{"id":2903,"date":"2016-02-23T15:26:39","date_gmt":"2016-02-23T14:26:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/?p=2903"},"modified":"2025-12-03T13:08:50","modified_gmt":"2025-12-03T12:08:50","slug":"bargeld-war-gestern-bargeldlos-zahlen-mit-smartpass-und-base-wallet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/bargeld-war-gestern-bargeldlos-zahlen-mit-smartpass-und-base-wallet\/","title":{"rendered":"Bargeld war gestern: Bargeldlos zahlen mit SmartPass und BASE Wallet"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist es ein Thema f\u00fcr die EU-Kommission geworden: Sie m\u00f6chte eine Obergrenze f\u00fcr Barzahlungen sowie die Abschaffung der 500 \u20ac-Scheine pr\u00fcfen. Kaum eine Woche vergeht ohne neue Nachrichten zum Thema Bargeld abschaffen \u2013 die Brisanz ist dem nicht abzusprechen. Zeit f\u00fcr die n\u00e4chste Testrunde der Payment-Apps SmartPass von Vodafone und BASE Wallet von E-Plus. Wir sind gespannt, ob diese beiden Apps Bargeld ersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Bargeldlos zahlen mit SmartPass<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_einstiegshuerden.png\" rel=\"attachment wp-att-2942\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2942\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_einstiegshuerden-300x233.png\" alt=\"Einstiegsh\u00fcrden SmartPass\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_einstiegshuerden-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_einstiegshuerden-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_einstiegshuerden.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Vodafone m\u00f6chte mit SmartPass den Markt des bargeldlosen Zahlens erobern. Nutzen k\u00f6nnen SmartPass iOS-User, die bereit sind, sich einen NFC-Sticker aufs iPhone zu kleben, sowie Android-User \u2013 entweder mit NFC-Sticker oder aber mit NFC-f\u00e4higer SIM-Karte. Die jeweiligen Apps stehen bei <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/app\/vodafone-smartpass-de\/id794611032?mt=8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">iTunes<\/a> bzw. Google Play kostenfrei bereit. Apropos Kosten: m\u00f6chten Sie SmartPass verwenden, ist das erste Jahr komplett kostenfrei. Ein Jahresentgelt in H\u00f6he von derzeit 9,90 \u20ac (Stand: 02\/2016) wird ab dem zweiten Verwendungsjahr bei einem Jahresumsatz von bis zu 600 \u20ac f\u00e4llig, setzen Sie mehr um, bleibt SmartPass kostenfrei. M\u00f6chten Sie die &#8222;Geld senden&#8220;-Funktion nutzen, also Geld an andere Nutzer senden, so fallen je Transaktion ab Beginn der SmartPass-Nutzung 10 Cent an. Insgesamt ist dieses Preismodell recht leicht zu durchschauen, jedoch ist vorstellbar, dass sich Nutzer, die im zweiten Jahr wom\u00f6glich knapp unter der 600 \u20ac-Umsatzgrenze liegen, \u00fcber das Jahresentgelt \u00e4rgern. Die komplette Preisliste inklusive aller Limits finden Sie in einem PDF. Da bisher getestete L\u00f6sungen g\u00e4nzlich kostenfrei waren, gibt es hier f\u00fcr Vodafone deutlichen Punktabzug.<\/p>\n<p>Die Installation der iOS- bzw. Android-App ist gewohnt einfach: Downloaden und den Anweisungen folgen. Um die App installieren zu k\u00f6nnen, vergeben Sie diese Berechtigungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Aktive Apps abrufen<\/li>\n<li>Konten auf dem Ger\u00e4t suchen<\/li>\n<li>Kontakte lesen<\/li>\n<li>SMS empfangen<\/li>\n<li>Telefonstatus und Identit\u00e4t abrufen<\/li>\n<li>Telefonnummern direkt anrufen<\/li>\n<li>USB-Speicherinhalte \u00e4ndern oder l\u00f6schen und USB-Speicherinhalte lesen<\/li>\n<li>WLAN-Verbindungen abrufen<\/li>\n<li>Telefonstatus und Identit\u00e4t abrufen<\/li>\n<li>SmartcardServicePermission-Label<\/li>\n<li>Daten aus dem Internet abrufen<\/li>\n<li>Zugriff auf alle Netzwerke und Netzwerkverbindungen abrufen<\/li>\n<li>Nahfeldkommunikation steuern<\/li>\n<li>Ruhezustand deaktivieren<\/li>\n<li>Vibrationsalarm steuern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt sind das Zugriffe, die ben\u00f6tigt werden, um den Zweck der App zu erf\u00fcllen. Um sich nun innerhalb der Applikation zu registrieren, ist je nach Betriebssystem eine andere Vorgehensweise angedacht. Unter iOS gehen Sie so vor: nachdem Sie in der App Ihre Daten eingegeben haben, best\u00e4tigen Sie die Richtigkeit Ihrer Mobilfunknummer durch Eingeben des Codes, den Sie vorab per SMS erhalten haben. Nun vergeben Sie Benutzernamen und Passwort, um sich damit sp\u00e4ter einloggen zu k\u00f6nnen. Sie haben nun die Qual der Wahl der Farbe Ihres NFC-Stickers. Mit der Best\u00e4tigung Ihrer Angaben schlie\u00dfen Sie die Registrierung ab. Binnen wenigen Tagen sollte Ihr NFC-Sticker per Post kommen. Nach der Aktivierung bringen Sie den Sticker auf Ihrem iPhone an und k\u00f6nnen loslegen.