4ten; einige wenige Hersteller konnten App Ops beibehalten) und so sind Sie leider <strong>auf externe Tools angewiesen<\/strong>, um dem Berechtigungswahn ein Ende zu setzen. Einige stellen wir Ihnen vor; \u00fcber Ihre Erg\u00e4nzungen in den Kommentaren freuen wir uns:<\/p>\n<ul>\n<li>Permission Manager: Ab Android 4.3 k\u00f6nnen Sie dieses Tool auch auf nicht-gerooteten Smartphones und Tablets einsetzen. Wenn Sie ein Beispiel f\u00fcr ein hervorragendes Berechtigungsmanagement m\u00f6chten, sehen Sie sich unbedingt die Berechtigungen f\u00fcr diese App an \u2013 Sie werden Augen machen!<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.sand.airdroid\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">AirDroid<\/a>: Die App erlaubt den Zugriff auf Ihr Android-Ger\u00e4t via PC. Sie k\u00f6nnen Daten sowie Apps verschieben, und damit auch Zugriffsrechte in den Definitions-Dateien der Apps beschr\u00e4nken. Diese Methode eignet sich nur f\u00fcr Anwender, die genau wissen, was sie tun \u2013 als Einsteiger lassen Sie bitte die Finger davon! Eine <a href=\"http:\/\/www.androidwelt.de\/app-rechte-beschranken\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung h\u00e4lt Androidwelt.de in der Bildergalerie dieses Artikels bereit<\/a>. M\u00f6chten Sie AirDroid verwenden, stellen Sie sich darauf ein, dass Sie paradoxerweise eine App zum Einschr\u00e4nken von Berechtigungen nutzen, die selbst unangemessen hohe Berechtigungserwartungen an Sie stellt.<\/li>\n<li>SRT AppGuard: Ab Android 2.3 ist die App einsetzbar. In einer Testversion k\u00f6nnen Sie sich zun\u00e4chst die \u00dcberwachung von vier beliebigen Apps ansehen und sich anschlie\u00dfend f\u00fcr oder gegen den Kauf der App entscheiden. AppGuard erlaubt es, einzelnen Apps im Nachhinein Berechtigungen zu entziehen. Die App macht Sie auf spionierende Apps aufmerksam und funktioniert ohne Root. Auch diese App h\u00e4lt sich an die eigenen Datenschutzprinzipien und verlangt von Ihnen nur sinnvolle Berechtigungen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Deaktivierte Apps: Sicherheitsrisiko?<\/h3>\n<p>Eingangs haben wir Ihnen erkl\u00e4rt, wie Sie Apps, die bereits vorinstalliert sind und die Sie nicht deinstallieren k\u00f6nnen, zumindest deaktivieren. Dabei stellt sich eine Frage: <strong>Apps, die deaktiviert wurden, werden nicht aktualisiert, sodass Sicherheitsl\u00fccken offen bleiben<\/strong>. Ergeben sich daraus Sicherheitsrisiken?<\/p>\n<p>Jein. Mit dieser Antwort haben Sie sicherlich schon gerechnet. Es ist so: Ist die App vorhanden, k\u00f6nnte sie auch <strong>durch den Nutzer aktiviert<\/strong> werden. Dies l\u00e4sst sich durchaus als Risiko bezeichnen, gerade in <strong>Haushalten, in denen Ger\u00e4te wom\u00f6glich durch mehrere Anwender genutzt<\/strong> werden oder <strong>in denen Kinder unwissend mit den Ger\u00e4ten hantieren<\/strong>. Solange eine <strong>App deaktiviert<\/strong> ist, ist sie <strong>faktisch nicht existent<\/strong>.<\/p>\n<p>Hat eine App <strong>Zugriff auf die Shell<\/strong>, ist es theoretisch m\u00f6glich, sich eine Liste mit allen installierten Anwendungen anzeigen zu lassen. Praktisch jedoch setzt das einen Root voraus. Wenn Sie zu den Nutzern geh\u00f6ren, die ihr Ger\u00e4t gerootet haben, wissen Sie auch, dass Sie ungewollte Apps eher deinstallieren (was bei einem Root m\u00f6glich ist), nicht nur deaktivieren, sodass sich diese Frage gar nicht stellt.