<\/p>\n<p>Unter Android akzeptieren Sie nach Download der App zun\u00e4chst die AGB. Anschlie\u00dfend w\u00e4hlen Sie in der Vodafone Wallet Ihre Bezahlkarte &#8222;Vodafone SmartPass&#8220; aus und registrieren sich f\u00fcr diese. Nun erkennt die App, ob Ihr Mobiltelefon \u00fcber eine NFC-f\u00e4hige SIM-Karte verf\u00fcgt oder ob Sie ebenfalls einen NFC-Sticker brauchen. Ist der Sticker n\u00f6tig, brauchen Sie nichts weiter zu tun; Sie erhalten ihn in den n\u00e4chsten Tagen per Post. Auch haben Sie die M\u00f6glichkeit, Ihre nicht NFC-f\u00e4hige SIM-Karte gegen eine NFC-SIM zu tauschen, wenn Sie Laufzeitvertragskunde bei Vodafone sind. Ist der Sticker da, aktivieren Sie ihn und Ihre neue Prepaid VISA-Karte im Login-Bereich der App oder auf smartpass.vodafone.de. Nachdem Sie eine Geheimzahl vergeben haben, laden Sie Guthaben auf und k\u00f6nnen loslegen.<\/p>\n<h3>SmartPass Usability: Wie Nutzerfreundlich ist\u00a0SmartPass?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_usability.png\" rel=\"attachment wp-att-2947\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2947\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_usability-300x233.png\" alt=\"Usability SmartPass\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_usability-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_usability-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_usability.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Vodafones SmartPass arbeitet nach dem Prepaid-Prinzip; Sie m\u00fcssen also darauf achten, ausreichend Guthaben zur Verf\u00fcgung zu haben. Um Guthaben aufzuladen, haben Sie unterschiedliche Optionen: klassisch per Bank\u00fcberweisung, per Sofort\u00fcberweisung, per Bankeinzug von Ihrem Girokonto oder aber per Kreditkarte, wobei Kosten entstehen (1 %, mind. 1 \u20ac). Auch Kombinationen sind denkbar, Sie k\u00f6nnen also mehrere Aufladem\u00f6glichkeiten nutzen. Der Leistungsumfang von Vodafone SmartPass ist z\u00fcgig erkl\u00e4rt: Sie zahlen mit Ihrem Smartphone an Akzeptanzstellen bargeldlos und k\u00f6nnen anderen SmartPass-Nutzern geb\u00fchrenpflichtig Geld senden \u2013 laut Vodafone &#8222;so einfach wie eine SMS&#8220;. All das geschieht in Zusammenarbeit mit Vodafones Partner, der Wirecard Card Solutions Ltd., und basiert auf einem VISA-Kreditkartenkonto.<\/p>\n<p>Wie bereits bei anderen getesteten NFC-Payment-L\u00f6sungen wird auch bei Vodafone SmartPass die PIN-Eingabe bei Zahlungen von \u00fcber 25 \u20ac f\u00e4llig \u2013 das ist der Sicherheit zweifelsfrei dienlich. Die Akzeptanzstellen sind bei SmartPass angenehm vielf\u00e4ltig: f\u00fcr den t\u00e4glichen Einkauf und f\u00fcr das Besondere hat Vodafone Partner gefunden. <a href=\"http:\/\/vodafone.de\/smartpass\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Eine \u00dcbersicht stellt der Provider Vodafone auf seiner SmartPass-Site bereit<\/a>. Damit zeigt Vodafone bei SmartPass zwar keine beeindruckende Funktionsvielfalt, aber man hat sich auf das Wesentliche fokussiert und daf\u00fcr Partner gefunden, bei denen auch allt\u00e4gliche Eink\u00e4ufe funktionieren sollten.<\/p>\n<p>Ob das bargeldlose Bezahlen nun auch an s\u00e4mtlichen Akzeptanzstellen funktioniert, ist auch Sache des jeweiligen Markts: da NFC-Zahlungen hierzulande eher noch exotisch gesehen werden, sind leider nicht alle Mitarbeiter in allen Akzeptanzstellen darin geschult, eine Zahlung zu verbuchen, wenn jemand mit seinem Smartphone rumwedelt. Daf\u00fcr kann jedoch Vodafone nichts. Sehr wohl kann Vodafone jedoch daf\u00fcr sorgen, ob die dazugeh\u00f6rige App gef\u00e4llt oder nicht. Nach unserem Empfinden ist die App leicht bedienbar, Push-Benachrichtigungen landeten nach Transaktionen zuverl\u00e4ssig auf unserem Smartphone und die App enth\u00e4lt alles Wesentliche, also Aufladem\u00f6glichkeiten, eine Transaktions\u00fcbersicht, die Anzeige von Kartendetails und die Geld senden-Funktion. Nutzen Sie die Vodafone Wallet, k\u00f6nnen Sie zudem Kundenkarten verwalten, w\u00e4hrend Sie mit der Vodafone Vorteilskarte an Rabattaktionen in Ihrer N\u00e4he teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>IOS-User zeigen sich bislang eher zur\u00fcckhaltend: bei lediglich 17 Bewertungen in iTunes sind 3,5 Sterne herausgekommen. Bei Google Play \u00e4u\u00dferten sich bereits mehr als 310 Bewerter, die insgesamt ebenfalls 3,5 Sterne vergeben. Bei einigen klappt das Bezahlen nicht, andere k\u00f6nnen sich nicht anmelden, wieder andere sind rundum begeistert und schw\u00e4rmen. Auff\u00e4llig ist, dass sich Vodafone k\u00fcmmert: zahlreiche positive und negative Kritiken werden von Vodafone kommentiert, stellenweise werden Hilfestellungen gegeben, die die benannten Probleme beheben sollen.<\/p>\n<p>Und der Mehrwert? Nun, der steckt schlicht darin, mobil bezahlen zu k\u00f6nnen und nicht mehr nach Geld kramen zu m\u00fcssen. Wenngleich Vodafone sich gute Akzeptanzstellen gesucht hat, die auch den allt\u00e4glichen Einkauf abdecken, scheint fraglich, ob Nutzer sich an ein, zwei Superm\u00e4rkte binden m\u00f6chten. Wer lieber bei Edeka einkauft als bei Aldi, hat keinerlei Nutzen beim t\u00e4glichen Einkauf.<\/p>\n<h3>SmartPass Sicherheit: Wie sicher ist die SmartPass Bezahlung?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_sicherheit.png\" rel=\"attachment wp-att-2946\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2946\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_sicherheit-300x233.png\" alt=\"Sicherheit SmartPass\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_sicherheit-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_sicherheit-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_sicherheit.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Wir beginnen mit dem Pr\u00fcfen der Nutzungsbedingungen, die Vodafone schnell auffindbar <a href=\"http:\/\/www.vodafone.de\/downloadarea\/150505-nutzungsbedingungen-vf-wallet.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">im PDF zur Verf\u00fcgung stellt<\/a>. Die Nutzungsbedingungen beschreiben erneut die Leistungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Entgelte, wobei bei den Entgelten lediglich das Entstehen m\u00f6glicher Datenverbindungskosten erw\u00e4hnt wird; eine Preisliste wird weder verlinkt noch wird auf die Nutzungsentgelte hingewiesen. \u00dcber personenbezogene Daten erfahren wir, dass die pers\u00f6nlichen Kundendaten f\u00fcr die Wallet-App automatisch vom Mobilfunkvertrag \u00fcbernommen werden. Manuelle \u00c4nderungen seitens des Kunden sind jederzeit m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Nutzen Sie die Wallet-Dienste, erfasst Vodafone jedes Mal Ihre Ger\u00e4tenummer (IMEI) sowie die SIM-Kartennummer. Diese teilt Vodafone auch Diensteanbietern mit, &#8222;da zur fehlerfreien Nutzung der Wallet-Dienste eine auf das jeweilige Endger\u00e4t abgestimmte Software-Version der App installiert sein muss&#8220;. Vodafone speichert auch Daten \u00fcber &#8222;die kundenindividuelle Nutzung der Wallet-Dienste, die ausschlie\u00dflich auf Aufforderung des Kunden hin zur Fehlersuche und Problembehebung sowie in anonymisierter bzw. pseudonymisierter Form f\u00fcr Auswertungen zur Dienstestabilit\u00e4t und zur Optimierung der Dienstequalit\u00e4t verwendet werden.&#8220;<\/p>\n<p>Deinstallieren Sie die App, beh\u00e4lt Vodafone Ihre personenbezogenen Daten, um sie bei erneuter Nutzung z\u00fcgig wieder verf\u00fcgbar zu machen. M\u00f6chten Sie das L\u00f6schen all Ihrer Daten erreichen, wird eine Deregistrierung notwendig, die bei der Kundenbetreuung zu beauftragen ist. Endet Ihr Mobilfunkvertrag, endet auch die Vertragslaufzeit Ihrer Wallet-Dienste. Wechseln Sie Ihr Endger\u00e4t, Ihre SIM-Karte, Ihre Mobilfunkrufnummer oder Ihren Mobilfunkvertag mit Portierung Ihrer Rufnummer bei vorhandener Vertragsrestlaufzeit, bleibt der Nutzungsvertrag der App jedoch bestehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ihre Sicherheit sind Sie verantwortlich: Sie m\u00fcssen Passw\u00f6rter vor unbefugtem Zugriff sch\u00fctzen und zudem verpflichten Sie sich, die auf Ihrem Handy gespeicherten Daten regelm\u00e4\u00dfig zu sichern, damit Sie sich vor Datenverlust sch\u00fctzen. Achtung: melden Sie Ihr Mobiltelefon als gestohlen oder ist es irgendwie abhandengekommen, f\u00fchrt eine SIM-Kartensperrung nicht zur Sperrung der Wallet-Dienste oder der NFC-Funktion! Vodafone schreibt: &#8222;Der Kunde ist verpflichtet, die Vertragspartner der von ihm genutzten Wallet-Dienste separat zu informieren und eine Sperrung der virtuellen Karten zu veranlassen.