<\/p>\n<p>Mit einem <strong>Ger\u00e4t ohne Root besteht die einzige Gefahr von deaktivierten Apps darin, sie versehentlich wieder zu aktivieren<\/strong> und nicht zu aktualisieren. Diese Gefahr ist jedoch so gering, dass Sie sie lediglich im Hinterkopf haben und <strong>gelegentlich Ihre Apps \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong> sollten; insbesondere, wenn Ihre Ger\u00e4te von mehreren Personen genutzt werden.<\/p>\n<h3>Webcam: Spionage durch die Android-Kamera<\/h3>\n<p>Einerseits w\u00fcnschen wir uns Smartphones und Tablets mit immer leistungsst\u00e4rkeren Kameras. Megapixel im zweistelligen Bereich, HDR- und Videofunktion werden gewollt, <strong>bergen allerdings ein riesiges Sicherheitsrisiko<\/strong>. So ging voriges Jahr <a href=\"http:\/\/snacksforyourmind.blogspot.co.uk\/2014\/05\/exploring-limits-of-covert-data.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">eine Meldung durch die Medien<\/a>: Szymon Sidor, ehemaliger Google-Ingenieur, entdeckte zuf\u00e4llig eine <strong>Sicherheitsl\u00fccke in Android, die es erlaubte, \u00fcber die Smartphone-Kamera Fotos aufzunehmen und an eigene Server zu versenden<\/strong> \u2013 ohne dass Anwender etwas davon mitbekommen. Dieses Risiko ist <strong>auf allen Ger\u00e4ten, die eine Webcam besitzen, pr\u00e4sent<\/strong>; wir thematisierten dies bereits beim <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/fruehjahrsputz-desktop-systeme-windows-mac-os-x-und-linux-gesichert\/1962\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fr\u00fchjahrsputz der Desktop-Systeme<\/a>. Noch immer hilft <strong>nur eines gegen Webcam-Spionage: Kleben Sie die Cam ab<\/strong>.<\/p>\n<h3>Antivirus f\u00fcr Android<\/h3>\n<p>Haben Sie die Zahl noch im Kopf, mit der wir den Sicherheitsbereich f\u00fcr Android-Systeme eingeleitet haben? <strong>98 Prozent aller mobilen Malware hat es aufs Android-OS abgesehen<\/strong>. Dass eine <strong>Antiviren-Software dringend und zwingend notwendig<\/strong> ist, bedarf keiner weiteren Diskussion. In unserem <strong>gro\u00dfen App-Test haben wir uns bereits <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/sicher-unterwegs-halten-sicherheitsapps-was-sie-versprechen\/1390\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">drei Sicherheitssuiten sehr genau angesehen<\/a><\/strong>; im Fazit lesen Sie in aller K\u00fcrze, was uns \u00fcberzeugt hat. Unter den einzelnen Anbietern finden Sie stichpunktartige Einsch\u00e4tzungen sowie Download-Links.<\/p>\n<p>Nicht nur drei, sondern gleich <a href=\"http:\/\/www.av-test.org\/de\/news\/news-single-view\/32-schutz-apps-fuer-android-im-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">32 Anbieter hat das IT-Security-Institut AV-Test unter die Lupe genommen<\/a>: Neben der <strong>Schutzwirkung<\/strong> z\u00e4hlten auch <strong>Bedienbarkeit und Akkulast<\/strong> zu den Kriterien. Die gute Nachricht: <strong>13 der 32 Apps erhalten Bestnoten<\/strong>. Alle getesteten Security-Suiten verf\u00fcgen \u00fcber die Funktion, <strong>andere Apps auf ihre Sicherheit einzusch\u00e4tzen<\/strong> \u2013 und: \u201eGleich <strong>24 Schutz-Apps meisterten diese Pr\u00fcfung mit Bravour<\/strong>\u201c, sagen die Tester. Einen guten <strong>\u00dcberblick \u00fcber die Marktlage der