&#8220;<\/p>\n<p>In den <a href=\"http:\/\/www.vodafone.de\/datenschutz-allgemeine-informationen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">allgemeinen Informationen zum Datenschutz<\/a> finden sich kaum Informationen, es wird lediglich darauf hingewiesen, dass sich Vodafone und Partner um den Schutz Ihrer Daten bem\u00fchen und nicht mehr speichern m\u00f6chten, als gesetzlich oder vertragsrechtlich vorgegeben ist. Wir widmen uns dem <a href=\"http:\/\/www.vodafone.de\/datenschutz-apps.html\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">App-Datenschutz<\/a>: Vodafone unterscheidet nach Bestands- und Nutzungsdaten. Ihre Bestandsdaten sind beispielsweise Registrierungsdaten, die &#8222;zweckgebunden erhoben&#8220; werden, um inhaltliche Ausgestaltungen sowie \u00c4nderungen im Vertragsverh\u00e4ltnis zwischen Vodafone und Ihnen zu begr\u00fcnden. Ihre Einwilligung zur Erhebung dieser Daten ist nicht notwendig. Ihre Nutzungsdaten hingegen zielen auf Ihr personenbezogenes Nutzerverhalten ab. Vodafone darf diese Daten ausschlie\u00dflich dann erheben und verwenden, wenn dies zur Vertragserf\u00fcllung notwendig ist.<\/p>\n<p>Das Erheben dieser Nutzungsdaten f\u00fcr Werbe- oder Marktforschungszwecke darf nur nach Ihrer Einwilligung oder in pseudonymer Erfassung geschehen. Der pseudonymen Erfassung k\u00f6nnen Sie nach <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/tmg\/__15.html\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">\u00a7 15 Abs. 3 TMG<\/a> widersprechen. Ist das Erfassen und\/oder Verarbeiten von Inhaltsdaten notwendig, beispielsweise Ihre Bankverbindung f\u00fcr die SmartPass-Nutzung, ben\u00f6tigt Vodafone keine gesonderte Einwilligung von Ihnen. Solche Daten, die zur Vertragserf\u00fcllung notwendig sind, werden von Ihnen entweder manuell eingegeben oder Vodafone holt sie sich automatisch \u00fcber Ihr Endger\u00e4t. Vodafone verfasst die Datenschutzerkl\u00e4rung sehr eindeutig: &#8222;Aufgrund des im Telemediengesetz herrschenden Grundsatzes der Datenvermeidung nach \u00a7 13 Abs. 6 TMG ist vorrangig eine anonyme oder pseudonyme Nutzung vorgesehen, es sei denn, dass die Funktionsweise der App und deren Inhalt eine personalisierte Nutzung notwendig macht. Die dabei erhobenen und genutzten Daten unterliegen dabei aber einer strengen Zweckbindung.&#8220;<\/p>\n<p>Erlischt der Vertrag zwischen Ihnen und Vodafone als App-Anbieter, werden auch Ihre pers\u00f6nlichen Daten gel\u00f6scht \u2013 die Speicherung Ihrer Daten entf\u00e4llt, sobald der Zweck der Speicherung erf\u00fcllt ist. Ausnahme sind Daten mit Belegcharakter, die laut Gesetzgeber 10 Jahre aufbewahrt werden m\u00fcssen; das sind also Rechnungsdaten und \u00e4hnliches. Diese Nutzungs- und Datenschutzbedingungen empfinden wir als sinnvoll: Daten werden nur gespeichert, wenn dies notwendig ist. Marketingzwecke sieht Vodafone offenbar nicht als Notwendigkeit und das d\u00fcrfte Nutzer freuen.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Jugendschutz lesen wir leider nichts, auch geht nichts zu Serverstandorten aus den Dokumenten hervor. Jedoch weist Vodafone darauf hin, dass Datensicherheit durch ein implementiertes internes Kontrollsystem (IKS) bereits innerhalb aller Prozesse sichergestellt wird. Die Wirksamkeit wird durch interne sowie externe Pr\u00fcfungen regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert und bestenfalls best\u00e4tigt. Vodafone setzt auf SSL-basierte Verschl\u00fcsselung. Speziell die App betreffend, werden sensible Zahldaten auf dem &#8222;Secure-Element&#8220; Ihrer NFC-SIM-Karte gespeichert. Zahlungen ab 25 \u20ac sind durch eine PIN-Eingabe gesch\u00fctzt. Die Sicherheitsmechanismen gefallen uns im Gro\u00dfen und Ganzen, allerdings empfinden wir die Verlustregelung als relativ umst\u00e4ndlich: verlieren Sie Ihr Smartphone, auf dem entweder Ihr NFC-Sticker klebt oder in dem die NFC-SIM werkelt, m\u00fcssen Sie daran denken, doppelt zu sperren: einmal Ihre SIM-Karte unter der 1212, einmal Vodafone SmartPass \u00fcber den Kartenanbieter.<\/p>\n<p>Weiter sehen wir kritisch, dass zur Kaufabwicklung das Smartphone nicht mal eingeschaltet sein muss. Sicher: das ist irre bequem, Sie m\u00fcssen weder die SmartPass-App \u00f6ffnen noch m\u00fcssen Sie das Display aktivieren \u2013 Ihr Smartphone muss nicht mal eingeschaltet sein. Mit leerem Akku bezahlen? Klingt traumhaft, aber das bedeutet auch, dass Diebe problemlos mit Ihrem Guthaben bezahlen k\u00f6nnen. Diese Funktion k\u00f6nnen Sie ausschalten, und das sollten Sie zu Ihrer Sicherheit auch tun.<\/p>\n<h2>Das Fazit zum bargeldlosen Bezahlen mit SmartPass<\/h2>\n<p>Mit unseren Tests m\u00f6chten wir herausfinden, welche Payment-L\u00f6sungen das Bargeld ersetzen k\u00f6nnten. Gelingt dies Vodafone mit SmartPass? Nun, n\u00e4her dran war noch nie ein Anbieter \u2013 zumindest in unseren bisherigen Tests. Die Akzeptanzstellen sind vielf\u00e4ltig und decken vom Alltagseinkauf bis hin zu Besonderheiten allerhand ab. Jedoch bindet man sich an die mitmachenden L\u00e4den und Superm\u00e4rkte. Wer dort ohnehin einkauft oder bereit ist, zu diesen Akzeptanzstellen zu wechseln, kann mit SmartPass sein Bargeld durchaus ersetzen. Die Sicherheitsparameter stimmen im Gro\u00dfen und Ganzen und wenn Sie ein entsprechendes Endger\u00e4t verwenden, verzichten Sie auf den NFC-Sticker. Recht gute Voraussetzungen! Jedoch werden Entgelte f\u00e4llig, ein Referenzkonto f\u00fcrs Aufladen von Guthaben ist unabdingbar und Ihre Sicherheit m\u00fcssen Sie schon selbst sinnvoll einstellen. Fassen wir zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>Einstiegsh\u00fcrden: keine Kosten f\u00fcr die App, jedoch Nutzungsentgelte, iOS- &amp; Android-Verf\u00fcgbarkeit, iOS jedoch ausschlie\u00dflich mit NFC-Sticker, keine Windows Phone-L\u00f6sung, kinderleichte Installation, verst\u00e4ndliches Setup, jedoch vergehen einige Werktage, bis die App nach Erstanmeldung genutzt werden kann, einfache Anmeldung\/ Identifikation und sinnvolle Datenzugriffe<\/li>\n<li>Usability: kein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Leistungsumfang, fokussiert sich aufs Wesentliche, gute, einfache und intuitive App-Bedienung, kein richtiger Mehrwert au\u00dfer dem mobilen Bezahlen selbst, gute Auswahl an Akzeptanzstellen<\/li>\n<li>Sicherheit: nachvollziehbare, verst\u00e4ndliche AGB &amp; Datenschutzerkl\u00e4rung, Daten werden ausschlie\u00dflich zweckgebunden gesammelt, keine unn\u00f6tige Datenweitergabe, Jugendschutz fehlt, unklar, wo Datenspeicherung stattfindet (Serverstandorte)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Bargeldlos zahlen mit BASE Wallet<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_einstiegshuerden.png\" rel=\"attachment wp-att-2945\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2945\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_einstiegshuerden-300x233.png\" alt=\"Einstiegsh\u00fcrden Base Wallet\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_einstiegshuerden-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_einstiegshuerden-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/smartpass_einstiegshuerden.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Die Payment-L\u00f6sung BASE Wallet ist das E-Plus-Pendant zu Vodafone SmartPass und MyWallet von der Telekom, einem unserer Testkandidaten aus der Vorwoche. Von der &#8222;digitalen Brieftasche&#8220;, wie E-Plus diesen Service bewirbt, haben jedoch nur Android-Nutzer etwas; weder f\u00fcr iOS noch f\u00fcr Windows Phone existieren Apps. BASE Wallet ist kostenfrei, lediglich Datenverbindungskosten k\u00f6nnen anfallen, wenn Sie keine Internet-Option nutzen. Die Installation erfolgt einfach und unkompliziert und Sie gew\u00e4hren der App Zugriffe auf folgende Informationen:<\/p>\n<ul>\n<li>Aktive Apps abrufen<\/li>\n<li>Konten auf dem Ger\u00e4t suchen (Identit\u00e4t &amp; Kontakte)<\/li>\n<li>Genauer Standort (GPS- und netzwerkbasiert)<\/li>\n<li>SMS empfangen, SMS oder MMS lesen, SMS senden, SMS oder MMS bearbeiten<\/li>\n<li>Telefonnummern direkt anrufen<\/li>\n<li>Telefonstatus und Identit\u00e4t abrufen<\/li>\n<li>USB-Speicherinhalte \u00e4ndern oder l\u00f6schen und USB-Speicherinhalte lesen<\/li>\n<li>Bilder und Videos aufnehmen<\/li>\n<li>WLAN-Verbindungen abrufen<\/li>\n<li>Telefonstatus und Identit\u00e4t abrufen<\/li>\n<li>SmartcardServicePermission-Label<\/li>\n<li>Vibrationsalarm steuern<\/li>\n<li>Netzwerkverbindungen abrufen und Zugriff auf alle Netzwerke<\/li>\n<li>WLAN-Verbindungen herstellen und trennen<\/li>\n<li>Nahfeldkommunikation steuern<\/li>\n<li>Ruhezustand deaktivieren<\/li>\n<li>Beim Start ausf\u00fchren<\/li>\n<li>Google-Servicekonfiguration lesen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das sind deutlich mehr Berechtigungen als bei den vergleichbaren Apps von Vodafone und der Telekom. Ob sich deren Sinn oder Unsinn noch erschlie\u00dft, sehen wir im n\u00e4chsten Absatz, wenn wir uns die Leistungen der App konkreter anschauen. Um starten zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen Sie einen Laufzeitvertrag von BASE sowie ein kompatibles Smartphone mit Android 4.2 oder h\u00f6her. Besitzen Sie derzeit keine NFC-f\u00e4hige SIM-Karte, k\u00f6nnen Sie