Security-Suiten<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.netzsieger.de\/k\/android-antivirus\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">verschaffen Sie sich auch auf netzsieger.de<\/a>; hier werden Ihnen \u00fcbersichtlich <strong>Preise und Leistungen der einzelnen Suiten gegen\u00fcbergestellt<\/strong>. Ratsam ist es, eine Suite zu finden, die s\u00e4mtliche Schutzfunktionen, die Ihnen wichtig sind, beinhaltet, denn es macht <strong>wenig Sinn, Ihr Smartphone oder Tablet mit etlichen Stand-alone-L\u00f6sungen zu \u00fcberfrachten<\/strong>, die sich wom\u00f6glich noch gegenseitig im Weg stehen. Wichtig k\u00f6nnten Ihnen die folgenden Punkte sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00e4dlingsscan und -entfernung: Das beinhaltet jede Antiviren-Software.<\/li>\n<li>Anti-Phishing: Die Suite macht Sie auf Seiten aufmerksam, die Ihre Daten phishen wollen. Auch diese Funktion ist Standard in zahlreichen Suiten.<\/li>\n<li>Anti-Tracking: Diese Funktion verhindert, dass Sie verfolgt und Bewegungsprofile von Ihnen angelegt werden k\u00f6nnen. Anti-Tracking geh\u00f6rt ebenfalls zum Standard vieler Suiten.<\/li>\n<li>Anti-Spyware: Ebenfalls in den meisten Antiviren-L\u00f6sungen enthalten, sch\u00fctzt Sie diese Funktion davor, von Programmen ausspioniert zu werden.<\/li>\n<li>Cloud Scanner: Lagern Sie Daten in einer Cloud, pr\u00fcfen Cloud Scanner selbige auf Malware und Sicherheit. Immer h\u00e4ufiger finden Sie einen Cloud-Scanner in den Suiten vor.<\/li>\n<li>Anruf-Blocker: Sie k\u00f6nnen White- und Blacklists anlegen und sich vor Anrufen sch\u00fctzen, die Sie nicht annehmen m\u00f6chten.<\/li>\n<li>Backup: Viele Suiten erstellen optional Backups von Ihren Daten \u2013 entweder einmalig oder in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden.<\/li>\n<li>Sicher Surfen: Suiten mit dieser Funktion warnen Sie vor unsicheren Seiten im Web.<\/li>\n<li>App-Check: Leider geh\u00f6rt der App-Check beziehungsweise das Pr\u00fcfen von App-Berechtigungen noch zu den Funktionen, f\u00fcr die Sie oftmals Pro-Versionen kaufen m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Kindersicherung: viele Suites beinhalten oben erw\u00e4hnte Punkte zum Kinder- und Jugendschutz.<\/li>\n<li>Diebstahlschutz: Meist sind effiziente Anti-Diebstahl-Tools integriert, die sich aus dem Lokalisieren, der Fern-L\u00f6schung und einer Fern-Sperre zusammensetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir empfehlen Ihnen, den Schutz Ihres mobilen Androiden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Schauen Sie sich den <strong>Einsatzzweck Ihres Ger\u00e4ts<\/strong> genau an und entscheiden Sie dann realistisch, welche Funktionen Sie ben\u00f6tigen und auf welche Sie gut und gern verzichten k\u00f6nnen. So wird ein Diebstahlschutz g\u00e4nzlich unn\u00f6tig, wenn Sie Ihr Tablet mit WLAN-Verbindung ausschlie\u00dflich zuhause verwenden, w\u00e4hrend derselbe Schutz f\u00fcr Ihr Smartphone, Ihren t\u00e4glichen Begleiter, sehr wohl \u00e4u\u00dferst sinnvoll ist. <strong>In Abh\u00e4ngigkeit von Ihrer Anwendung sollten Sie sich Ihre Security-Suite aussuchen.