Ihre <a href=\"https:\/\/www.base.de\/Mein-Konto\/NFC-SIM-Karte\/Login\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">aktuelle Karte gegen eine NFC-SIM<\/a> kostenfrei eintauschen. M\u00f6chten Sie das nicht, bleibt Ihnen noch die Option, <a href=\"http:\/\/www.base.de\/Mobile-Services\/Bezahlchip-zum-Aufkleben\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">einen Bezahlchip vom Kooperationspartner TARGOBANK aufzukleben<\/a>. Achtung, hier verstecken sich dann Kosten: erst \u00fcber Umwege haben wir lesen k\u00f6nnen, dass eine Jahresgeb\u00fchr von 25 \u20ac f\u00fcr die Nutzung der TARGOBANK-Kreditkarte anfallen, wenn Sie sich f\u00fcr diese Variante entscheiden.<\/p>\n<p>Um loszulegen, ben\u00f6tigen Sie zudem die Walletcard, eine Maestro-Karte, die von der Wirecard Card Solutions Ltd. ausgestellt wird. Diese Walletcard hinterlegen Sie in Ihrer BASE Wallet und k\u00f6nnen dann an entsprechenden Terminals kontakt- und bargeldlos bezahlen. Guthaben laden Sie auf die Walletcard wahlweise per \u00dcberweisung oder Sie koppeln Ihr bestehendes Girokonto mit der Walletcard. Die Walletcard existiert in virtueller und physischer Form. F\u00fcr die virtuelle Walletcard fallen Geb\u00fchren f\u00fcrs Einzahlen und f\u00fcr durchgef\u00fchrte Buchungen an. M\u00f6chten Sie die Walletcard als physische MasterCard, zahlen Sie 9,99 \u20ac Jahresentgelt.<\/p>\n<p>Einzahlungen per \u00dcberweisung und Lastschrift sind kostenfrei, f\u00fcrs Einzahlen per Sofort\u00fcberweisung zahlen Sie eine Geb\u00fchr in H\u00f6he von 2 %. M\u00f6chten Sie Geld versenden, werden 10 Cent je Transaktion f\u00e4llig \u2013 auch f\u00fcr Zahlungen auf Ihr eigenes Referenzkonto. Barabhebungen mit der Karte kosten 5 \u20ac. Und jetzt wird es etwas dreist und undurchsichtig: Ihre Vertragslaufzeit f\u00fcrs Konto betr\u00e4gt 12 Monate, die Kartenlaufzeit je Karte (bei Nutzung der kontaktlosen und virtuellen Walletcard) gleich 36 Monate. Auf Nicht-Benutzung steht eine Geb\u00fchr: ab dem 12. Monat f\u00e4llt mit jedem Monat Nicht-Nutzung 1 \u20ac Geb\u00fchr an. Dieses Modell ist nicht praktikabel, da es nur schwer verst\u00e4ndlich und alles andere als \u00fcbersichtlich ist. Diese Informationen finden Sie \u00fcbrigens nicht auf der BASE-Site rund um BASE Wallet, sondern auf der Website <a href=\"https:\/\/walletcard.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">walletcard.de<\/a>, auf der man sich eine <a href=\"https:\/\/walletcard.de\/walletcard\/resource\/Walletcard_Gebuehren_Hinweise_Nutzung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Geb\u00fchrenliste im PDF herunterladen<\/a> kann. Das ist gelebte Intransparenz.<\/p>\n<h3>BASE Wallet Usability: Wie Nutzerfreundlich ist BASE Wallet?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_usability.png\" rel=\"attachment wp-att-2944\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2944\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_usability-300x233.png\" alt=\"Usability Base Wallet\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_usability-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_usability-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_usability.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Da keiner unserer Tester \u00fcber einen BASE-Laufzeitvertrag verf\u00fcgt, m\u00fcssen wir uns diesmal auf Testberichte anderer st\u00fcrzen, um die Usability einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Die Punkte, die wir hier normalerweise vergeben, nehmen wir aus unserer Gesamtwertung heraus. Werfen wir zun\u00e4chst einen Blick auf den Leistungsumfang, der <a href=\"http:\/\/www.base.de\/downloads\/BASE_BRO_Mobile_Wallet.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">in diesem Flyer<\/a> \u00fcbersichtlich dargestellt wird:<\/p>\n<ul>\n<li>bargeldlos bezahlen<\/li>\n<li>Mitgliedskarten speichern (z. B. ADAC-Clubkarte)<\/li>\n<li>Coupons einl\u00f6sen (Coupons in der N\u00e4he anzeigen, mit Freunden teilen, an Kassen einl\u00f6sen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Akzeptanzstellen werden nicht direkt aufgef\u00fchrt, jedoch wird erkl\u00e4rt, womit man wo zahlen kann: die Walletcard Prepaid Maestro-Karte erlaubt das Zahlen per Smartphone an allen Maestro-PayPass-Akzeptanzstellen, die virtuelle Walletcard setzen Sie online bei allen MasterCard-Akzeptanzstellen ein und die physische MasterCard naturgem\u00e4\u00df an allen MasterCard-Akzeptanzstellen, online wie offline. Sie werden also sehr ausf\u00fchrlich mit virtuellen und physischen Karten belegt, wenn Sie BASE Wallet nutzen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Die Screenshots im App Store lassen auf ein \u00fcbersichtliches Interface schlie\u00dfen, das intuitiv bedienbar ist. Jedoch zeigen sich bisherige Nutzer alles andere als erfreut: Derzeit 307 Android-User urteilen mit 2,6 Sternen. Die App funktioniert nicht, mangelnde Ger\u00e4teunterst\u00fctzung, Fehlermeldungen \u2013 das fasst in etwa die Unzufriedenheit der User zusammen. Leider \u00e4u\u00dfert sich BASE bzw. E-Plus in keinster Weise zu diesen Kritiken; hier k\u00f6nnte sich der Kundenservice durchaus jede Menge von Vodafone abschauen, denn Vodafone geht bei Google Play sowohl auf negative als auch auf positive Kundenmeinungen ein.<\/p>\n<h3>BASE Wallet Sicherheit: Wie sicher ist die BASE Wallet\u00a0Bezahlung?<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_sicherheit.png\" rel=\"attachment wp-att-2943\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2943\" src=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_sicherheit-300x233.png\" alt=\"Sicherheit Base Wallet\" width=\"200\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_sicherheit-300x233.png 300w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_sicherheit-768x597.png 768w, https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/basewallet_sicherheit.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Auf der Website walletcard.de finden wir im Footer die <a href=\"https:\/\/walletcard.de\/walletcard\/resource\/Walletcard_AGB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen<\/a> verlinkt, die wir jedoch downloaden m\u00fcssen \u2013 online k\u00f6nnen wir keinen Blick drauf werfen. In dem siebenseitigen, sehr klein gedruckten Dokument erfahren wir neue Verwirrungen: die mobile Maestro Karte ist die kontaktlose Walletcard, die virtuelle MasterCard ist die virtuelle Walletcard und die physische MasterCard ist die Walletcard Plastikkarte. Wir haben also drei virtuelle bzw. physische Karten in Verbindung mit BASE Wallet. Vertragspartnerin ist nicht etwa die E-Plus GmbH, sondern die Wirecard Card Solutions Ltd., die in England zuhause ist.<\/p>\n<p>Nach dem Vorstellen des Geltungsbereichs der AGB geht die Wirecard direkt zur Widerrufsbelehrung \u00fcber. Verst\u00e4ndlich ist die Belehrung verfasst, w\u00fcnschenswert w\u00e4re noch ein Musterformular. Der Jugendschutz findet kurz Erw\u00e4hnung: Sie m\u00fcssen mindestens 18 Jahre alt sein, ein Handy bzw. Smartphone besitzen und in Deutschland Ihren Wohnsitz haben, um das Angebot nutzen zu k\u00f6nnen. Die AGB schlie\u00dfen eine gewerbliche Nutzung von BASE Wallet sowie allen erw\u00e4hnten Karten aus. M\u00f6chten Sie P2P-Transaktionen durchf\u00fchren, also anderen Walletcard-Nutzern Geld senden, steht eine Identit\u00e4tspr\u00fcfung aus, um geldw\u00e4scherechtlichen Vorgaben zu entsprechen.<\/p>\n<p>Die AGB geben Aufschluss \u00fcber eingesetzte Sicherheitsparameter: mit Ihrer PIN werden Zahlungen m\u00f6glich, Username und Passwort geben Online-Zugang und die M\u00f6glichkeit zu P2P-Transaktionen und von Wirecard erhalten sie einmalig verwendbare Transaktionsnummern (mobile TAN). <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/volle-kanne\/onlinebanking-sicherheitsluecken-beim-mtan-verfahren-33393146.html\" target=\"_blank\" rel=\"noindex,nofollow noopener noreferrer\">Das mTAN-Verfahren steht aufgrund mangelnder Sicherheit in Kritik<\/a>, zumal bei Anwendern Bequemlichkeit oftmals h\u00f6heren Stellenwert hat als die Sicherheit: viel zu h\u00e4ufig werden die TANs auf das Smartphone gesendet, von dem aus die Transaktion stattfindet. Eigentlich wird zur mTAN-Nutzung beim mobilen Bezahlen ein zweites Smartphone unabdingbar, um die Sicherheit zu erhalten.<\/p>\n<p>Wirecard empfiehlt in den AGB, &#8222;eine Zugangssperre mit einem personalisierten Sicherheitsmerkmal (PIN, Entsperrmuster, o. \u00e4.) einzurichten&#8220;, um unbefugte Dritte auszusperren. Sch\u00f6ner w\u00e4re es, w\u00fcrde die Wallet App per Default auf eine solche Zugangssperre bestehen. Nutzen Sie BASE Wallet, d\u00fcrfen Sie nun Ihr Smartphone nicht mehr unbeaufsichtigt im Auto liegen lassen, erkl\u00e4ren die AGB: &#8220; Sie d\u00fcrfen insbesondere nicht unbeaufsichtigt im Kraftfahrzeug aufbewahrt werden, denn jede Person, die im Besitz der NFC-SIM-Karte oder der Online Kartendaten ist, hat die M\u00f6glichkeit, mit ihnen missbr\u00e4uchliche Verf\u00fcgungen zu t\u00e4tigen.