<\/strong> M\u00f6chten Sie ganz genau wissen, was welche Suite kann, klicken Sie sich durch die <a href=\"http:\/\/www.pcwelt.de\/galerien\/Das-koennen-Sicherheits-Apps-fuer-Android-6134609.html?container_id=4711195&amp;ref=\/ratgeber\/Sicherheits-Apps-Zahlen-lohnt-sich-kaum-4711195.html&amp;bild=1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bildergalerie der Sicherheits-Apps f\u00fcr Android von der PC-Welt<\/a>, die Ihnen von allgemeinen Daten wie Preise und Hersteller bis hin zu spezifischen Daten wie Funktionalit\u00e4t jede Menge Ausk\u00fcnfte gibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit: Android Smartphone aufr\u00e4umen, schneller machen und regelm\u00e4\u00dfige Back-ups<\/h2>\n<p><strong>Quelloffen, leicht zu bedienen und funktional:<\/strong> Das sind die <strong>positiven Eigenschaften<\/strong>, die daf\u00fcr sorgten, dass Android als mobiles OS sein heutiges Standing innehat. Mit <strong>\u00dcberwachung aus verschiedenen Quellen, der extrem hohen Malware-Gefahr, dem Risiko von Datendiebstahl und mit spionierenden Apps<\/strong> m\u00fcssen Sie als Anwender dieses gro\u00dfartigen Systems dennoch zurechtkommen \u2013 oder vielmehr: <strong>sich dagegen zur Wehr setzen<\/strong>. Dies erreichen Sie, indem Sie sich <strong>f\u00fcr eine Security-Suite entscheiden, die genau die Funktionalit\u00e4t besitzt, die Ihren Anspr\u00fcchen gerecht wird<\/strong>. Die Auswahl ist riesig und die Schutzwirkung oft \u00e4u\u00dferst beeindruckend. Es ist <strong>gar nicht so schwer, Ihren Androiden richtig gut abzusichern<\/strong>, nur auf die <strong>Android-Version<\/strong> selbst haben Sie leider viel zu geringen, n\u00e4mlich <strong>gar keinen Einfluss<\/strong>. Haben Sie sich f\u00fcr eine Antiviren-L\u00f6sungen mit entsprechenden Features entschieden, sind <strong>nur noch wenige Handgriffe vonn\u00f6ten<\/strong>: W\u00e4hlen Sie ein <strong>undurchschaubares Passwort als Displaysperre, verschl\u00fcsseln Sie Ihr Dateisystem, schalten Sie Dienste aus, die Sie nicht ben\u00f6tigen<\/strong>, und Sie verwenden Ihren Androiden schon relativ sicher.<\/p>\n<p>Vor allem aber: <strong>Setzen Sie sich mit den App-Berechtigungen auseinander!<\/strong> All die Sicherheitsvorkehrungen bringen Ihnen <strong>gar nichts, wenn Sie einer App \u00fcberm\u00e4\u00dfig viele Berechtigungen einr\u00e4umen<\/strong>. Werden Sie aktiver im Google Play-Store und trauen Sie sich ruhig, <strong>Apps zu melden<\/strong>, bei denen Sie berechtigte Zweifel hegen. Sie unterst\u00fctzen damit andere Nutzer vor Betr\u00fcgereien. Eine <strong>gute Security-Suite kl\u00e4rt Sie auch \u00fcber App-Berechtigungen auf<\/strong> und unterst\u00fctzt Sie dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Schielen Sie bei der Wahl Ihrer Security-Suite nicht nur auf den Preis. Sie waren schlie\u00dflich bereit, <strong>mehrere hunderte Euro f\u00fcr Ihr Ger\u00e4t auf den Tisch zu legen<\/strong>, nun sollte Ihnen <strong>der Schutz dieses teuren Androiden zehn bis zwanzig Euro pro Jahr schon wert sein<\/strong>.<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fandroid-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fandroid-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern%2F&text=Android%20Fr%C3%BChjahrsputz%3A%20Googles%20Betriebssystem%20s%C3%A4ubern%2C%20schneller%20machen%20und%20absichern\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fandroid-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fandroid-fruehjahrsputz-googles-betriebssystem-saeubern-schneller-machen-und-absichern%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23. 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