&#8220;<\/p>\n<p>Wurde Ihre NFC-SIM-Karte gestohlen oder haben Sie sie verloren, m\u00fcssen Sie eine Sperranzeige \u00fcber eine Berliner Rufnummer veranlassen. Weiter sind Sie in der Pflicht, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Sch\u00f6n ist zu lesen, dass Entgelts\u00e4nderungen zwei Monate vor Inkrafttreten mitgeteilt werden. M\u00f6chten Sie diesen \u00c4nderungen nicht zustimmen, erhalten Sie ein Sonderk\u00fcndigungsrecht, das ohne K\u00fcndigungsfrist auskommt. Das ist fair. Fair klingen auch die Haftungen: kommt Ihnen die SIM-Karte abhanden und entsteht eine nicht autorisierte Verf\u00fcgung, &#8222;so haften Sie f\u00fcr Sch\u00e4den, die bis zum Zeitpunkt der Sperranzeige verursacht werden, in H\u00f6he von maximal 150 Euro, ohne dass es darauf ankommt, ob Sie an dem Verlust, Diebstahl oder sonstigem Abhandenkommen ein Verschulden trifft.&#8220;<\/p>\n<p>Dieser Selbstbehalt von 150 \u20ac kann zwar schmerzhaft sein, ist allerdings fern von existenzbedrohenden unrealistischen Haftungsgrenzen. Dieselbe Haftungsgrenze gilt sogar dann, &#8222;wenn Sie Ihre Pflicht zur sicheren Aufbewahrung der personalisierten Sicherheitsmerkmale fahrl\u00e4ssig verletzt haben&#8220;. Haben Sie vors\u00e4tzlich, grob fahrl\u00e4ssig oder in betr\u00fcgerischer Absicht gehandelt, haften Sie vollumf\u00e4nglich. Auch AGB-\u00c4nderungen werden Ihnen sp\u00e4testens zwei Monate vor Wirksamwerden in Textform zugestellt. Sind Sie nicht einverstanden, erhalten Sie wieder ein fristloses Sonderk\u00fcndigungsrecht, bei dem keine Kosten entstehen.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten die Datenschutzerkl\u00e4rung pr\u00fcfen, <a href=\"https:\/\/walletcard.de\/order\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">landen jedoch bei der Fehlermeldung<\/a> &#8222;Forbidden \u2013 You don&#8217;t have permission to access\/ order\/ privacy on this server&#8220;. Schade, denn es ist schon g\u00fcnstig, zu wissen, mit welchen Daten wie umgegangen wird. Den AGB ist lediglich diese Information zum Datenschutz zu entnehmen: &#8222;Wirecard wird Ihre personenbezogenen Daten im Einklang mit ihren Datenschutzrichtlinien erheben, verarbeiten und nutzen.&#8220;<\/p>\n<p>Ansonsten sind die Sicherheitsparameter gleich denen der Wallet-Apps von Vodafone und der Telekom: das &#8222;Secure Element&#8220; auf der NFC-SIM sowie PIN-Eingabe ab 25 \u20ac Zahlbetrag geh\u00f6ren zum Standard.<\/p>\n<h2>Das Fazit zum bargeldlosen Bezahlen mit BASE Wallet<\/h2>\n<p>BASE Wallet hinterl\u00e4sst einen sehr faden Beigeschmack: Sie m\u00fcssen sich mindestens zwei Karten besorgen, drei sind auch m\u00f6glich. Wann welche Karte eingesetzt wird, ob Sie den NFC-Sticker der Targobank nutzen und damit noch eine vierte geb\u00fchrenpflichtige Karte erhalten, ist nicht so ganz einfach herauszufinden. Die Bedienung konnten wir nicht pr\u00fcfen, ebenso wenig die Datenschutzerkl\u00e4rung. Undurchsichtig ist nicht nur das Geb\u00fchrenmodell, sondern auch die Zugriffsberechtigungen erkl\u00e4ren sich uns nach wie vor nicht. BASE Wallet in der Zusammenfassung:<\/p>\n<ul>\n<li>Einstiegsh\u00fcrden: Kosten undurchsichtig, Android-Verf\u00fcgbarkeit; iOS &amp; Windows Phone fehlen, kinderleichte Installation, durch verwirrende Kartenausgabe auch verwirrendes Setup, nicht nachvollziehbare und sehr umfangreiche Datenzugriffe<\/li>\n<li>Usability: kein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Leistungsumfang, fokussiert sich aufs Wesentliche, App-Bedienung konnte nicht getestet werden, Android-User \u00e4u\u00dfern sich vorrangig unzufrieden, kein richtiger Mehrwert au\u00dfer dem mobilen Bezahlen selbst, Akzeptanzstellen k\u00f6nnen nicht eingesehen werden (m\u00fcssen aber durch die MasterCard vielf\u00e4ltig sein)<\/li>\n<li>Sicherheit: nachvollziehbare, verst\u00e4ndliche AGB mit sehr fairer Haftungsregelung, nicht auffindbare Datenschutzerkl\u00e4rung, somit auch keine Pr\u00fcfung der Weitergabe pers\u00f6nlicher Daten sowie der Datenspeicherung m\u00f6glich, Jugendschutz gegeben, gute Sicherheitsparameter<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.psw-group.de%2Fblog%2Fbargeld-war-gestern-bargeldlos-zahlen-mit-smartpass-und-base-wallet%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Kaum eine Woche vergeht ohne neue Nachrichten zum Thema Bargeld abschaffen \u2013 die Brisanz ist dem nicht abzusprechen. Zeit f\u00fcr die n\u00e4chste Testrunde der Payment-Apps SmartPass von Vodafone und BASE Wallet von E-Plus. 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